Spitzenstandards für die Fertigung von Standardspitze

Upgrade der Spitzenherstellung durch die ML-Baureihe neuer Generation

(PresseBox) (Obertshausen, ) Spitze in Standardausführung (Abb. 1) gehört einerseits zu den obligatorischen Zutaten im Erfolgsrezept der Wäsche- und Bekleidungshersteller. Andererseits zählen die zarten Qualitäten aber auch zu den Textilien, die den Trends der sich ständig schneller drehenden Welt der Mode unterliegen und damit zu wachsenden Anforderungen an die Fertigungstechnik führen. Insbesondere die effiziente Produktion auch kleiner Metragen, kurze Umrüstzeiten und vielseitige Musterungsmöglichkeiten sind gefragt - und dies zu möglichst niedrigen Anschaffungskosten.

Um seine Kunden in dem schnelllebigen und von Preisdruck geprägten Spitzenmarkt optimal unterstützen zu können, hat KARL MAYER das Business rund um seine ML-Baureihe neu aufgestellt. Ab dem ersten Quartal 2012 werden die elektronisch gesteuerten Multibar Lace-Maschinen (Abb. 2) mit all ihren Modellen von KARL MAYER China zu erwerben sein. Im Angebot sind eine ML 41, eine ML 34 und eine ML 46.

Mit der Verlagerung der Fertigung kann die KARL MAYER-Gruppe all ihre regionalen Kompetenzen optimal verbinden. Während der Stammsitz mit seinem langjährigen Know-how bei der Fertigung von vollelektronischen Multibar Lace-Maschinen in den Bereichen Produktion, Qualitätssicherung und Entwicklung zur Seite steht, profitiert der Standort Wujin von seiner Nähe zum Markt und seinen vorteilhaften Rahmenbedingungen.

Das Leistungsprofil der elektronischen Multibar Lace-Maschinen

Alle Modelle der ML-Baureihe umfassen die Rechnerplattform KAMCOS®, eine elektronische Legebarrensteuerung und das leistungsstarke hochpräzise Stringbarren-System zur Musterung. Derart ausgestattet, sind die Multibar Lace-Maschinen komplett auf dem neusten Stand der KARL MAYER-Technik bei der Spitzenproduktion. Mit ihren drei Modellen für den Low- und Middle-Bar-Bereich decken sie das gesamte Fertigungsspektrum der mechanisch gesteuerten Maschinen der Vorgängerserien ab, bieten darüber hinaus jedoch beträchtliche Vorteile. Die Multibar-Raschelmaschinen alter Bauart basieren auf einer Steuerung mit Hilfe von Musterketten oder Summengetrieben und sind seit Jahrzehnten im Markt etabliert. Durch die Multibar Lace-Maschinen der neuen Generation ergibt sich hier die Möglichkeit für den Anwender, vorhandene Technologie durch hocheffiziente Nachfolgeprodukte zu ersetzten.

Die Käufer der modernen ML-Modelle profitieren vor allem von einer deutlich höhere Produktivität, bezogen auf die Investition gegenüber den mechanisch gesteuerten Maschinen. Wird die Geschwindigkeit ins Verhältnis zu den Anschaffungskosten gesetzt, fällt das Optimierungspotenzial noch höher aus. In Abhängigkeit von der Legung und dem eingesetzten Material ist eine Erhöhung der Drehzahlen auf bis zu 900 min-1 und damit eine Leistungssteigerung um teilweise mehr als 100 % gegenüber den Vorgängermodellen der SU-Baureihe und den kettengesteuerten Varianten möglich.

Zudem hebt die elektronische Lösung zur Steuerung der Musterlegebarren die Grenzen der mechanischen Musterketten und Summengetriebe in puncto Flexibilität auf - ein Pluspunkt, zu dem die Implementierung des Stringbarren-Konzepts mit dem nunmehr möglichen Verfahrweg über 180 mm einen weiteren hinzufügt.

Spitzenbänder unterschiedlicher Breite lassen sich dadurch mit ein und demselben Setzschema hocheffizient herstellen, auch bei der Abarbeitung kleiner und mittlerer Aufträge. Darüber hinaus ist der Handlingsaufwand bei den modernen ML-Modellen deutlich geringer als bei ihren kettengliedergesteuerten Pendants. Aufwändige Tätigkeiten wie das Setzen, Schleifen und Aufziehen der Kettenglieder werden durch die elektronische Steuerungstechnik überflüssig.

Nicht zuletzt bieten die innovativen Vertreter der Multibar Lace-Baureihe "state-of-the-art" Vorteile in puncto Umweltschutz und Nachhaltigkeit, da das Musterungssystem vollkommen ohne Schmieröl auskommt.

Alles in allem sind die leistungsstarken ML-Maschinen damit prädestinierte Ziele für Ersatzinvestitionen.

Die Differenzierung der ML-Baureihe

Maschinentechnische Grundlage der innovativen ML-Baureihe ist ein Plattform-Konzept, das durch die Modifikation der Barrenkonfiguration zu einer Differenzierung in verschiedene Modelle führt.

Während die ML 41 in der Standardausführung drei maschenbildende Grundlegebarren vorne aufweist, sind dies bei der ML 34 und ML 46 jeweils zwei. Die hinteren beiden Grundlegebarren sind für die Verarbeitung von Elastan vorgesehen. Dazwischen besitzt die ML 34 eine Ausstattung mit vier Musterlegebarren in je einer von insgesamt sechs Versatzlinien und einer Versatzlinie mit sechs Musterlegebarren (Abb. 3). Die ML 46 zeigt an dieser Stelle sieben Versatzlinien mit je sechs Musterlegebarren (Abb. 4). Bei der ML 41 wurden zwischen den Grundlegebarren vorne und hinten sechs Versatzlinien mit je sechs Musterlegebarren implementiert (Abb. 5).

Alle Modelle der Multibar Lace werden in den Feinheiten E 18, E 24 und E 28 angeboten. Während die Ausstattung mit E 18 insbesondere für die Bekleidungshersteller interessant sein dürfte, setzt die Multibar Lace mit feinerer Nadelteilung bei der Fertigung von elastischer und unelastischer Spitze klassischer Machart neue Standards.

Durch das Angebot durchdachter Optionen können die elektronisch gesteuerten ML-Modelle ein breites Anwendungsspektrum abdecken. So ist die Garnzufuhr von einem Gatter oder von angetriebenen Musterbäumen im Standardmaß für 134"-Maschinen möglich.

Eine spezifische Ausstattung zur Herstellung von Powernet-Qualitäten in Kombination mit der Feinheit E 28 ist für die Hersteller funktioneller Wäsche äußerst attraktiv.

Erste Reaktionen vom Markt

Die modernen Spitzenraschelmaschinen mit dem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Herstellung von Standardspitze in unterschiedlichem Auftragsumfang und - von Schmalspitze bis zu breiten Bändern - verschiedener Abmessungen sorgen bereits für große Aufmerksamkeit bei den Herstellern weltweit. Die Gespräche zur ITMA in Barcelona verliefen sehr vielversprechend. Erste Maschinenlieferungen sind bereits gebucht. Mit der nunmehr möglichen Modernisierung ihrer Maschinenparks können die KARL MAYER-Kunden ihre Marktposition festigen und sich neue Anwendungsbereiche erschließen.

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