Kaspersky Lab über die Risiken dynamischer Anti-Malware-Tests

Neue Herausforderungen und bessere Organisation der Cyberkriminellen verlangen überlegtes Vorgehen der IT-Security-Branche

(PresseBox) (Moskau/Ingolstadt, ) Kaspersky Lab unterstützt die Ziele der Anti-Malware Testing Standards Organization (AMTSO), spricht aber auch über die möglichen Risiken durch eine Ausweitung dynamischer Anti-Malware-Tests. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht der internationale IT-Sicherheitsspezialist einen Artikel über die möglichen Auswirkungen dynamischer Tests. Fazit des Beitrags: Tests müssen realitätsnah durchgeführt werden, ohne die Nutzer in erhöhte Gefahr zu bringen.

Dynamische Tests sollen das Verhalten von Crimeware unter realen Bedingungen analysieren. Daher werden Schadcodes über übliche Wege, wie etwa Drive-by-Downloads, in Systeme eingeschleust und anschließend ausgeführt. Mit den gewonnen Daten können die IT-Sicherheitsexperten ihre Produkte und Technologien ständig verbessern. Die Medaille hat jedoch auch eine Kehrseite: Derartige dynamische Tests können Crimeware-Autoren beeinflussen und zu neuen Malware-Arten animieren. Roel Schouwenberg, Senior Regional Researcher, Kaspersky Lab Americas, fordert aus diesem Grund in seinem Artikel Zurückhaltung der Tester bei der Veröffentlichung ihres genauen Vorgehens und der konkreten Ergebnisse.

"Nur, wenn wir die Einzelschritte unseres Handelns für uns behalten, können wir verhindern, den Cyberkriminellen in die Hände zu spielen", so Schouwenberg. "Aktuell richten die Malware-Autoren ihr Augenmerk auf die Erkennungsfunktionen der eingesetzten Anti-Malware-Lösungen. Wenn wir nicht aufpassen, sind bald die Abwehrmaßnahmen selbst in deren Fokus."

Schouwenberg behandelt in dem Artikel verschiedene Testvarianten und geht auf mögliche Gefahren dynamischer Tests für die Öffentlichkeit sowie konkrete Maßnahmen zur Eindämmung potenzieller Bedrohungen ein.

Kaspersky Labs GmbH

Kaspersky Lab reagiert im weltweiten Vergleich von Antivirus-Herstellern meist am schnellsten auf IT-Sicherheitsbedrohungen wie Viren, Spyware, Crimeware, Hacker, Phishing-Attacken und Spam. Die Produkte des global agierenden Unternehmens mit Hauptsitz in Moskau haben sich sowohl bei Endkunden als auch bei KMUs, Großunternehmen und im mobilen Umfeld durch ihre erstklassigen Erkennungsraten und minimalen Reaktionszeiten einen Namen gemacht. Neben den Stand-Alone-Lösungen des Security-Experten ist Kaspersky-Technologie Bestandteil vieler Produkte und Dienstleistungen führender IT-Sicherheitsunternehmen. Mit den Kaspersky Hosted Security Services bietet das Unternehmen darüber hinaus Dienstleistungen im Bereich Malware- und Spam-Schutz sowie Content-Kontrolle für Unternehmen jeder Größe an.

Weitere Details zum Unternehmen sind unter www.kaspersky.de zu finden. Aktuelles zu Viren, Spyware und Spam sowie Informationen zu anderen IT-Sicherheitsproblemen und Trends sind unter www.viruslist.de abrufbar.

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