Q3-2009/2010: Quartals-Umsatz + 24%, Quartals-EBT + 38%; Neun-Monats-Umsatz + 5%, Neun-Monats-EBT + 18%

ISRA VISION AG: Strategie hat sich bewährt - Starkes drittes Quartal - Prognose für 2009/2010 nochmals bestätigt

(PresseBox) (Darmstadt, ) .
- Umsatzwachstum beschleunigt sich im 3. Quartal auf 24% (geg. Vorjahresquartal)
Surface Vision plus 17% und Industrial Automation plus 97%
- Umsatzanstieg in den ersten 9 Monaten um 5% auf 43,4 Mio. € (geg. Vorjahreszeitraum)
Größtes Segment Surface Vision wächst in 9 Monaten um 8% auf 36,5 Mio. €
- EBT steigt in den ersten 9 Monaten um 18% auf 7,2 Mio. € (geg. Vorjahreszeitraum)
- EBT-Marge verbessert sich um jeweils 2 Prozentpunkte auf 15 % der Gesamtleistung bzw. auf 17 % vom Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum und um 3 Prozentpunkte im Vergleich zum ganzen vorherigen Geschäftsjahr
- Auftragsbestand rund 35 Mio. € (Vorjahr: 33 Mio. €)
- ISRA mit gewohnter Planungssicherheit - Prognose für das ganze Geschäftsjahr 2009/2010: Umsatzanstieg auf gut 60 Mio. € mit verbesserter EBT-Marge

Die ISRA VISION AG (ISIN: DE 0005488100), einer der globalen Top-Anbieter für die industrielle Bildverarbeitung (Machine Vision), Weltmarktführer für Oberflächen-Inspektionssysteme und einer der führenden Anbieter für 3D-Machine-Vision-Solutions, beschleunigt die Wachstumsdynamik und gewinnt weitere Marktanteile. Wie bereits zu Anfang des Jahres prognostiziert, hat sich das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte spürbar belebt. Der Umsatz stieg im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2009/2010 (01.04. bis 30.06.2010) um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal an. Um 17 Prozent wuchs das Segment Surface Vision. Der Umsatz im Segment Industrial Automation konnte im dritten Quartal annähernd verdoppelt werden. Neben einem stark gewachsenen Asien- und einem guten Europageschäft kamen erste wichtige Impulse aus Nordamerika. Im Neun-Monats-Zeitraum vom 01.10.2009 bis 30.06.2010 verbesserten sich die Konzern-Umsatzerlöse um fünf Prozent auf 43,4 Millionen Euro. Die größten Umsatzzuwächse trugen die Bereiche Metals und Plastics bei. Hier hat ISRA die gute Marktposition weiter verbessert.

Neben einer Innovationsoffensive, die von einer Verstärkung des Vertriebs und Marketing unterstützt wurde, hat ISRA die Produktivität weiter verbessert. Das zeigt sich in kontinuierlich gestiegenen Margen. So legte die Gross-Margin (Kosten der Produktion zu Gesamtleistung) im Neun-Monats-Zeitraum auf 59 Prozent zu (9 Monate Vorjahr: 58 Prozent, gesamtes Vorjahr: 58 Prozent). Das EBITDA stieg um zehn Prozent auf 12,3 Millionen Euro und das EBIT um 15 Prozent auf 7,8 Millionen Euro. Damit erhöhte sich die EBITDA-Marge (EBITDA zu Gesamtleistung) auf 25 Prozent - ein Prozentpunkt mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum und zwei Prozentpunkte über dem gesamten Vorjahr und die EBIT-Marge um jeweils zwei Prozentpunkte sowohl über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum als auch über dem ganzen Geschäftsjahr 2008/2009. Das EBT (Gewinn vor Steuern) verbesserte sich im dritten Quartal um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 stieg das EBT im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 18 Prozent auf 7,2 Millionen Euro. Damit wuchs die EBT-Marge (EBT zu Gesamtleistung) auf 15 Prozent der Gesamtleistung an und lag damit zwei Prozentpunkte sowohl über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum als auch über dem ganzen Geschäftsjahr 2008/2009. Der Konzern-Jahresüberschuss kam um 15 Prozent auf 5,0 Millionen Euro voran. Das Ergebnis je Aktie erreichte 1,14 Euro (Vj.: 0,99 Euro). Aufgrund des guten Ergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital auf 86,4 Millionen Euro (30.09.2009: 81,2 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote stieg auf 58 Prozent (30.09.2009: 57 Prozent).

Mit dem kräftigen Umsatzwachstum im dritten Quartal und einem guten Auftragsbestand von aktuell rund 35 Millionen Euro (Vj.: 33 Millionen Euro) erwartet das Management für das ganze Geschäftsjahr 2009/2010 (01.10.2009 - 30.09.2010) einen Umsatzanstieg auf mehr als 60 Millionen Euro bei verbesserter EBT-Marge. Die Auftragseingänge zeigen die stärksten Wachstumsimpulse in Asien und Süd-Amerika. In Europa geht ISRA aktuell von einem guten Zuwachs aus. Die positiven Signale aus Nordamerika verstärken sich. Die Auftragseingänge in den großen Business Units Metals und Plastics bleiben stark. Im Bereich Standard-Papier kommen erste positive Signale. Der Bereich der Spezialpapiere entwickelt sich nach wie vor gut. Im Bereich Print sorgen die Innovationen von ISRA für eine sehr starke Nachfrage. In der Business Unit Automotive haben wichtige Kunden ihre Investitionszurückhaltung aufgegeben. Auch aufgrund des Investitionsstaus - aus der Zeit der Finanz- und Wirtschaftskrise - erwartet ISRA hier ein weiter verbessertes Geschäft.

Die langfristige Wachstumsstrategie von ISRA ist es, in absehbarer Zeit die Umsatzschwelle von 100 Millionen Euro zu überschreiten. Für die kommende Geschäftsentwicklung erwartet ISRA eine Stärkung des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes sowie positive Effekte aus der Vertriebs- und Innovationsoffensive. Das soll sich positiv auf die weitere Umsatz- und Gewinnentwicklung auswirken. Ein wichtiger Bestandteil der Expansionsstrategie bleibt das externe Wachstum durch Akquisitionen von geeigneten Unternehmen. 2011 wird von einer weiteren Akquisition ausgegangen.

ISRA VISION

Machine Vision - die Technologie der Sehenden Systeme, die das menschliche Auge nachahmen - stellt heute eine Schlüsseltechnologie dar. In dem zur Zeit etwa 6,5 Millarden Euro großen globalen Wachstumsmarkt ist ISRA VISION eines der weltweit führenden Unternehmen. ISRA fokussiert sich auf ihre BRAINWARE. Die Kernkompetenz BRAINWARE umfasst sowohl das wissenschaftliche Know-How aus Optik, Beleuchtungstechnik, Vermessungstechnik, Physik, Bildverarbeitungs- und Klassifikationsalgorithmen als auch das komplexe Systemdesign verbunden mit innovativer Software. ISRA schätzt für sein aktuelles Produktportfolio ein Marktpotential von mehr als zwei Milliarden Euro, wobei davon ausgegangen wird, dass erst etwa 25 Prozent der potentiellen Anwendungen von Machine Vision Systemen überhaupt erschlossen sind. Die heutigen ISRAAnwendungen fokussieren sich vor allem auf die Automatisierung der Produktion und der Qualitätssicherung in vielfältigen Produktionsstraßen. Die Zielsetzungen bei allen Lösungen von ISRA sind kurze Amortisationszeiten mit hohen ROIs, für die Kunden. Die zusätzlichen Softwaremodule für Yield-Maximierung bieten den Kunden weiteren signifikanten wirtschaftlichen Nutzen. ISRA ist heute weltweit Marktführer für Oberflächeninspektionssysteme für verschiedenartige Bahnwaren und eines der führenden Unternehmen im Bereich 3D-Machine-Vision, speziell für "3D Robotersehen". Heute bietet ISRA Anwendungs optimierte Lösungen für Kunden - hauptsächlich die globalen Marktführer ihrer Branchen - in den Bereichen Metall, Glas (auch Display- und Solarglas), Papier (auch für Banknoten), Druck, Kunststofffolien und vlies sowie die Automobil- und allgemeine Industrie. ISRA Systeme automatisieren die Herstellungsprozesse von Waren und Produkten, die in große zukunftsträchtige Märkte wie Energie, Healthcare, Nahrung, Mobilität und Information geliefert werden. An mehr als 20 Standorten in Asien, Europa, dem Mittleren Osten sowie Nord- und Südamerika ist ISRA nah beim Kunden und sichert so einen optimalen Service und Support.

In den vergangenen zwölf Jahren ist ISRA profitabel gewachsen. Dabei stieg der Umsatz um durchschnittlich jährlich 30 Prozent. Der Gewinn legte dabei um rund 35 Prozent jährlich zu. Auch in der Finanzkrise hat sich ISRA deutlich günstiger entwickelt als der Durchschnitt der Branche. Denn mit den beiden Divisions Surface Vision und Industrial Automation bedient ISRA Kunden in verschiedenen Branchen in unterschiedlichen wachstumsstarken Regionen der Welt. Damit verringert sich die Abhängigkeit von regional- und branchenbedingten Konjunkturschwankungen.

Nach knapp 60 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr 2008/2009 ist das kurzfristige Ziel, in wenigen Jahren die Marke von 100 Millionen Euro durch organisches Wachstum und Akquisitionen zu übertreffen. Hier werden unter anderem neue Märkte angegangen.

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