Robotertechnik in der Milchverarbeitung

(PresseBox) (Neuss, ) Seit 1972 wird in Georgsmarienhütte im großen Stil Milch verarbeitet. Um täglich 1,2 Mio. Liter Milch zu Quark und Käse herzustellen, werden Kawasaki Roboter ein- gesetzt, die einen reibungslosen Workflow ermöglichen.

Milchprodukte in bester Qualität an zufriedene Kunden zu liefern, dafür steht die Unternehmensgruppe Humana Milchunion. Der Firmenverbund zählt mit einem Umsatz von 2,2 Milliarden Euro und einer verarbeiteten Milchmenge von über 2,5 Milliarden Kilogramm pro Jahr zu den führenden milchverarbeitenden Unternehmen.

Unter dem Leitmotiv "Milch ist unsere Welt" produzieren über 300 Mitarbeiter in Georgsmarienhütte neben 30.000 Tonnen Käse jährlich über 60.000 Tonnen der unterschiedlichsten Quarkprodukte.Um das sensible Lebensmittel Quark so schnell wie möglich versandfertig zu machen, setzt Humana drei Linien mit 4-achsigen Kawasaki Palettier-Robotern ein.

Nach der Verarbeitung der Milch zu Magerquark wird der Rohstoff je nach Kundenwunsch mit Sahne, Kräutern, Früchten und anderen Zutaten veredelt, in 200, 250 oder 500 Gramm Packungen abgefüllt und der Kawasaki Palettieranlage zugeführt.Beim Palettieren kommt es nun darauf an, die Produkte schnell, exakt und sicher aufeinander abzusetzen.

Nach einer Analyse der Problemstellung wurde für den Kawasaki Roboter ein spezieller Greifer entwickelt, der mit Zentrierblechen ausgerüstet ist. Jeweils fünf Trays lassen sich auf einer Formationsbahn sammeln, die direkt in den bereitstehenden Greifer geschoben werden.Die Zentrierbleche richten dann die Reihen exakt aus.

Um die Sicherheit der Stapelebenen zu gewährleisten gibt es Stapelkartons, die durch Haltenasen miteinander verbunden sind. Der Roboter setzt nun die Trays genau auf die bereits abgestapelten Ladungsträger, so dass die Haltenasen der unteren Lage in die Ausstanzungen der oberen Lage passen.Auf diesem Weg lassen sich pro Roboterlinie in einer Stunde bis zu 14.000 Becher verarbeiten.

"Schnell und exakt, eine Investition, die sich sehr rasch amortisieren wird", meint Karl Bergmann, Werkleiter des Humana Standortes Georgsmarienhütte.Darüber hinaus gab es aber auch noch weitere Argumente, die für den Einsatz der Kawasaki Palettieranlage sprachen. Die bis dato eingesetzten Lagerpalettierer waren langsam, nahmen sehr viel Platz in Anspruch und waren vor allem in einem separaten Raum untergebracht.

Durch den Einsatz der neuen Kawasaki Roboter-Technologie wird die Peripherie sowohl für den Gebindetransport als auch den Transport der Leer- und Vollpaletten in einem Raum in die Lösung integriert.Das Ergebnis: drei homogene Produktions- und Verpackungslinien, die rund um die Uhr im Einsatz sind.

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