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Die Insituform GmbH zeigt "Stärke im Ganzen"

Cottbus: Einsatz Schlauchlining und GFK-Kurzrohrrelining

(PresseBox) (Röthenbach, ) In Cottbus konnte die Insituform Rohrsanierungstechniken GmbH (IRT), Zweigniederlassung Dresden, in der Vergangenheit bereits mehrere Sanierungsmaßnahmen erfolgreich durchführen. Bei dem aktuellen Projekt kamen jetzt zwei völlig unterschiedliche Verfahren der grabenlosen Sanierung aus einer "Hand" zum Einsatz.


Das Unternehmen bietet neben dem bekannten und bewährten Schlauchlining mittels Warmwasser- oder Dampfhärtung, auch ein System mit UV-Härtung sowie verschiedene Verfahren zur Schacht- und Großprofilsanierung: insbesondere mit kunststoffmodifizierten Mörteln, keramischen Elementen, GFK, vorgefertigten Rohren oder Montageplatten. Instandsetzung durch Risssanierung, der Einsatz der Ferngesteuerten Anschlusssanierung, Hutprofil- und verschiedene Robotertechniken runden das Profil ab.

So kann für jede noch so individuelle Problemstellung das oder die technisch, wirtschaftlich und ökologisch optimalen Verfahren angeboten und eingesetzt werden. "Stärke im Ganzen" steht also nicht nur seit Jahrzehnten im Firmenslogan, sondern bietet für den Kunden einen wirklichen Mehrwert.

Entsprechend der Randbedingungen und örtlichen Gegebenheiten fiel die Wahl des Auftraggebers in Cottbus einerseits auf das Schlauchlining mit Warmwasserhärtung und andererseits auf das GFK Einzelrohr-Lining.

Der über 100 Jahre alte Mischwassersammler, unter der Straße der Jugend, welcher eine Hauptschlagader in der Mischwasserentsorgung der Stadt von Süd nach Nord darstellt, wurde bereits in den vergangenen Jahren in Teilabschnitten renoviert. 2008 sanierte Insituform und ihre damals 100%ige Tochtergesellschaft KUT - Kanal- und Umwelttechnik GmbH - als ARGE einen Teilabschnitt des Sammlers Ei-Profil 1133/1700mm.

Hierzu wurden im Hauptkanal seinerzeit das GFK Einzelrohr-Lining von der KUT und in den Nebenkanälen der Synthesefaserliner der Insituform installiert. Heute ist die KUT erfolgreich in das Mutterunternehmen IRT integriert.

Im letzten Jahr stand nun die Sanierung des Abschnittes Breithaus bis Stadtring an, bevor die Erneuerung und Neugestaltung der Verkehrsflächen im Jahre 2013 realisiert werden soll. Es waren 365m Ei-Profil 600/900mm und 237m 1133/1700mm, eine Zulaufhaltung von 40m aus der Weinbergstraße Ei 1000/1500mm sowie sieben Einstiegs- und Lüftungsschächte, ein Vereinigungsbauwerk und ein Sammelbauwerk/Schacht ausgeschrieben.

Die LWG, Lausitzer Wasser GmbH & Co.KG, entschied sich bei den Ei-Profilen 600/900mm sowie 1000/1500mm für das klassische Schlauchliningverfahren mit Warmwasserhärtung und bei dem größten zu sanierende Profil für das GFK Einzelrohr-Lining.

Dafür wurden GFK-Rohre der Dimension Ei 910/1530mm der Firma Hobas Rohre GmbH speziell angefertigt und verbaut, womit der exakte Übergang zum bereits sanierten Abschnitt hergestellt werden konnte.

Die sieben ausgeschriebenen Einstiegsschächte erhielten eine GFK-Auskleidung. Eine besondere Herausforderung stellte bei dieser Maßnahme noch das Vereinigungsbauwerk dar: Hier geht das Ei-Profil 600/900mm in das Profil 930/1510mm über und der Nebensammler Ei 1000/1500mm bindet in den Hauptsammler ein. Die Umsetzung wurde durch GFK-Auskleidung und den Einbau der GFK-Rohre optimal realisiert.

Zum Auftragsumfang gehörte auch eine Befahrung und Ortung aller an den Kanal aufbindenden Anschlüsse. Nach deren Durchführung wurden diese zugeordnet, wieder angeschlossen oder gingen außer Betrieb.

Bei der notwendigen Abwasserumleitung fiel die Entscheidung auf eine Abwasserdruckleitung DN 350. Um die Einschränkungen für die Anwohner, beispielsweise Befahrbarkeit der Anwohnergrundstücke, so gering wie möglich zu halten, wurde die Abwasserhaltung jeweils in Teilstücken auf- und sofort nach der Sanierung der Abschnitte zurückgebaut.

Dieses Sanierungsprojekt spiegelt einmal mehr wider, dass die Abwicklung einer komplexen Baumaßnahme aus einer "Hand" nicht nur theoretisch und im Vorfeld einen straff abgestimmten Bauablaufplan ermöglicht, sondern seine Vorteile auch in der Praxis bestätigt: Ca. drei Wochen vor dem geplanten Bauende konnte die Sanierung vorfristig abgeschlossen werden.

Dank an die LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co.KG und allen am Bau Beteiligten für die partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit.

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