iSQI stellt internationale Personal-Qualifizierung zum IT-Sicherheitsmanager bei "Open Sesam" in Potsdam vor

(PresseBox) (Potsdam, ) Ob sie die Prüfung zum "ISECMA Certified Professional for IT-Security Management" bestehen würden, testeten am Mittwochvormittag die Besucher von "Open SeSam", eine Veranstaltung in der Staatskanzlei, die den offenen Dialog zwischen IT-Sicherheitsexperten des Berlin-Brandenburger SeSamBB-Netzwerkes, Vertretern der Wissenschaft und den IT-Verantwortlichen der Kommunen in Workshops fördern und die Probleme im Zusammenhang mit der neuen EU-Dienstleistungsrichtlinie oder dem elektronischen Personalausweis an den Tag bringen soll.

Am iSQI-Stand wurde die IT-Sicherheitsmanager-Prüfung - für Personen, die IT-Systeme verwalten, entwickeln und einsetzen - direkt am PC mit Beispielfragen simuliert. Gut die Hälfte der Anwesenden stellte ihr Wissen unter Beweis und testete, ob ihre Kenntnisse zum Bestehen der Gesamtprüfung nach den vorgeschriebenen Richtlinien ausgereicht hätten. Die Mehrzahl der Teilnehmer konnten mit einem Probe-Zertifikat erfolgreich die Veranstaltung verlassen.

Das International Software Quality Institute iSQI hat die Personalqualifizierung "ISECMA Certified Professional for IT-Security Management" in Zusammenarbeit mit Partnern aus den Kompetenz­netzwerken SeSamBB (Security and Safety made in Berlin and Brandenburg) und ECQA (European Certification and Qualification Association) entwickelt: Angesichts wachsender Bedrohungen in der vernetzten Welt verlässt sich das Management eines Unternehmens heute darauf, dass seine IT-Verantwortlichen über systematisches Know-how in Sachen Sicherheit verfügen und die IT-Infrastruktur mit geeigneten Maßnahmen schützen. Neben technischen Sicherheitslücken sind es aber vor allem organisatorische und administrative Mängel, die die IT-Infrastruktur von Unternehmen gefährden. Die größte Gefahr für die IT-Sicherheit eines Unternehmens liegt oft gerade in der unprofessionellen, unbedarften oder laxen Handhabung von Software durch unzureichend geschultes Personal. Hier setzt die ISECMA-Qualifizierung an.

Das Zertifikat kann in zwei Stufen erworben werden: Der "Foundation Level" richtet sich an Administratoren, technische Mitarbeiter und Sicherheitsverantwortliche und erfordert ein breites Basiswissen hinsichtlich IT-Sicherheitslösungen, Sicherheitsstandards und rechtlicher Rahmen­bedingungen. Darüber hinaus müssen solide Kenntnisse in Netzwerksicherheit und System­administration nachgewiesen werden. Der "Advanced Level", der derzeit erarbeitet wird, richtet sich an Sicherheitsmanager, IT-Verantwortliche und Berater auf dem Gebiet der IT-Sicherheit. Er konzentriert sich besonders auf Managementaspekte von IT-Sicherheit. Nachgewiesen werden müssen Kenntnisse in Ressourcenplanung, der Anwendung von IT-Sicherheitsstandards, der Konzeption von Sicherheits­lösungen und der Planung sicherer IT-Infrastrukturen.

Entsprechend zertifizierte IT-Spezialisten tragen den Titel "ISECMA Certified Professional for IT-Security Management". Dieser ISO-konforme und europaweit anerkannte Standard garantiert eine vergleichbare hohe Expertise auf dem Gebiet der IT-Sicher­heit. Mit dem ISECMA wird erstmals ein übergreifender Standard für anbieter­unab­hängiges Know-how gesetzt, das ein fachübergreifendes Verständnis von Sicherheitsaspekten erfordert.

Der Prüfung zum ISECMA geht üblicherweise eine zweistufige Ausbildung voraus, die sowohl studiums- als auch berufsbegleitend erfolgen kann. Gestandene IT-Fachleute, die bereits über das erforderliche Wissen verfügen, können die Prüfung auch direkt ablegen. Über weitere Details sowie Bildungsanbieter, die auf den ISECMA vorbereitende Lehrgänge anbieten, informiert iSQI als zuständige Zertifizierungsstelle. www.isqi.org

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