Durch Kooperation zum Erfolg

Cluster BICC-NET vernetzt erfolgreich bayerische IKT-Branche

(PresseBox) (München, ) Bayern ist einer der bedeutendsten Stan­dorte der Informations- und Kommunikationstechnik in Europa. Mit über 350.000 Beschäftigten in mehr als 20.000 Unternehmen zählt die Branche zu den wichtigs­ten Arbeitgebern des Freistaates. Im Rah­men der bayerischen Clus­terinitiative vernetzt das BICC-NET die IKT-Branche, um neue Ideen, neues Wissen und erfolgreiche Unter­nehmen entstehen zu lassen. Neben Global Playern, die intensiv Forschung und Entwicklung in Bayern betreiben, fällt dabei dem dynami­schen Mittelstand eine besondere Bedeu­tung zu.

Um im globalen Wettbewerbsumfeld langfristig bestehen zu können, müssen sich mittelständische Unternehmen nicht nur auf ihre Kernkom­petenzen konzentrieren und ihr Profil weiter schärfen. Sie müssen sich auch laufend über aktuelle Branchenkenntnisse austauschen und nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit ähnlich strukturierten Unter­nehmen for­cieren.

"Das BICC-NET bietet für uns eine exzellente Plattform, um den Tech­nologie-Transfer zu insbesondere regionalen Unternehmen gezielt zu unterstützen und deren Wettbewerbsposition und Produktivität nachhaltig zu verbessern", erklärt Prof. Dr. Claudia Eckert, Direktorin des Fraunho­fer-Instituts für Sichere Informationstechnologie (SIT).

"Wir sehen unsere Aufgabe dabei, durch Workshops, Arbeits­kreise und Fachveranstaltungen den Unternehmen den Mehrwert von Zusammenar­beit und Vernetzung näher zu bringen", so Clusterge­schäftsfüh­rer Robert Stabl. "Innovation durch Kooperation ist aus diesem Grund das Motto des Clusters - und nicht zuletzt auch eine Antwort auf das mo­mentan schwie­rige wirtschaftliche Umfeld."

Ein richtungsweisendes Beispiel dafür ist die jährlich stattfindende Koo­perationsveranstaltung "IT-KOOP", bei der Geschäfts­führer in einem of­fenen Diskussionsprozess gemeinsame Lösungen ent­wickeln. So hat sich eine Bietergemeinschaft etabliert, die mittlerweile rund acht Unter­nehmen mit über 400 Mitarbeitern unter ei­nem gemein­samen Dach ver­einigt. Berührungsängste bestehen dabei nicht: "Für uns ist es selbstver­ständlich, dass wir unseren positiven Erfahrungen im Rahmen des Clus­ters wieder in Form unseres Engagements zurückgeben", so Dr. Stefan Köhler, geschäftsführender Gesellschafter der Infosim GmbH & Co. KG.

Auch um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, ist es wichtig, ge­zielt Organisationen und Unternehmen zu finden, die sich thematisch er­gänzen können. "Gerade in einem Flächenstaat wie Bayern ist dazu ein organisierter Austausch nötig, denn "man läuft sich nicht einfach über den Weg", so Prof. Dr. Rudi Knorr, Leiter der Fraunhofer-Einrichtung für Sys­teme der Kommunikationstechnik ESK.

Die thematischen Schwerpunkte des Clusters sind Embedded Systems, Geodaten-basierte Anwendungen, Konvergenz von Informationstechnik und Anwendungsfeldern, Technologie-Konvergenz und IT-gestützte Pro­zesse. Ein Beispiel für eine viel beachtete Fachveranstaltung des BICC-NET war das "Innovation Forum Embedded Systems". Über 25 Experten und 150 Gäste aus Wirtschaft und Forschung diskutierten nicht nur Her­ausforderungen und Möglichkeiten von eingebetteten Systemen - son­dern knüpften auch im Sinne des Vernetzungsgedankens des Clusters neue Kontakte untereinander.

Das Forum hat auch die Bedeutung der bayerischen Hochschulen und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen klar gemacht. Sie sind ein weiterer bedeutender Faktor im internationalen Wettbewerb um knappe Ressourcen. Prof. Dr. Claudia Linnhoff-Popien von der Ludwig-Maximilians-Universität München berichtet etwa: "Über einen Hardware­hersteller wurde ein Kontakt vermittelt, der uns die Mitarbeit in einem Konsortium zur Erforschung von Galileo-Diensten ermöglicht."

Verbundprojekte von Unternehmen und Hochschulen sichern langfristig den Know-how-Transfer Richtung Unternehmen und können dazu beitra­gen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. "Die Zusam­menarbeit im Cluster resultiert auch in geförderten Forschungsprojekten, die neue technische Herausforderungen mit der praktischen Umsetzung für den Markt kombinieren", ergänzt Dr. Klaus Illgner, Direktor und Ge­schäftsführer des IfR, Institut für Rundfunktechnik.

Der Cluster

- sucht Menschen und identifiziert Technologien, die wiederum als Inno­vationstreiber positiv Impulse setzen,
- treibt den bayerischen I&K-Sektor,
- handelt, damit in Bayern neue Ideen, neues Wissen und neue Unter­nehmen und damit Arbeitsplätze entstehen,
- macht die Chancen und Perspektiven im bayerischen I&K-Sektor greifbar, damit jeder dieses Thema in der Branche zu seiner eigenen Sache macht,
- vermittelt Wissen, organisiert kleine und große Veranstaltungen, lan­ciert Themen,
- führt Gespräche - einzeln und in Gruppen, baut selbst Netzwerke auf, die wiederum Eigendynamik entfalten,
- stärkt den Standort Bayern im internationalen Branchenumfeld und
- belebt den Kompetenz-Pool der bayerischen I&K-Unternehmen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.