Positive Einschätzung der Arbeitsplatzsicherheit trotz Wirtschaftskrise

Repräsentative Untersuchung der JOB AG

(PresseBox) (Fulda, ) Nach wie vor schätzen Arbeitnehmer in Deutschland, trotz leichter Veränderung, ihren Arbeitsplatz als sicher ein (6,6 Punkte im 2. Quartal 2009 zu 6,7 Punkte im 1. Quartal 2009). Im Auftrag des Personal Management und Job Management Unternehmens JOB AG, Fulda, hat TNS Emnid im Mai 2009 mehr als 1.100 Personen repräsentativ zum Thema "Für wie sicher halten Sie derzeit Ihren Arbeitsplatz, wenn Sie an die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise denken?" befragt.

Die Einschätzung der Arbeitsplatzsicherheit erhielt auf einer Punkteskala von 1 (sehr unsicher) bis 10 (absolut sicher) im Durchschnitt 6,6 Punkte. Dieser Wert liegt 0,1 Punkte unter dem Ergebnis der Befragung des ersten Quartals 2009 und zeigt, dass trotz Finanz- und Wirtschaftskrise die Stimmung der deutschen Arbeitnehmer stabil positiv bleibt.

"Die Arbeitsplatzsicherheit ist nicht nur in Krisenzeiten ein wichtiges Thema und umso erfreulicher ist es, dass das Ergebnis unserer Befragung noch immer eine positive Einstellung zur Arbeitsplatzsicherheit zeigt - trotz Krise und Kurzarbeit", so Stefan Polak, Vorstand der JOB AG. "Unsere Vermutung ist, dass die Arbeitgeber durch den Einsatz der Kurzarbeit ihren Mitarbeitern ein positives Signal geben. Beide Seiten gehen einen Kompromiss ein, um in der Krisenzeit die Zukunft von Unternehmen und Arbeitsplätzen gemeinsam zu erhalten."

Wie im ersten Quartal des Jahres besteht zwischen den neuen und den alten Bundesländern ein Unterschied bei der Einschätzung der Arbeitsplatzsicherheit. Die westdeutschen Arbeitnehmer bewerten ihre Situation mit 6,7 Punkten als etwas sicherer als die ostdeutschen Berufstätigen mit 6,0 Punkten.

Die Differenz bei den Geschlechtern ist eher gering: Männer schätzen die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes mit 6,5 Punkten, Frauen mit 6,7 als solide ein. Dabei hat der Durchschnittswert der männlichen Arbeitnehmer abgenommen (Vorquartal: 6,7), der der weiblichen dagegen zugenommen (Vorquartal: 6,6).

In den befragten Altersgruppen werten wie im ersten Quartal 2009 die über 60-jährigen Berufstätigen ihren Arbeitsplatz mit 7,3 Punkten als am sichersten. Das bedeutet eine Zunahme von 0,3 Punkten (Vorquartal 7,0). Am unsichersten ist sich die jüngste Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren im Hinblick auf ihren Arbeitsplatz. Der Wert vom ersten Quartal (6,6) ist um 0,3 auf 6,3 Punkte gesunken.

Berücksichtigt man das Haushaltsnettoeinkommen der Befragten, sind die Ergebnisse ähnlich wie im ersten Quartal des Jahres. Die untersten Einkommensklassen mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter der 1.000-Euro-Marke sowie mit einem Einkommen zwischen 1.000 und 1.500 Euro halten ihren Arbeitsplatz mit 5,8 Punkten für unsicherer als die darüber liegenden Einkommensgruppen. Zum Vergleich: Bei einem Haushaltsnettoeinkommen von über 2.500 Euro liegt der Wert für die Einschätzung der Arbeitsplatzsicherheit bei 7,1 Punkten.

In der Kategorie Schulbildung liegen wie im ersten Quartal 2009 die Hochschulabsolventen und Abiturienten hinsichtlich der Bewertung der vermuteten Sicherheit ihres Arbeitsplatzes mit 7,2 Punkten trotz leichter Veränderung vorn (Vorquartal: 7,5). Die Hauptschüler ohne Lehre rutschen dagegen von soliden 7,0 Punkten um 1,3 auf 5,7 Punkte, und haben ihrer Einschätzung nach somit im 2. Quartal 2009 die unsichersten Arbeitsplätze.

Den Spitzenwert in Sachen Arbeitsplatzsicherheit in den verschiedenen Berufsgruppen erreichen die leitenden Angestellten und Beamten mit 7,6 Punkten. Die Selbstständigen, Freiberufler und Landwirte folgen dichtauf mit 7,5 Punkten. Im Vergleich zum Vorquartal mit 6,9 Punkten ist dieser Wert um 0,6 Punkte angestiegen.

JOB AG Personaldienstleistungen AG

Die JOB AG mit Hauptsitz in Fulda ist der Spezialist für Personal Management und Job Management mit rund 65 Niederlassungen in ganz Deutschland. Das Leistungsspektrum umfasst alle Module der Wertschöpfungskette des modernen Personal Managements: Human Resources-Beratung, Zeitarbeit, Personalvermittlung, Temp to Perm Lösungen, Master Vendor Lösungen, Onsite Management, Interims-Management und Direct Search, sowie Projekte in den Geschäftsbereichen Produktion, Logistik & Handel, Industrie, Handwerk & Technik, Office & Management und spezialisierte Lösungen für Engineering, Fashion Logistik, Finanz- und Rechnungswesen und Call Center. In 2008 konnte ein Gesamtumsatz von rund 95,0 Mio. € erzielt werden. Dies entspricht einem Umsatzzuwachs im Vergleich zum Vorjahr von rund 14 Prozent. Ebenfalls stieg in 2008 die Zahl der Mitarbeiter auf insgesamt 4.400.

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