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Freiheit im Journalismus Thema an der Jade Hochschule

DGPuK-Fachgruppe tagt in Wilhelmshaven - Journalistik-Experten aus drei Kontinenten zu Gast

(PresseBox) (Wilhelmshaven, ) Experten aus Europa, Asien und Afrika sind vom 25. bis 27. Februar 2016 an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven zu Gast. Dann findet dort die Jahrestagung der Fachgruppe „Journalistik/Journalismus-Forschung“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationsforschung (DGPuK) statt.

„Freiheit und Journalismus“ heißt das Thema der Tagung, das aktueller nicht sein könnte. Denn die Bedrohung und die Grenzen von Freiheit im Journalismus gehören zurzeit zu den großen politischen Themen. Der Terroranschlag auf Charlie Hebdo, die Behinderung von Journalisten durch autoritäre Regierungen oder Drogenkartelle, aber auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die die journalistische Berichterstattung einschränken: Das alles macht deutlich, dass unabhängiger, freier Journalismus als Voraussetzung einer funktionierenden Demokratie und offenen Gesellschaft immer wieder verteidigt werden muss.

Nach einem Doktoranden-Workshop und einem Get-Together am Donnerstag, 25. Februar, referieren am Freitag und Sonnabend Wissenschaftler und Journalisten aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz sowie aus Kenia, Nepal, Pakistan und Simbabwe in sechs Vortrags-Panels zu Themen wie beispielsweise „Freiheit und Politik“, „Pressefreiheit in Kenia und Nepal“ und „Autonomie und Qualität“.

Kooperationspartner der DGPuK-Fachgruppe, die sich im Rahmen der Tagung am Freitag um 17 Uhr zu ihrer Fachgruppensitzung trifft, ist die Nichtregierungsorganisation „Reporter ohne Grenzen“, die sich weltweit für Presse- und Informationsfreiheit einsetzt. Christian Mihr, Geschäftsführer von „Reporter ohne Grenzen“, wird am Freitag, 26. Februar, ab 13:45 Uhr an einer Diskussionsrunde zum Thema „Ist Pressefreiheit messbar?“ teilnehmen. Die weiteren Teilnehmer sind Laura Schneider von der Deutsche Welle Akademie und Markus Behmer von der Universität Bamberg.

In Kooperation mit „Reporter ohne Grenzen“ findet auch das abschließende Panel am Sonnabend um 12:45 Uhr unter dem Titel „Pressefreiheit international“ statt. Dabei berichten Journalisten, die aufgrund ihrer Arbeit ins Exil gehen mussten, von ihren Erfahrungen. Mit dabei sind Meera Jamal aus Pakistan und Itai Mushekwe aus Simbabwe.

Für die Organisation der Tagung vor Ort sind für die DGPuK-Fachgruppe Prof. Dr. Andrea Czepek, Melanie Hellwig, Prof. Dr. Beate Illg und Prof. Dr. Eva Nowak vom Studiengang Medienwirtschaft und Journalismus, Fachbereich Management, Information, Technologie, verantwortlich. „Wir freuen uns, dass wir viele namhafte und auch internationale Referentinnen und Referenten für die Tagung gewinnen konnten und sind gespannt auf die Vorträge und Diskussionen“, sagt Melanie Hellwig.

Über die DGPuK

Die Deutsche Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft e.V. (DGPuK) vertritt als wissenschaftliche Gesellschaft die Kommunikationswissenschaft und Medienforschung und wurde 1963 gegründet. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Wahrnehmung und Förderung gemeinsamer Interessen von wissenschaftlicher Forschung und akademischer Lehre, die Vertretung der Interessen der wissenschaftlichen Gesellschaft gegenüber der Öffentlichkeit und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

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