Security für alle Plattformen

(PresseBox) (Ingolstadt, ) Wer sich mit dem Thema Security im Unternehmen befasst, trifft so gut wie nie auf eine homogene Umgebung. Meist sind verschiedene Betriebssysteme, unterschiedlichste Konfigurationen und mehrere Gerätegenerationen im Einsatz. Doch wenn schon die Produktivsysteme so unterschiedlich sind, empfiehlt sich ein Schutzsystem aus einer Hand.

Die meisten Unternehmen haben heute eine komplexe IT-Landschaft im Einsatz. Nach einer Erhebung von IDC [1] ist das Wachstum im Server-Markt im dritten Quartal 2010 gegenüber dem Frühjahr so hoch wie seit 7 Jahren nicht mehr. Die Marktforscher vermelden ein Wachstum um 11 Prozent. Nimmt man den Trend zur Virtualisierung hinzu, dann ist klar, nie gab es so viele Server wie heute und nie wurden so viele neue Server an den Start gebracht wie heute. Dabei gibt es keinen erkennbaren Trend zu einem einzigen Betriebssystem. Rund 45 Prozent der Server-Ausgaben fließen zwar in Windows, den Rest teilen sich aber Linux und die immer noch stark vertretenen Unix-Systeme in großen Unternehmen auf. In kleinen und mittelständischen Betrieben sind es oft Fileoder Printserver mit Linux, die sich zwischen die Windows Server mogeln, große Unternehmen oder Behörden halten gerne auch mal ganze Abteilungen Windows-frei oder fahren eine komplette Umstiegsstrategie. Im Server-Umfeld ist also Vielfalt angesagt.

Desktops in Microsoft-Hand

Klarer, aber nicht eindeutig, ist die Situation bei den Desktops. Hier reagiert Microsoft wie im Privatbereich auch auf Firmen-PCs [2]. Aktuell steigen auch viele Firmen von Windows XP zu Windows 7 um, denn mit Vista waren Unternehmen extrem zurückhaltend [3]. Doch trotz rund 90 Prozent Marktanteil für Windows sollte man den Rest nicht ungeschützt lassen. Denn in den meisten Firmen stehen zum Beispiel Linux-Rechner für Programmierer und in den Kreativ-Abteilungen gehören Macs zur Standardausstattung. Unter dem Strich bleibt im Durchschnittsunternehmen also ein Mix aus Betriebssystemen auf Servern und Clients.

Komplettschutz für alle Systeme

Doch wenn man schon im Unternehmen eine komplexe IT-Infrastruktur hat, sollte man wenigstens eine Security-Software aus einem Guss verwenden, die auf allen Betriebssystemen läuft. So lässt sich Komplexität gezielt reduzieren. Statt mehrere Lösungen unterschiedlicher Hersteller zu kombinieren, bieten Kombiprodukte, die alle Systeme schützen, viele Vorteile. So ist man in der Wahl der Plattform als Unternehmen nicht eingeschränkt. Eine Security-Lösung, die beispielsweise nur Windows als Fileserver-Betriebssystem unterstützt, würde die preiswerten Linux-Netzwerkspeicher aus dem Unternehmen verbannen. Ebenso könnten Behörden und andere Unternehmen ihre Linux- Strategien damit nicht weiter verfolgen.

Unterstützung für Alt und Neu

Doch worauf kommt es bei Schutzsoftware für heterogene Umgebungen an? Wichtig ist: Die Schutzsysteme müssen alle eingesetzten Systeme unterstützen, nicht nur die Mehrzahl. Das betrifft zum Beispiel auch die sogenannten Legacy- Systeme, die seit Jahren im Einsatz sind. Beispiel Novell Netware: Trotzdem der Support für die letzte Version im März 2010 eingestellt wurde, setzen viele Unternehmen nach wie vor darauf und brauchen entsprechenden Schutz.

Ebenso wichtig ist aber auch, dass die modernsten Betriebssysteme unterstützt werden, Windows Server 2008 R2 zum Beispiel auf Server-Seite oder Windows 7 im Client-Bereich. Ebenso muss der Schutz so flexibel sein, dass er sämtliche Spielarten der Konfiguration unterstützt, etwa Terminal Server, Cluster, virtuelle Maschinen und bei speziellen Server-Rollen eben auch deren besonderen Herausforderungen. Beim Schutz eines Datenbank-Servers ist zum Beispiel wichtig, dass die Schutzsoftware mit hoher Last klarkommt und auch gut skaliert.

Verwaltung über eine Oberfläche

Das Ziel von Security-Software ist einfach formuliert: Sie soll die Produktivsysteme wirksam vor Bedrohungen schützen. Das gilt im Beispiel von Fileservern für alle Plattformen. Deshalb sollten alle Systeme, egal mit welchem Betriebssystem sie ausgestattet sind, über eine einheitliche Oberfläche verwaltet werden können. So wird auch gezielt die Komplexität für Administratoren reduziert. Weitere Komfortfunktionen: Nützlich ist es, wenn es neben einer Administrations-Software noch weitere Wege zur Verwaltung der Security-Software gibt, beispielsweise ein Web-Frontend, eine Einbindung in Microsofts Management Konsole oder Administration per Kommandozeile.

Standards und Specials

Die perfekte Schutzsoftware deckt zum einen die Grundfunktionen ab, bei einem Virenscanner etwa einen Echtzeitschutz. Zum anderen sind aber auch Spezialfunktionen gefragt, die optimal auf die darunterliegenden Systeme zugeschnitten sind. So brauchen Admins eine flexible Möglichkeit um Tasks, etwa gezielte Malware-Scans, zu steuern. So kann man aufwändige Malware- Scans in die Nacht verlagern und hat zu Zeiten der Spitzenlast Performance- Reserven übrig. Apropos Performance: Eine Schutzlösung für heterogene Systeme muss möglichst gut skalierbar sein, damit sie in einem dynamischen IT-Umfeld nicht zum Flaschenhals wird. Wenn dann unter dem Strich auch das Reporting vereinheitlicht ist, hat man den perfekten Schutz für sein heterogenes Netzwerk gefunden.

[1] www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS22467210
[2] www.forrester.com/rb/Research/corporate_desktop_operating_system_trends,_
q3_2008/q/id/47703/t/2
[3] www.toptechnews.com/story.xhtml?story_id=11300CM9DYVG

Weitere nützliche Links:
www.securelist.com/en/analysis
www.kaspersky.com

Kaspersky Labs GmbH

Kaspersky Lab ist Europas größtes Unternehmen für Antivirus-Technologie und reagiert im weltweiten Vergleich von Antivirus-Herstellern meist am schnellsten auf IT-Sicherheitsbedrohungen wie Viren, Spyware, Crimeware, Hacker, Phishing-Attacken und Spam. Das Unternehmen gehört zu den weltweit vier erfolgreichsten Herstellern von Sicherheits-Lösungen für den Endpoint (IDC 2008). Die Produkte von Kaspersky Lab haben sich sowohl bei Endkunden als auch bei KMUs, Großunternehmen und im mobilen Umfeld durch ihre erstklassigen Erkennungsraten und kurzen Reaktionszeiten einen Namen gemacht. Neben den Stand-Alone-Lösungen des Security-Experten ist Kaspersky-Technologie Bestandteil vieler Produkte und Dienstleistungen führender IT-Sicherheitsunternehmen.

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