Auch Fußball-Schauen ist ein Mannschaftssport

WM 2010 kickt Gästenutzung in die Höhe

(PresseBox) (Köln, ) Alleine auf dem Feld ist es ziemlich einsam - das gilt nicht nur für die Profi-Fußballer der deutschen Nationalelf, sondern auch für immer mehr Fußball-Interessierte, die die Spiele am Bildschirm verfolgen. Aktuellen AGF/GfK-Zahlen zufolge lockten die WM-Runden 2010 durchschnittlich 4,7 Millionen Deutsche im Alter von 14 bis 49 Jahren vor den Fernseher. Davon sahen sich 7,4 Prozent die Spiele nicht in ihrem eigenen Heim an, sondern zusammen mit Freunden oder Bekannten in deren Wohnung. Vor allem die junge Zielgruppe wusste das gemeinsame Mitfiebern zu schätzen, denn bei den WM-Zuschauern zwischen 14 und 29 Jahren lag die Gästenutzung im Durchschnitt sogar bei 12,7 Prozent - und damit fünfmal so hoch wie beim regulären TV-Programm. Das belegt: Auch für die Zuschauer ist Fußball ein echter Mannschaftssport.

"Große Sport-Events erzeugen große Emotionen und involvieren das Publikum in unvergleichlicher Weise", sagt Florian Ruckert, Geschäftsleiter Marketing beim Medienvermarkter IP Deutschland. "Ein spannendes Fußballspiel zusammen mit anderen Menschen auf einem großen Bildschirm zu erleben, ist beinahe wie vor Ort dabei zu sein. In Gesellschaft tauscht man sich aus und bejubelt die favorisierte Mannschaft gemeinsam, was das Erlebnis um ein Vielfaches intensiviert. Hochauflösende Bilder und starker Ton holen Millionen Menschen kollektiv ganz nah an den Ball ran. Sport-Events wie die Fußball-WM machen die Stärke der Gattung TV deutlich."

Zu einem ähnlichen Fazit kommt das Institut Sport+Markt. Im Auftrag von IP Deutschland wurden insgesamt 1.010 Personen ab 14 Jahren zur Fußball-WM befragt. 96 Prozent gaben an, das Fernsehen als Informationsquelle zur Fußball-WM genutzt zu haben. Damit schlägt TV die Tageszeitung (67%), das Radio (59%) und das Internet (47%) um Längen. Auch hier ist der Boom der Gästenutzung im Sport-Umfeld deutlich: 65 Prozent der 14- bis 49jährigen TV-Zuschauer verfolgten mindestens eines der Spiele bei Freunden oder Bekannten. Bei der jungen Zielgruppe waren es sogar 77 Prozent. Sport+Markt hat zusätzlich auch die Nutzung von Public Viewing abgefragt, die bei den 14- bis 49-Jährigen bei 35 Prozent lag und bei den 14- bis 29-Jährigen bei 53 Prozent.

So belegen sowohl die Auswertungen der AGF/GfK als auch die Ergebnisse von Sport+Markt, dass Sport-Übertragungen als große Events wahrgenommen und am liebsten in Gesellschaft verfolgt werden - was sie schließlich auch zu attraktiven Werbeumfeldern macht.

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