Euro-Verfall treibt Goldpreis zwischenzeitlich auf Rekordhoch

Verunsicherung bei den Anlegern nimmt zu

(PresseBox) (Bäch b. Zürich, ) Die Sorgen der Anleger um die Wirksamkeit des Rettungspaketes für die finanziell angeschlagenen Länder im Euroraum lösten Anfang dieser Woche eine regelrechte Flucht aus der Gemeinschaftswährung aus. Am Montagvormittag (17. Mai) sank EUR/USD zeitweise unter die Marke von 1.22 und damit auf den niedrigsten Stand seit April 2006. Inzwischen konnte sich der Euro aber wieder stabilisieren. Die Gemeinschaftswährung kletterte am heutigen Freitag (21. Mai) auf den höchsten Stand seit einer Woche und wurde in der Spitze bei 1.2672 USD gehandelt. Grund dafür sind Spekulationen um eine mögliche Intervention durch die Europäische Zentralbank. "Der Euro-Verfall scheint erst einmal gestoppt. Jedoch ist die Verunsicherung bei den Anlegern derzeit sehr groß", konstatiert Bernd M. Otto, CEO der Investment24 AG und fügt hinzu: "Investoren befürchten, dass die Schuldenkrise in den Euroländern das weltweite Wirtschaftswachstum abwürgen könnte."

Bei den Anlegern geht inzwischen auch die Furcht vor einer Inflation um. Der Wertverfall des Euro und die Angst vor den Folgen explodierender Staatsschulden trieben zwischenzeitlich auch den Goldpreis auf ein Rekordhoch. Am vergangenen Freitag (14. Mai) kostete eine Unze Gold in der Spitze knapp 1.249 USD. Aktuell liegt der Kurs bei ca. 1.180 USD pro Unze. "Gold gilt als klassischer Krisenschutz. Verlieren Papierwährungen an Vertrauen und Wert, profitiert in der Regel der Goldpreis", erklärt Bernd M. Otto. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Feinunze Gold auf ein Rekordhoch gestiegen ist.

Während in den vergangenen Monaten internationale Hedge Fonds bereits erfolgreich auf einen Anstieg des Goldpreises spekuliert haben, investieren inzwischen auch immer mehr Privatanleger in Edelmetalle. "Spätestens seit dem Kauf der indischen Zentralbank von 200 Tonnen Gold des IWF im vergangenen Herbst sind die internationalen Notenbanken von der Verkäufer- auf die Käuferseite gewechselt", analysiert Bernd M. Otto von Investment24 Research und ergänzt: "Allein im Jahr 2009 erhöhten die Zentralbanken und internationale Organisationen ihre Bestände um insgesamt 390 Tonnen Gold. Dies entspricht mehr als 15 Prozent der gesamten Jahresproduktion." Vor allem Indien und China wird nachgesagt, ihre Devisenreserven stärker als bisher diversifizieren zu wollen - auch zugunsten von Gold.

"Nach der jüngsten Rallye scheint Gold nicht mehr gerade preiswert. Bereinigt man allerdings die Entwicklung der vergangenen Jahre um die Inflationsrate, könnte der Goldpreis noch auf mindestens 1.800 bis 2.000 USD pro Unze steigen, um sein altes Allzeithoch aus dem Jahre 1980 wieder zu erreichen", erklärt Bernd M. Otto. Aufgrund der derzeitigen Turbulenzen an den Märkten ist es jedoch schwierig, eine Prognose zur weiteren Kursentwicklung abzugeben.

Investment24 AG

Die Investment24 AG mit Sitz in der Schweiz informiert ihre Kunden regelmäßig über interessante Chancen am Aktienmarkt. Gegenüber anderen Börsenbriefen und Finanzdienstleistern bietet Investment24 Research nicht nur eine Performance von über 350 Prozent seit Start des Musterdepots im Juli 2007, sondern zeichnet sich auch durch eine besonders hohe Transparenz aus. Alle Transaktionen werden detailliert begründet und mit Hintergrundinformationen versehen, ein professionelles Risiko- und Money-Management ist selbstverständlich. CEO der Investment24 AG und Autor des Börsenbriefes ist Bernd M. Otto, ihm zur Seite steht ein erfahrenes Team von Mitarbeitern.

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