Kabel Deutschland mit positivem Ergebnis im ersten Halbjahr

(PresseBox) (Unterföhring, ) - Nettogewinn von 17,3 Millionen Euro in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2005/2006
- Umsatz steigt um 2,8 % auf 528 Millionen Euro Umsatz
- Durchschnittlicher Erlös pro Kunde (ARPU) steigt um 2,5% auf 7,27 Euro im Monat
- Kundenzahl von Kabel Digital Programmpaketen legt um 93.000 auf 317.000 Abonnenten zu

Kabel Deutschland (KDG), Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber, hat die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2005/2006 (Ende: 31. März 2006) mit einem Gewinn von 17,3 Millionen Euro abgeschlossen. Im selben Zeitraum des vorangegangenen Geschäftsjahres hatte Kabel Deutschland noch einen Verlust von 40,8 Millionen Euro ausgewiesen.

In dem nicht testierten Bericht (erstellt nach internationalen Rechnungslegungsstandard, IFRS) weist das Unternehmen einen Halbjahresumsatz von 528,0 Millionen Euro aus – ein Anstieg von 2,8 Prozent im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum (513,6 Millionen Euro). Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU) stieg von 7,09 Euro im Vorjahreshalbjahr um 2,5% auf 7,27 Euro in den nun abgelaufenen sechs Monten. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) steigerte sich – trotz der Ausgaben für die Einführung und Vermarktung von Abo-Paketen sowie Internet und Telefonie über das Fernsehkabel – um 0,7% auf 212,2 Millionen Euro nach 210,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

„Kabel Deutschland hat sein Produktangebot im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres weiter ausgebaut und dabei die Zahl der Umsatz generierenden Einheiten, den ARPU sowie den operativen Umsatz gesteigert. Allein mit den digitalen Programmpaketen konnten im Halbjahr 93.000 neue Abonnenten gewonnen werden. Den wichtigsten Fortschritt machte Kabel Deutschland bei dem Angebot von Highspeed Internet und Telefonie über das Fernsehkabel mit der großflächigen Aufrüstung des Netzwerkes und Markteinführung dieser Dienste in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Seit der Einführung Mitte Oktober bis zum 25. November haben wir damit 12.000 neue Verträge abschließen können,“ sagt Paul Thomason, Geschäftsführer Finanzen des Unternehmens. „Zwar wird sich die Markteinführung in den nächsten Monaten auf unser EBITDA und unsere Investitionen auswirken, doch wir schaffen damit die Voraussetzungen, den Wachstumsmarkt Breitband aktiv mit zu gestalten.“

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres investierte Kabel Deutschland 46,4 Millionen Euro – vornehmlich in die Aufrüstung, Ausweitung und Wartung des Netzwerkes.

Die Zahl der Kabel Anschluss Kunden blieb in dem betrachteten Zeitraum annährend konstant bei rund 9.567.000.

Im Einzelnen stieg die Zahl der Abonnenten für die Programmpakete von Kabel Digital im Laufe des Halbjahres um 93.000 auf 317.000. Vor allem die erfreuliche Entwicklung von Kabel Digital HOME, dem deutschsprachigen Programmpaket mit mehr als 30 Sendern aus den Bereich Dokumentation, Information, Filme, Serien, Sport, Kinder, Musik und Erotik, trug zu diesem Wachstum bei. Kabel Digital HOME wurde im September 2004 eingeführt.

Für Kabel HIGHSPEED, den schnellen Internetzugang, entschieden sich bis Ende September rund 22.000 Kunden in den insgesamt elf Städten, in denen diese Produkt bis zu diesem Zeitpunkt angeboten wurde. In dieser Zahl enthalten sind auch die ersten Kunden von Kabel PHONE, dem Telefonie-Produkt über das Fernsehkabel, das bis Ende September 2005 in zwei Pilotprojekten in Leipzig und Berlin angeboten wurde.

Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH

Als größter deutscher Kabelnetzbetreiber bietet Kabel Deutschland (KD) ihren Kunden digitales und hochauflösendes (HDTV) sowie analoges Fernsehen, Video-on-Demand, Angebote rund um Digitale Videorecorder, Pay TV, Breitband-Internet (bis zu 100.000 Kbit/s) und Telefon über das TV-Kabel sowie über einen Partner Mobilfunk-Dienste an. Das im MDax notierte Unternehmen betreibt die Kabelnetze in 13 Bundesländern in Deutschland und versorgt rund 8,7 Millionen angeschlossene Haushalte. Zum Ende des Geschäftsjahres 2010/2011 beschäftigte Kabel Deutschland rund 2.700 Mitarbeiter. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2010/2011 einen Umsatz von rund 1.599 Mio. Euro, das bereinigte EBITDA lag bei 729 Mio. Euro (Stand 31. März 2011).

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