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Regierender Bürgermeister besucht Berlins größte Schule an John F. Kennedys 95. Geburtstag

Wowereit informiert sich über Lehren und Lernen

(PresseBox) (Berlin, ) Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit besucht am Dienstag gemeinsam mit Bildungsstaatsekretär Mark Rackles und dem US-Botschafter Philip D. Murphy Berlins größte Schule in Zehlendorf. Der Termin ist mit Bedacht gewählt, denn Namenspatron John F. Kennedy wäre am 29. Mai 2012 95 Jahre alt geworden. Kurz nach der Ermordung des 35. US-Präsidenten wurde "The German-American Community School" 1963 in John-F.-Kennedy Schule (JFKS) umbenannt. Dadurch ehrt auch die Stadt den Mann, der durch seinen weltberühmten Satz "Ich bin ein Berliner" immer ein Symbol für das freie Berlin und für die enge Freundschaft mit der ehemaligen amerikanischen Schutzmacht bleiben wird.


Der Regierende Bürgermeister informiert sich an der JFKS über das Lehren und Lernen an der Deutsch-Amerikanischen Schule (Grund- und Highschool). In der Grundschulabteilung erhält Wowereit in der Eingangsklasse und in der Zweiten Klasse einen Einblick in die Arbeit dieser Grundschule. Danach besucht Wowereit in der High School eine Podiumsdiskussion mit Schülerinnen und Schülern zum Thema "John F. Kennedy und seine Bedeutung für die Deutsch-Amerikanischen Beziehungen".

Rund 1.750 Schülerinnen und Schüler im Alter von 4 bis 19 Jahren (Eingangsklasse bis Abitur/High School Diploma), darunter fast 700 US-Staatsbürger und über 100 Angehörige weiterer Nationalitäten werden von einem 160-köpfigen Lehrerkollegium unterrichtet. Auch hier stammt fast die Hälfte aus den USA. Die JFKS kombiniert Teile des US- mit dem deutschen Bildungssystem. Unterrichtssprachen sind Englisch und Deutsch. Höchstes Ziel sind die Vermittlung von Respekt, Toleranz und des Verständnis für andere Kulturen. Die Schule legt außerdem großen Wert auf die Bildung eines politisch denkenden Bewusstseins. Die John-F.-Kennedy-Schule bietet seit 1960 eine bilinguale, bikulturelle Erziehung an. Ihr Ziel ist es, dass die deutsch und englisch sprechenden Schülerinnen und Schüler aller Kulturen:

- ein hohes akademisches Niveau,
- die Beherrschung der deutschen und der englischen Sprache,
- unabhängiges Denken,
- internationales Verständnis und
- gegenseitigen Respekt entwickeln.

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