Energieautonome Bodenseeregion rückt näher

Internationale Bodensee-Hochschule fördert nachhaltige Regionalentwicklung

(PresseBox) (Kreuzlingen, ) Das Projekt Bodensee-Alpenrhein Energieregion, kurz BAER, zieht in diesen Tagen das Resümee aus dem ersten seiner drei Forschungsjahre. Die fünf interdisziplinären Forscherteams, die von Hochschulen aus Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz stammen, stellen jetzt fest, dass eine energieautonome Bodenseeregion prinzipiell technisch und wirtschaftlich machbar ist. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird gefördert vom Verbund der Internationalen Bodensee-Hochschule IBH und dem EU-Programm INTERREG, an dem auch die Schweiz beteiligt ist. "Ein Verzicht auf fossile und nukleare Brennstoffe und eine Vollversorgung aus regenerativen Quellen ist gut möglich, wenn wir das Energieerzeugungspotential der Region intern und extern vernetzen und mit Effizienz und Methoden der Verbrauchsreduktion kombinieren. Was uns neben den technischen Kapazitäten noch stärker beschäftigt, sind die praktischen Wege, das Konzept gesellschaftlich umzusetzen", so der Projektleiter Prof. Peter Droege von der Hochschule Liechtenstein.

Bisherige Ergebnisse des Projektes werden im nächsten Monat der Öffentlichkeit und dem Fachpublikum vorgestellt. Am 15. September gewährt BAER, gemeinsam mit weiteren zukunftsweisenden IBH-Projekten aus dem Förderbereich Energie-Umwelt- Mobilität, einen Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten auf der Blue-Tech in Winterthur (www.blue-tech.ch).

Am 17. September findet im Rahmen des Nachhaltigkeitskongresses LISDAR 2010 ein umfassendes BAER-Symposium in Vaduz statt (www.lisdar.li).

Mehr zu diesem internationalen Forschungsprojekt unter www.baernet.org. Unternehmen und Organisationen können sich auf der Internetseite als Akteure für nachhaltige Entwicklung in der Region in den Bodensee-Atlas eintragen, sich dadurch besser vernetzen und am Erfolg des Projektes mitwirken.

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