Aktuelle Sonderauswertung des JOB AG Arbeitsklima-Index'

Was macht einen Arbeitsplatz für Sie besonders attraktiv?

(PresseBox) (Fulda, ) .
- Bedeutung der Top-3-Aspekte sinkt gegenüber Quartal 3, 2011
- Transparente Informationspolitik gewinnt an Wert

Deutsche Beschäftigte legen Wert auf eine schnelle und transparente Informationspolitik. Das geht aus der nunmehr 16. Zusatzbefragung des Arbeitsklima-Index der JOB AG, Fulda hervor. Obwohl nicht unter den Top 5 der Angaben, verzeichnet dieser Wert als einziger in allen Interessengruppen einen Anstieg auf 18 Prozent (15% in Q3, 2011).
Dennoch sind eine angemessene Bezahlung und eine hohe Wertschätzung der geleisteten Arbeit immer noch ausschlaggebend für die Attraktivität eines Arbeitsplatzes.
Die Bewertung der Berufstätigen ist zum Ende des Jahres für einige Items leicht rückläufig. Bei der Frage „Welche der folgenden acht Aspekte machen für Sie einen Arbeitsplatz attraktiv, sprachen sich 67 Prozent (70% Q3, 2011) der Berufstätigen für die angemessene Bezahlung aus und nur noch 52 Prozent (56% Q3, 2011) für die Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Etwas weniger als die Hälfte der Befragten (44%) gab an, dass die Aufgabenverteilung beziehungsweise die Kompetenzen am Arbeitsplatz relevant sind für die Wahl ihrer Arbeitsstätte. Ein flexibles Arbeitszeitmodell sowie gute Sozialleistungen erachten viele Berufstätige als nicht ganz so wichtig. Die Angaben hierfür liegen im 20-Prozent-Bereich.
Beim Arbeitsklima-Index handelt es sich um eine umfassende, repräsentative Umfrage der JOB AG, Fulda, die seit vier Jahren jeweils vier Mal im Jahr vom Marktforschungsinstitut tns emnid durchgeführt wird.

Die JOB AG, Spezialist im Personal Management für Unternehmen und Job Management für Bewerber, befragt seit 2008 in jedem Quartal deutsche Berufstätige repräsentativ zum Arbeitsklima und nunmehr zum zweiten Mal in Folge über eine Zusatzfrage zur Attraktivität ihres Arbeitsplatzes. Hierbei können die Befragten aus mehreren Faktoren auswählen – beispielsweise angemessene Bezahlung, flexible Arbeitszeitmodelle und schnelle sowie transparente Informationspolitik der Vorgesetzten. Hierbei sind Mehrfachnennungen möglich.

„Unvorhersehbare Ereignisse und eine unsichere zukünftige Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland, Europa und der Welt verlangen eine schnelle und transparente Informationspolitik. Die Mitarbeiter möchten frühzeitig über Krisen, Veränderungen im Unternehmen, aber auch über positive Erfolge informiert werden. Eine rechtzeitige Kommunikation schafft Vertrauen und schweißt umso mehr zusammen – auch in schwierigen Zeiten, “ ist Stefan Polak, Vorstand der JOB AG sich sicher. „Wir sind gespannt, ob dieser Wert nur einmalig zum Jahresende hin angestiegen ist oder im Laufe des ersten Quartals 2012 weiter zunimmt.“

Angemessene Wertschätzung für die Arbeit in Ost und West wichtig

Beim Attraktivitätsfaktor „angemessene Bezahlung“ sind die Befragten sich einig: Er ist nach wie vor der wichtigste Aspekt, der für einen attraktiven Arbeitsplatz spricht. Von höherem Niveau aus leicht sinkend – von 72 Prozent im 3. Quartal 2011 auf 69 Prozent der Nennungen – zeigt sich dieser Faktor im Osten. Im Westen geben 66 Prozent der Befragten diesen Wert an (Q3, 2011: 70 %). Zum Ende des Jahres 2011 legen die Berufstätigen im Westen mehr Wert auf die Wertschätzung der geleisteten Arbeit. Mit 53 Prozent der Nennungen rangiert der Wert über dem der ostdeutschen Berufstätigen, die im vorletzten Quartal mit 60 Prozent diesen Aspekt noch deutlich über den Kollegen aus dem Westen einordneten. Er nimmt damit den größten Einbruch hin und sinkt um 10 Punkte auf 50 Prozent. Einig sind sich Ost und West über die Attraktivität von „Aufgabenverteilung und Definition der Kompetenzen und Verantwortungen“: Sie liegt weiterhin auf Platz drei der Nennungen und erreicht im Osten 46 Prozent und im Westen 44 Prozent. Vollkommene Einigkeit herrscht über den Attraktivitätsfaktor „flexible Arbeitszeitmodelle“ mit 27 Prozent bei den Beschäftigten in Ost und West.

Frauen und Männer

Wie im dritten Quartal 2011 herrscht zwischen den Frauen und Männern immer noch eine Diskrepanz hinsichtlich der angemessenen Bezahlung. Zwar erreicht bei beiden Befragungsgruppen dieser Aspekt den ersten Platz, aber mit unterschiedlichen Wertungen. Die Männer gewichten diesen Wert mit 70 Prozent (Q3, 2011: 73%), die Frauen hingegen mit nur noch 62 Prozent gegenüber dem Vorquartal (67%).
Größeren Wert als die weiblichen Kollegen legen die Männer auf den Aspekt einer schnellen und transparenten Informationspolitik der Vorgesetzten mit 19 Prozent. Sie liegen damit über dem Gesamtdurchschnitt von 18 Prozent und den 17 Prozent der Frauen.

Männer finden einen Arbeitsplatz, der gute Sozialleistungen des Arbeitgebers mit sich bringt, überdurchschnittlich attraktiv. Hier liegen sie mit 25 Prozent über dem Gesamtdurchschnitt (23 %) und den Angaben der Frauen mit 20 Prozent. Ein Arbeitsplatz ist – im Gegensatz zu den Männern – für Frauen attraktiver, wenn die Arbeit entsprechend geschätzt wird und eine eindeutige Definition der Aufgaben und Kompetenz vorliegt. Die Nennungen dieser beiden Attraktivitätsfaktoren liegen über den Nennungen der männlichen Befragten. So erhält die „Wertschätzung der geleisteten Arbeit“ 53 Prozent der Stimmen der weiblichen Beschäftigten (Männer: 52%) und die „Aufgabenverteilung“ 47 Prozent (Männer: 42%). Eine durchschnittlich hohe Bewertung für die Attraktivität eines Arbeitsplatzes nimmt bei den Frauen der Aspekt „flexible Arbeitszeitmodelle“ mit 33 Prozent der Nennungen ein.

Die Befragung

Die Ergebnisse sind Auszüge aus einer vierteljährlichen Befragung von tns emnid im Auftrag der JOB AG. Im nunmehr vierten Jahr erhebt tns emnid, Bielefeld, diese Analyse repräsentativ und unabhängig in der berufstätigen Bevölkerung. Das Unternehmen befragt dazu zirka 1.100 ausgewählte berufstätige Frauen und Männer aus allen Regionen, Altersgruppen und Bildungsschichten in Deutschland.

Presseservice

Die Ergebnisse des JOB AG Arbeitsklima-Indizes stehen allen Medien und Unternehmen gegen Quellenangabe kostenfrei zur Verfügung. Auf Wunsch können von Medien Sonderauswertungen – soweit aus dem Datenmaterial ableitbar – abgerufen werden. Im Juli 2011 erschien eine ausführliche Analyse des Arbeitsklima-Index‘ aus drei Jahren Befragung. Diese Analyse steht Interessierten unter www.job-ag.com/arbeitsklima-index kostenlos zur Verfügung. Im Falle einer Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar oder den Link der Veröffentlichung.

Der kommende Arbeitsklima-Index für das 1. Quartal wird Anfang März 2012 veröffentlicht.

JOB AG Personaldienstleistungen AG

Die JOB AG mit Hauptsitz in Fulda ist der Spezialist im Personal Management für Unternehmen und Job Management für Bewerber mit 65 Niederlassungen in ganz Deutschland. Das Leistungsspektrum umfasst alle Module der Wertschöpfungskette des modernen Personal Managements: Human Resources-Beratung, Zeitarbeit, Personalvermittlung, Temp to Perm Lösungen, Master Vendor Lösungen, Onsite Management, Interims-Management und Direct Search, sowie Projekte in den Geschäftsbereichen Produktion, Logistik & Handel, Industrie, Handwerk & Technik, Office & Management und spezialisierte Lösungen für Engineering, Fashion Logistik, Finanz- und Rechnungswesen, Call Center und Medical & Care. Die Mitarbeiterzahl liegt bei rund 5.000.

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