Universitätsklinikum entscheidet sich für iSOFT Laboratory

Das Universitätsklinikum Leipzig optimiert in Zukunft seine Workflow-Prozesse und Befundkommunikation mit Labor-IT-Lösungen von iSOFT

(PresseBox) (Mannheim, ) iSOFT, führender Anbieter von IT-Lösungen für die Gesundheitswirtschaft, wird am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) das Labor-Informationssystem iSOFT Laboratory einführen. Das neue System wird in Zukunft allen Laborbereichen zur Verfügung stehen und diese in ein einheitliches, zentral verwaltetes Netzwerk integrieren. Das Investitionsvolumen beträgt zirka 700.000 Euro inklusive Softwarepflege für fünf Jahre. Nach der Produktivsetzung wird das UKL über ein übergreifendes Laborsystem verfügen, das die Befundkommunikation mit den Stationen beschleunigt und damit eine optimale Auslastung der Kapazitäten ermöglicht.

Die Vereinbarung beinhaltet die Implementierung von spezialisierten Software-Modulen für die Bereiche Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Rechnungsstellung und Befundanforderung. Die neuen Anwendungen werden die Labor-Prozesse über alle Abteilungen hinweg automatisieren und die Befunderstellung wesentlich beschleunigen. Dabei ermöglichen die hohe Flexibilität und Skalierbarkeit der iSOFT Lösungen eine nahtlose Integration bereits eingesetzter Systeme und Analysegeräte in die neue IT-Umgebung. Das Ergebnis ist eine schnellere Verfügbarkeit von Daten und Befunden, Schutz bereits getätigter IT-Investitionen sowie ein wirtschaftlicherer Betrieb von Ressourcen.

"Unser künftiges Laborinformationssystem muss die tiefgehenden Integrationsanforderungen unseres Hauses erfüllen", so Dr. Uwe Pilz, Projektleiter im UKL. "Klinische Chemie, Mikrobiologie, Virologie, Immunologie und einige kleinere Labore sollen mit einem einheitlichen System und einer einzigen, konsistenten Datenbank versorgt werden. Außerdem ist die tiefe Integration in das Klinische Arbeitsplatzsystem unverzichtbar, denn die elektronische Laboranforderung und Befundverteilung werden in Zukunft umfassend eingesetzt. Unsere Anforderungen konnten daher nicht von vielen Anbietern erfüllt werden. Für iSOFT sprachen insbesondere zwei Fakten: die Leistungsfähigkeit des Systems und die Wirtschaftlichkeit in Anschaffung und Betrieb."

"Von besonderer Bedeutung war auch eine am aktuellen Bedarf der Patientenversorgung und der klinischen Forschung orientierte Befundübermittlung mit medizinischer Interpretation", betont Professor Dr. Joachim Thiery, Direktor des labormedizinischen Instituts des Universitätsklinikums und Dekan der Medizinischen Fakultät.

Schnelle Auftrags- und Befundkommunikation

Das Modul Laboratory Information Centre (LIC) ergänzt iSOFT Laboratory mit zusätzlichen Funktionalitäten für eine papierlose Auftrags- und Befundkommunikation. Die Anwendung, die einen zeitnahen Zugriff auf erstellte Befunde wesentlich vereinfacht und so die Vernetzung zwischen Laboren und den anfordernden Abteilungen optimiert, war einer der Schlüsselaspekte für die Entscheidung für iSOFT. Die so entstehende schnelle Datenverfügbarkeit wird Labormitarbeiter in Zukunft auf einen Blick mit allen relevanten Informationen über den Auftragseingang sowie den Stand laufender Untersuchungen versorgen. Noch wichtiger ist jedoch die nahtlose Integration der Labor-IT in das übergeordnete KIS. iSOFT Laboratory übermittelt automatisch alle Befunddaten in die zentral gespeicherte Patientenakte und hilft so den Behandlungsprozess zu beschleunigen. Berechtigte Mediziner haben so überall, egal ob im Arztzimmer oder auf Station, Zugriff auf die Daten ihrer Patienten.

Qualitätskontrolle

Einhergehend mit kontinuierlich steigenden Behandlungszahlen sah sich das Klinikum auch zunehmenden Laboranforderungen ausgesetzt. Die Gewährleistung der vom Gesetzgeber geforderten Qualitätsstandards mit den vorhandenen Mitteln wurde dadurch immer schwieriger. Daher waren die Verantwortlichen auf der Suche nach einer Lösung, die sie dabei unterstützt, standardisierte Qualitätsnormen einfach umzusetzen und kontinuierlich zu gewährleisten. iSOFT Laboratory bietet mit integrierten Tools für effizientes Probenmanagement und Qualitätskontrolle genau diese Eigenschaften. Nutzer können individuelle Prozesse definieren, die einen genauen Abgleich aller Daten anhand von Richtlinien und Regeln automatisch sicherstellen.

Weiterhin verfügt die beauftragte Lösung über Funktionen, die die frühzeitige Erkennung und Korrektur von Fehlern in Analyseketten ermöglichen und alle Laboraktivitäten archivieren. So werden Anwender über alle auftretenden Fehler automatisch alarmiert und das System hält diese für die spätere Analyse zentral fest.

"Diese automatische Warnfunktion ist für unsere Arbeit eine wichtige Unterstützung. Sie ermöglicht uns notfalls frühzeitig in die Untersuchungen einzugreifen und so Fehler zu beseitigen, bevor zusätzliche, oftmals für den Patienten unangenehme Folgen, wie etwa Wiederholung der Probenentnahme oder Behandlungsverzögerungen, entstehen. Dieser hohe Anspruch an die Qualitätssicherung war für die Entscheidung für iSOFT ausschlaggebend", kommentiert Dr. Wladimir Schilow, Fachbereichsleiter Zentrallabor /EDV im UKL weiter.

Die neue Labor-Plattform wird nach der vollständigen Implementierung 400 Labormitarbeitern an 230 Arbeitsplätzen zur Verfügung stehen. Weiterhin ist geplant insgesamt 500 weitere Arbeitsplätze, die auf zirka 60 Stationen und externe Standorte verteilt sein werden, zu installieren mit dem Ziel, auch außerhalb des Klinikums Laborleistungen online anzufordern und Befunde zur Verfügung zu stellen. Für das Klinikum bedeutet das eine wesentliche Steigerung der Konsistenz gelieferter Informationen sowie der Transparenz aller Prozesse. Das Ergebnis ist eine höhere Auslastung der Ressourcen sowie eine signifikante Kostensenkung im laufenden Betrieb.

Über das Universitätsklinikum Leipzig

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) ist mit über 3.800 Angestellten eines der führenden medizinischen Einrichtungen in Deutschland. Mit über 1.300 Betten und 38 Kliniken, Abteilungen und Instituten übernimmt das UKL jährlich die Behandlung von 330.000 ambulanten sowie 52.000 stationären Patienten.

www.uniklinikum-leipzig.de

i-SOLUTIONS Health GmbH

iSOFT Group Limited ist das größte an der Australischen Börse (ASX: Australian Securities Exchange) gelistete Healthcare-IT Unternehmen und einer der weltweit führenden Anbieter hoch entwickelter Softwareanwendungen für die moderne Gesundheitswirtschaft.

Heute setzen mehr als 13.000 Gesundheitseinrichtungen in 40 Ländern iSOFT Lösungen zum Management von Patienteninformationen und zur Optimierung von Kernprozessen ein. Mit über 4.700 Mitarbeitern in 19 Niederlassungen weltweit, darunter mehr als 2.700 Technologie- und Entwicklungsspezialisten, verfügt iSOFT über substantielle Erfahrung in den nationalen Gesundheitsmärkten.

Die Geschäftseinheiten in Deutschland und den Niederlanden bilden das Rückgrat der europäischen iSOFT Organisation. Über 500 Mitarbeiter in Produktentwicklung, Support und Service und mehr als 30 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen gewährleisten Fachkompetenz und hohe Kundenzufriedenheit. Moderne Systemlösungen erhöhen die Arbeitseffizienz in Krankenhäusern und Arztpraxen, unterstützen administrative Prozesse und geben Entscheidungshilfe bei Diagnostik und Therapie. Zum Produktportfolio von iSOFT zählen neben Krankenhaus-Informationssystemen auch Speziallösungen für Labor, Radiologie und Apotheke.

Mit rund 700 Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Polen, Rumänien, Ungarn und Russland ist iSOFT eine etablierte Marke mit langer Tradition im Gesundheitssektor und Marktführerschaft im Bereich der Labor- und Radiologie-Informationssysteme in Zentral-Europa.

www.isofthealth.com

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