Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z)

Zahntechniker liefern Präzisionsarbeit

(PresseBox) (Stuttgart, ) Jede Arbeit ist ein Unikat: Ob herausnehmbarer oder fest sitzender Zahnersatz - für jeden Patienten werden Prothesen, Implantate, Brücken oder Spangen zur Kieferregulierung individuell gefertigt. "Langfristig zahlen sich die Präzisionsarbeit 'made in Baden-Württemberg' und die Verwendung hochwertiger Materialen aus", so das Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z) - eine Initiative der Zahntechniker- Innungen Baden und Württemberg. Beides erhöhe den Tragkomfort und die Haltbarkeit des Zahnersatzes und damit die Verweildauer im Mund der Patienten. In Deutschland hergestellter Zahnersatz sei daher im Vergleich zu ausländischem Zahnersatz schon mittelfristig betrachtet kostengünstiger. "Lassen Sie sich deshalb nicht von einem, auf den ersten Blick 'billigen Anschaffungspreis' blenden."

Die deutsche Zahntechnik ist weltweit führend in Qualität und Präzision. Die Anforderungen an die Qualifikation der Zahntechniker sind entsprechend anspruchsvoll: feinmechanisches Geschick, ästhetisches Empfinden, aber auch Material- und Werkstoffkunde sowie anatomische Kenntnisse des Kausystems.

Um für jeden Patienten die optimale Lösung zu finden, arbeiten Zahnarztpraxis und das meistergeführte zahntechnischen Labor Hand in Hand. "Häufig liegen Zahnarztpraxen und unsere Meisterlabore örtlich nicht weit voneinander entfernt, sodass sie sich schnell austauschen können", erklärt Harald Prieß, Obermeister des Zahntechniker- Handwerks Baden. Durch diese enge Kommunikation und die meist jahrelange Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker ist eine besonders vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich.

Davon profitiert auch der Patient, der sich nicht nur qualitativ hochwertigen Zahnersatz wünscht, sondern möglichst auch einen ästhetisch ansprechenden, der von natürlichen Zähnen nicht mehr zu unterscheiden ist. Je natürlicher der Zahnersatz wirkt, desto weniger fällt er auf und trägt so dazu bei, die Attraktivität der Patienten zu erhalten oder wieder herzustellen.

Zahntechnik ist aber auch Präzisionsarbeit, da schon Abweichungen im Mikrometer-Bereich als störend empfunden werden. Zur Veranschaulichung dieser Dimension: Ein menschliches Haar hat bereits einen Durchmesser von circa 70 Mikrometern. "Zudem ist Zahnersatz hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt, sodass die in Frage kommenden Materialien sorgfältig ausgesucht werden sollten", rät Jochen Birk, Obermeister der Zahntechniker-Innung Württemberg (ZIW). "Alle Werkstoffe, die wir verwenden, tragen das CE-Prüfkennzeichen und erfüllen damit die Vorgaben des Medizinproduktegesetzes (MPG)." Da der Zahnersatz meist über viele Jahre oder gar Jahrzehnte im Mund eines Patienten bleibt, ist bei einer Versorgung aus einem Meisterlabor gewährleistet, dass die verwendeten Materialien wie Kunststoff, Edelmetall oder zahnkeramische Massen biokompatibel und zudem untereinander verträglich sind. Das iq:z empfiehlt deshalb sich eingehend beraten zu lassen und von einem Materialmix Abstand zu nehmen.

Zahnersatz bleibt auch in Zukunft Maßarbeit und filigrane Handarbeit. Das Wissen um seine Herstellung ist deshalb echte Meisterkunst.

Informationen finden Patienten auch auf der Homepage des Informations- und Qualitätszentrums Zahntechnik: www.iqz-online.de

iq:z - Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik

Das Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Zahntechniker-Handwerk Baden - Die Innung - (ZHB) und der Zahntechniker-Innung Württemberg (ZIW).

Die beiden Innungen reagieren mit dem iq:z auf das gestiegene Informationsbedürfnis der Patienten rund um die Themen Zahnersatz und Zahngesundheit. Außerdem wollen sie sich mit dem iq:z dafür einsetzen, dass die Qualität von Zahnersatz "Made in Germany" der Garant für eine optimale zahntechnische und zahnärztliche Patientenversorgung bleibt.

Schon bisher hatten sich die Innungen in den Bereichen Information, Qualitätssicherung und Qualifikation engagiert. Mit dem iq:z bündeln sie nunmehr ihre Anstrengungen in einer gemeinsamen Wirtschaftsgesellschaft mit Sitz in Stuttgart und einer Geschäftsstelle in Heidelberg.

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