ISC 2010: Intel stellt neuen Produktplan für das High Performance Computing Segment vor

(PresseBox) (Hamburg, ) .
- Ein neues Produkt mit dem Codenamen "Knights Corner" basiert auf der 22nm Fertigungstechnologie und skaliert gemäß des Mooreschen Gesetzes auf mehreren Dutzend Intel Kernen. Sowohl Intel® Xeon® Prozessoren als auch Intel® Many Integrated Core (MIC) Architektur-Produkte nutzen die gleichen gängigen Werkzeuge, Software-Algorithmen und Programmier-Techniken.
- Die Produkte sind aus dem Larrabee-Programm und anderen Many-Core Forschungen wie dem Single Chip Cloud Computer abgeleitet.
- 408 Systeme in der aktuellen Top 500 Liste basieren auf Intel Prozessoren, was nahezu 82 Prozent entspricht.
- Das neue ExaScale Labor adressiert Herausforderungen in der Simulation von PetaFLOPS und ExaFLOPS

Auf der Internationalen Supercomputing Konferenz (ISC) kündigt Intel Pläne zu neuen Produkten an, die auf der Intel® Many Integrated Core (MIC) Architektur basieren, womit Berechnungen von Billionen Rechenoperationen pro Sekunde möglich sind und gleichzeitig die Vorteile der Standard Intel Prozessoren beibehalten werden.

Mehr Kerne für hochparallele Anwendungen

Konzipiert für High Performance Computing Segmente wie wissenschaftliche Forschungen und Berechnungen von Finanz- oder Wettersimulationen werden die ersten Produkte mit dem Codenamen "Knights Corner" basierend auf der 22 Nanometer (nm) Fertigungstechnologie von Intel hergestellt (Die Transistorstrukturen sind der 22 Milliarden-Teil eines Meters). Sie nutzen das Mooresche Gesetz, um Dutzende von Kernen auf einem einzigen Chip zu skalieren. Während die überwiegende Mehrheit der Berechnungen weiterhin komfortabel auf den preisgekrönten Intel® Xeon® Prozessoren durchgeführt werden, eröffnet die Intel MIC Architektur zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten für hochparallelisierte Anwendungen.

Industrie-Design und Entwicklungs-Kits mit dem Codenamen "Knights Ferry" werden bereits an ausgewählte Entwickler verschickt. Im Laufe der zweiten Hälfte dieses Jahres wird Intel das Programm ausweiten, um eine ganze Bandbreite an Entwicklungs-Tools für die Intel MIC Architektur zu entwickeln. Gängige Softwarewerkzeuge und Optimierungstechniken für die Intel Xeon Prozessoren sind ebenfalls in der Intel MIC Architektur anwendbar und werden unterschiedliche Programmier-Modelle unterstützen. Damit kann Wissenschaftlern, Forschern und Ingenieuren eine beispiellos hohe Leistung bereit gestellt werden. Die Intel MIC Architektur leitet sich von verschiedenen Intel Projekten ab, unter anderem aus Larrabee und Intel Labs Forschungs-Projekten wie zum Beispiel des Single Chip Cloud Computers.

Top500 Liste

Die 35ste Ausgabe der Top500 Liste, die auf der ISC veröffentlicht wurde, zeigt die Stärke von Intel im High Performance Computing Umfeld. Insgesamt basieren 408 Systeme, das sind nahezu 82 Prozent aller HPC Systeme, auf Intel Prozessoren. Mehr als 90 Prozent Quad Core basierter Systeme nutzen Intel Prozessoren. Mit der Intel® Xeon® 5500 Prozessorserie stieg die Zahl auf 186 Systeme, verglichen zu 95 Systemen in der letzten Version der Liste. Intel Chips unterstützen zudem knapp die Hälfte der weltweiten Top 50 Systeme.

Hans Meuer von der Universität Mannheim sowie Erich Strohmaier und Horst Simon vom Department of Energy's National Energy Research Scientific Computing Center in den USA und Jack Dongarra, Universität Tennessee, haben die Top 500 Liste ins Leben gerufen. Die Liste erscheint halbjährlich, der komplette Bericht ist unter dem Link www.top500.org verfügbar.

Neues ExaScale Labor im Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich, das Unternehmen ParTec und Intel werden heute um 17:30 Uhr auf einer Veranstaltung im Rahmen der ISC den gemeinsamen Aufbau eines ExaScale Labors (ECL) in Jülich ankündigen. Ziel ist es, der wachsenden Herausforderung von hoch skalierenden Simulationen im PetaFLOP und ExaFLOP Bereich zu begegnen. Im Labor sollen Schlüsseltechnologien, Werkzeuge und Methoden für den Betrieb von PetaFLOP und ExaFLOP Maschinen entwickelt werden, mit Fokus auf die Skalierbarkeit und Belastbarkeit entsprechender Systeme. ECL ist damit das neueste Mitglied von Intel Labs Europe, der europäischen Forschungs- und Entwicklungsorganisation von Intel. Intel Labs Europe ist ein Netzwerk von Forschungszentren, Produkt-Laboratorien und Innovationslabors und arbeitet in einem für Innovationen offenen Umfeld eng mit Hochschulen und der Industrie zusammen.

Sie finden den Webcast von Kirk Skaugen auf der Internationalen Supercomputing Konferenz 2010 unter http://lecture2go.uni-hamburg.de/live.

Intel (NASDAQ: INTC), das weltweit führende Unternehmen in der Halbleiterinnovation, entwickelt und produziert die grundlegende Technik für die Computerprodukte unserer Welt. Weitere Informationen über Intel finden Sie unter http://www.intel.de/newsroom und http://blogs.intel.com.

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