Ausbildung im Focus

(PresseBox) (München, ) Auf der SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg vom 23. bis 25. November erlebt man Mechatronik in ihrer schönsten Form. Für den Webmaschinen-Hersteller Lindauer DORNIER untersuchten Studenten der Technischen Universität München (TUM) alternative Antriebstechnologien zu den bislang eingesetzten rein mechanisch gesteuerten Getrieben. Ergebnis des >projekt limoweb< ist eine modifizierte Hochleistungs-Webmaschine, die Muster nach Tönen webt.

Um Studenten im Bereich Mechatronik besser auf den späteren Berufsweg vorzubereiten und eine praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen, bieten die Lehrstühle itm und iwb, zusammen mit der ITQ GmbH seit 2001 Team-Semesterarbeiten, mit direktem Bezug zur gegenwärtigen Entwicklung in der Mechatronik an. Auf der SPS/IPC/DRIES wird auf dem ITQ Stand in Halle 7, Stand 630 nun das Ergebnis einer dieser Arbeiten ausgestellt. Die Studenten der Universität München (TUM) präsentieren eine modifizierte Hochleistungs-Webmaschine, die Muster nach Tönen webt. Diese werden auf einer übergroßen Klaviatur mit den Füßen eingespielt. Unterstützung hierbei bietet eine multimediale Spiele-Software, die hilft, beliebige Melodien zu spielen.

Basis des Vorhabens bildet eine Webmaschine des Technologieführers Lindauer DORNIER. Bei den Serienmaschinen des Herstellers werden die Webschäfte, die für die Erzeugung von Mustern verantwortlich sind, mit Hilfe von komplexer Getriebetechnik bewegt. Die Studenten des >projekt limoweb< haben diese Getriebe durch einen Direktantrieb in Form von Linearmotoren ersetzt, was erstmals Musterwechsel im laufenden Betrieb ermöglicht und so Umrüstzeiten verhindert.

Interdisziplinäre Projekte wie dieses, sind eine gute Möglichkeit, den Studenten in kleinen überschaubaren, aber dennoch technisch nicht trivialen Projekten mechatronisches Denken von der Picke auf beizubringen. Neben der Vermittlung von Know-how ging es dabei genauso um den Erwerb von Soft Skills und Erfahrung in Projekten aus der Industrie.
Der hohe Stellenwert der interdisziplinären Hochschulausbildung für die ITQ beweisen neben diesen Teamsemesterarbeiten auch das Engagement in Rahmen von Vorlesungen und Seminaren an mehreren Hochschulen. Seit Kurzem ist das Unternehmen zum Thema Ausbildung auch auf Facebook präsent.

Auf dem VDMA Forum wird ITQ ebenfalls vertreten sein. Im Rahmen des Themenblocks "Zuverlässige mechatronische Systeme" wird Dr. Rainer Stetter am 24. November um 10.00 Uhr einen Vortrag zum Thema: "BESTVOR - Betriebliche Einführungsstrategien für ein anwendungsorientiertes Vorgehensmodell für die Entwicklung zuverlässiger mechatronischer Systeme im Maschinen- und Anlagenbau" halten. Das VDMA Forum ist in Halle 4A, Stand 4A-359 positioniert.

ITQ GmbH

Die ITQ GmbH berät und unterstützt im Maschinen- und Anlagenbau während aller Phasen der Software-Entwicklung. Geschäftsführer Dr. Rainer Stetter und sein Team sorgen in der Zusammenarbeit mit dem Kunden dafür, die Qualität von Software-Komponenten zu verbessern, die Entwicklungsprozesse zu optimieren, die Zukunftsfähigkeit zu stärken und Krisenfälle zu meistern. Das Know-how der ITQ GmbH mit Sitz in Garching bei München wird von motivierten Ingenieuren des Maschinenbaus, Elektrotechnik und Informatik sowie Physikern bereitgestellt.

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