Veröffentlichung einer Best-Practice-Richtlinie für den Einsatz mobiler Hubarbeitsbühnen an Orten mit hoch liegenden Hindernissen

(PresseBox) (Schwanewede, ) Das britische Strategic Forum for Construction Plant Safety Group, zu dessen führenden Mitgliedsorganisationen IPAF gehört, hat eine Best-Practice-Richtlinie für mobile Hubarbeitsbühnen (MEWPs) herausgegeben. Ziel ist es, Unfälle durch Einklemmen und Einquetschen beim Einsatz dieser Maschinen an Orten mit hoch liegenden Hindernissen zu vermeiden.

In den vergangenen Jahren gab es eine Reihe solche Unfälle, darunter auch tödliche. Bei manchen dieser Unfälle wurde der Bediener oder eine andere Person bei der Arbeit in der Höhe gegen Einbauten oder andere Hindernisse gedrückt. Mit angemessener Planung und Vorbereitung sowie durch Auswahl einer geeigneten Ausrüstung und korrekte Anwendung hätten diese Vorfälle vermieden werden können.

Die Richtlinie wurde von der Branche erstellt, um eindeutige Maßstäbe für den sicheren Einsatz von MEWPs zu setzen. Hierzu zählen die Auswahl der Geräte, Schulungen, Information, Einweisung, sichere Gebrauch, Supervision und Bergungstechniken, sowie die Überwachung und Organisation der Arbeit.

"Dieses Dokument gibt klare Empfehlungen für Bediener von mobilen Hubarbeitsbühnen und für Manager", sagt IPAF-Geschäftsführer Tim Whiteman. "Von der Lektüre dieses Dokuments profitiert jeder, der mit mobilen Hubarbeitsbühnen zu tun hat. Langfristig wird es dazu beitragen, die seltenen, aber gefährlichen Unfälle zu verhindern, die beim Einsatz von mobilen Hubarbeitsbühnen an Orten mit hoch liegenden Hindernissen vorkommen können."

Dem Strategic Forum gehören Vertreter folgender Organisationen an: British Constructional Steelwork Association (BCSA), Civil Engineering Contractors Association, Construction Skills, Construction Planthire Association (CPA), Fall Arrest Safety Equipment Training (FASET), Health & Safety Executive (HSE), der International Powered Access Federation (IPAF), National Construction College (NCC), UCATT und UK Contractors Group (UKCG).

Die Richtlinie gliedert sich in zwei Teile. Teil 1 richtet sich an Planer, Manager und Ausbilder. Er behandelt Risiken, Gefahrenanalyse, Kontrollen und Verantwortlichkeiten. Die Anhänge von Teil 1 enthalten detaillierte Informationen zur Erkennung von Risiken und zum Schutz vor Unfällen durch eine geeignete Planung und Organisation der Arbeit. Teil 2 richtet sich an Personen, die mobile Hubarbeitsbühnen bedienen oder beaufsichtigen, sowie an diejenigen, die im Zweifelsfall für die Bergung einer auf einer mobilen Hubarbeitsbühne eingeklemmten Person zuständig sind. Teil 2 wurde so verfasst, dass er in Briefings oder Mitarbeiterbesprechungen für Bediener von mobilen Hubarbeitsbühnen und ihre Vorgesetzten verwendet werden kann.

Das Dokument enthält Verweise auf britisches Recht und versteht sich nicht als vollständige Anleitung für alle Aspekte des Betriebs von mobilen Hubarbeitsbühnen. Bediener von mobilen Hubarbeitsbühnen müssen unbedingt richtig ausgebildet und eingewiesen sein.

Sie erhalten diese Richtlinie auf www.ipaf.org unter "Veröffentlichungen". In Kürze werden bei IPAF auch Übersetzungen ins Niederländische, Französische, Deutsche, Italienische und Spanische erhältlich sein.

Hinweis an die Redaktion

Abbildung der Best-Practice-Richtlinie im Anhang dieser Pressemitteilung.

IPAF International Powered Access Federation

Die International Powered Access Federation (IPAF) ist eine Non-Profit-Mitgliederorganisation, die den sicheren und effektiven Einsatz von Höhenzugangstechnik weltweit fördert. Zu den Mitgliedern gehören Vermieter, Hersteller, Händler und Anwender von Hubarbeitsbühnen. Mehr Informationen unter www.ipaf.org/de

IPAF ist eine Notfor-Profit-Sicherheitsorganisation, deren Mittel keine Kosten für Farbseparation decken. Dennoch hoffen wir, dass Sie diese Informationen aufgrund ihres Nachrichtenwerts verwenden.

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