Industriekältetechnik von Johnson Controls auf der CHILLVENTA 2010

Minimale Auswirkungen auf die Umwelt durch natürliche Kältemittel

(PresseBox) (Burscheid, ) Johnson Controls (NYSE: JCI), weltweiter Marktführer bei der Lieferung von Produkten, Dienstleistungen und Lösungen, die die Energieeffizienz von Gebäuden steigern, verfügt über eine lange Tradition in der Entwicklung von Kältetechnik, die die Auswirkungen auf die Umwelt minimiert. Auf der Chillventa 2010 stellt Johnson Controls deshalb sein Fachwissen beim Einsatz natürlicher Kältemittel in der industriellen Kältetechnik in den Mittelpunkt.

Bei der Entscheidung, welches Kältemittel in einer Kälteanlage eingesetzt werden soll, sind die Zuverlässigkeit des Systems und die Effizienz des Kältemittels von grundlegender Bedeutung. Gleichzeitig spielen Verfügbarkeit und Kosten des Kältemittels eine wichtige Rolle. Außerdem sind neben der Kosteneffizienz auch die Leistung und die Sicherheit der Anlage sowie deren Auswirkung auf die Umwelt entscheidende Faktoren bei der Auswahl einer Kälteanlage. Als kompetenter Partner mit langjähriger Tradition verbindet Johnson Controls maßgeschneiderte Konzeption von Lösungen in enger individueller Abstimmung mit den Kunden mit einem umfassenden Angebot an Service und Instandhaltung und sorgt so für eine optimale Lösung, die über viele Jahre effizient in betrieben werden kann.

"Johnson Controls war der erste Gerätehersteller, der 1989 FCKW-freie Angebote entwickelt hat. Heute ist das Unternehmen an der Spitze der Entwicklung von Angeboten mit natürlichen Kältemitteln, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu begrenzen", erklärt Bruno Nicolas, Vizepräsident und General Manager Johnson Controls Industrial Refrigeration Europe.

Im Allgemeinen werden sechs Kältemittel als 'natürlich' anerkannt: Ammoniak, Kohlendioxid, Wasser, Luft und Kohlenwasserstoffe (Ethan, Ethylen, Propan, Propen, Butan und Isobutane).

Systeme mit Ammoniak, Kohlenwasserstoff und Kohlendioxid bieten umfassende Lösungen für industrielle Kälteanlagen. Ammoniak wird bereits häufig im industriellen Sektor verwendet, während die Nachfrage nach Systemen mit Kohlendioxid und Kohlenwasserstoff rasch wächst.

Bei Ammoniak (NH3) handelt es sich um eine effiziente und sichere Lösung mit einer beeindruckenden Leistungsbilanz in vielen Industriezweigen. Darüber hinaus ist Ammoniak kostengünstig und hat weder Auswirkungen auf die Ozonschicht noch auf die globale Erwärmung (GWP=0). Johnson Controls bietet eine vollständige Produktpalette mit Komponenten und Systemen für Ammoniak an und entwickelt Lösungen für alle industriellen Einsatzbereiche.

Erst vor Kurzem hat Johnson Controls eine der größten Wärmepumpenanlagen im Sortierzentrum der schweizerischen Post in Mülligen (Schweiz) installiert. Diese Anlage enthält acht Ammoniakverdichter und hat zu einer Verringerung der jährlichen CO2-Emissionen des Sortierzentrums um 85% bzw. 8.000 Tonnen geführt.

Kohlendioxid (CO2) ist eine weitere, wirtschaftlich sinnvolle und weltweit verfügbare Lösung für die Verwendung als Kältemittel und kann in Systemen mit oder ohne Verdichter für die Kühlung bei industriellen Anwendungen eingesetzt werden. Es hat keine Auswirkungen auf die Ozonschicht und verfügt über ein vernachlässigbar geringes Treibhauspotenzial

(GWP=1).

Zu Beginn des Jahres hat das Familienunternehmen Pukka Pies (Leicester, GB) Johnson Controls damit beauftragt, die bestehenden R22-Systeme durch eine maßgeschneiderte Lösung zu ersetzen. Diese basiert auf einer zentralen Sabroe-Anlage und verwendet ein Kohlendioxid/Ammoniak-Gefrierpaket (CAFP). Das System wurde speziell auf die Bedürfnisse von Pukka Pies zugeschnitten. Dies schloss die Unterbringung von mehreren Temperaturen, die Zufuhr von flüssigem CO2 mit niedriger Temperatur an die Tiefkühler sowie gekühltes Glykol für eine Reihe unterschiedlicher Anwendungen mit ein. Die Ergebnisse zeigten eine potenzielle jährliche Energieersparnis von 225.000 kWh auf. Gemeinsam mit einem Emissionsrückgang von 13.000 Tonnen war dies für Pukka Pies Beweis genug dafür, dass das neue System sein wirtschaftliches und ökologisches Handeln verbessern würde.

Kohlenwasserstoffe (KW - Grundformel: C2H2n) als Kältemittel sind eine sichere -

vorausgesetzt die Anlage wurde von einem kompetenten Unternehmen installiert - und sehr effiziente Ergänzung zu Ammoniak und Kohlendioxid. KW-Kältemittel verfügen über sehr gute Eigenschaften beim Hitzetransfer und können sich in gut gewarteten Systemen nicht in Säuren und Gifte aufspalten. Die Arbeit mit KW-Systemen ist einfach und sie verfügen über einen konkurrenzfähigen Preis. Zufriedene Kunden kommen Jahr für Jahr wieder, wodurch der Absatz verkaufter Einheiten steigt.

McDonald's betreibt zum Beispiel zwei FKW-freie Restaurants in Dänemark. Bei allen Geräten

- vom gekühlten Lagerraum bis zur Milchshake-Maschine - werden natürliche Kältemittel verwendet. Die Einrichtung basiert auf einem stufenartigen System, bei dem ein System das nächste kühlt. Die Geräte liefern eine maximale Effizienz und führen zu jährlichen Energieersparnissen von über 25%.

Auch in der chemischen und petrochemischen Industrie sind eine Vielzahl von KW-Systemen im Einsatz, die von Johnson Controls installiert und betreut werden und ein Maximum an Sicherheit und Energieeffizienz gewährleisten.

Anlagen, bei denen natürliche Kältemittel zum Einsatz kommen, sind sicher und sehr energieeffizient. Richtige Instandhaltung und die Minimierung von Lecks sind über die gesamte Lebensspanne jeder Kälte- oder Klimaanlage von Bedeutung. Johnson Controls sorgt mit maßgeschneidertem, zertifiziertem Service dafür, dass die Anlagen der Kunden die Bestimmungen der Europäischen Kommission und der einzelnen Mitgliedsstaaten zum Schutze der Umwelt erfüllen. Dabei gewährleistet erfahrene Techniker und von Johnson Controls entwickelte Leitfäden den effizienten und zuverlässigen Betrieb der Kälteanlagen während der gesamten Lebensdauer.

"Wir entwickeln ständig neue und energieeffiziente Produkte zugunsten zukünftiger Bedürfnisse unserer Kunden. Durch den Austausch verbotener FCKW-Kältemittel durch umweltfreundliche Produkte mit CO2/NH3 haben wir einen weiteren Schritt bei der Entwicklung nachhaltiger Technologien für eine sichere und angenehme Welt getätigt", so Nicolas abschließend.

Besuchen Sie Johnson Controls auf der Chillventa 2010. Halle 5, Stand 131.

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website unter http://www.johnsoncontrols.co.uk/publish/gb/en/products/building_efficiency/refrigeration/johnson-controls-at-chillventa-2010.html

Johnson Controls GmbH

Johnson Controls ist ein weltweit führendes Technologie- und Industrieunternehmen mit einem breit gefächerten Produkt- und Serviceangebot und Kunden in über 150 Ländern. Mit 130.000 Mitarbeitern stellt Johnson Controls hochwertige Produkte her und bietet Dienstleistungen und Lösungen, mit denen das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Optimierung der Energie- und Gesamteffizienz von Gebäuden leistet. Bleibatterien, innovative Batterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie Innenraumlösungen für die Automobilindustrie ergänzen das Portfolio. Bereits 1885 begann das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit - mit der Erfindung des ersten elektrischen Raumthermostats. Durch seine solide Wachstumsstrategie und den Ausbau von Marktanteilen schafft das Unternehmen Werte für seine Anteilseigner und trägt zum Erfolg seiner Kunden bei.

http://www.johnsoncontrols.com.

Über Johnson Controls Building Efficiency
Johnson Controls ist ein führender Anbieter rund um Gebäudetechnik. Die Produkte und Serviceleistungen des Unternehmens umfassen Systeme für Heizungs-, Klima- Lüftungs- und Kältetechnik, Gebäudeautomation, industrielle Kälte- und Kältetechnik, Brandmelde- und Sicherheitssysteme sowie Leistungen für gewerbliche, Industrie- und Wohngebäude. Ausgehend von 500 Niederlassungen in über 150 Ländern stellt das Unternehmen für mehr als eine Million Kunden Produkte, Serviceleistungen und Lösungen bereit, um die Energieeffizienz zu erhöhen und Betriebskosten zu senken. Johnson Controls arbeitet an über 500 Projekten zur Förderung erneuerbarer Energien und setzt dabei neben Solar- und Windanlagen auch Technologien zur Nutzung geothermischer Energie ein. Dank der bereitgestellten Lösungen konnten der Kohlendioxid-Ausstoß seit dem Jahr 2000 bereits um 13,6 Millionen Tonnen reduziert und Einsparungen in Höhe von 7,5 Milliarden US-Dollar erzielt werden. Viele der weltgrößten Unternehmen verlassen sich bei der Verwaltung ihrer Gewerbeflächen von fast 140 Millionen Quadratmetern auf Johnson Controls.

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