INS konsolidiert Continental-IT

Zielvorstellung: 50 Prozent IT-Kosten einsparen

(PresseBox) (Oberursel, ) Wie überall in der Wirtschaft müssen heute auch im Continental-Konzern Kostensenkungspotentiale ausgeschöpft werden. Außerdem erfordern sich ändernde Geschäftsprozesse schnelle und flexible Unterstützung seitens der IT. Dabei stehen insbesondere die service-orientierten Konzepte sowie Konsolidierungskonzepte im Vordergrund, wie sie vom IT-Dienstleister INS angeboten werden. Im Jahr 2007 zahlte Continental für den Betrieb eines X86-Servers durchschnittlich 1.200 € pro Monat. Beinahe jede Applikation benötigte einen eigenen Server, was dazu führte, dass diese jeweils nur zu etwa 20% ausgelastet waren. Zudem war der Zeitraum für die Beschaffung und Inbetriebnahme neuer Server mit vier Wochen deutlich zu lang. Diese Rahmenbedingungen führten unmittelbar zum folgenden Anforderungskatalog an INS als Technologie-Partner des Outsourcing-Partners HP:

- X86-Server-Betrieb auf einem Preisniveau von Massenprovidern wie 1&1 oder Host Europe
- Zusätzliche Services, wie z. B. DB-Admin, Web-Admin
- Dienste in der gleichen professionellen Qualität wie von einem unternehmenseigenen Rechenzentrum
- Volle Integration in die Continental OpenView Tools und Prozesse
- Open Book Policy
- Jederzeitige Möglichkeit zur Änderungen der Kostenstruktur und der technischen Architektur

Mit diesen Vorgaben sollen IT-Kosten in Höhe von 50% reduziert werden und insbesondere eine höhere Effizienz und Flexibilität der unternehmerischen Prozesse erreicht werden. Das wäre mit einer üblichen Sourcing-Strategie nicht möglich, sondern nur mit Einbindung der Techologie-Partner in die internen Prozessabläufe bei Continental.

Die Hoheit über Architektur, Prozesse, Hardware, Software, Leitungsverbindung usw. verbleibt im Konzern, denn der Provider integriert sich in die entsprechenden Abläufe von Demand und Delivery. Voraussetzung für die technische Umsetzung ist zunächst eine Standardisierung von Technik und Prozessen: Bei Continental gibt es für jeden Service detaillierte SLAs. Der Vorteil: Das Unternehmen kann seinen Bedarf bedarfsorientiert steuern und in kürzester Zeit auf Anforderungen aus den weltweiten Geschäftseinheiten reagieren. Erste Verhandlungen mit INS fanden Anfang 2008 statt. Start der Überführung in das INS-Rechenzentrum Anderten bei Hannover war Oktober 2008. In nur drei Monaten waren die ersten 100 Einheiten realisiert.

Die INS-Leistungen für Continental in Kürze:

- Standardisierte Lösung für das Hosting von x86-basierten Anwendungen
- Kleinere Anwendungen virtualisiert
- Einzelserver/komplexe Systeme nicht virtualisiert
- Zentrales Management: System-Setup, Backup, Monitoring, Performance/Resource Utilization
- Agilität: Bereitstellung eines Servers innerhalb weniger Stunden
- Hohe Verfügbarkeit: Ersatzhardware wird automatisiert in Betrieb genommen
- Nutzungsoptimierung durch Virtualisierungstechnik
- Abrechnung nach Verbrauch: Systemressourcen (Anteile an Hardware-Server)
- Storage: Abrechnung nach echtem Verbrauch

Mit INS konnten die Einrichtungszeiten für physikalische und virtuelle Server dramatisch verkürzt werden: Lediglich 30 Minuten bis max. 24 Stunden benötigt heute die Installation. Dabei gehen die Anwendungen weit über den übliche Standard hinaus: Über 250 Programme, unter anderem für die Reifenproduktion in Hannover laufen zuverlässig.

Da sich die Kosten in großen Unternehmen üblicherweise in 30% Technik und 70% Personal aufteilen, ist klar, dass derart massive Einsparungen nicht ohne Personalabbau erfolgen. Ein Grund ist z.B. dass heute 1.000 Server von nur 2,5 FTE (Fulltime Equivalent) bedient werden können.

Der Erfolg dieses Projektes beweist: Auch ein mittelständisches Unternehmen kann erfolgreicher Partner eines großen Konzerns sein. Wie so oft ist nicht Größe, sondern die Wendigkeit das entscheidende Argument, und genau diese zeichnet INS aus.

Über Continental

Continental gehört mit einem Umsatz von ca. 20 Mrd. Euro im Jahr 2009 weltweit zu den führenden Automobilzulieferern. Als Anbieter von Bremssystemen, Systemen und Komponenten für Antriebe und Fahrwerk, Instrumentierung, Infotainment-Lösungen, Fahrzeugelektronik, Reifen und technischen Elastomerprodukten trägt Continental zu mehr Fahrsicherheit und zum globalen Klimaschutz bei. Continental ist darüber hinaus ein kompetenter Partner in der vernetzten, automobilen Kommunikation. Continental beschäftigt derzeit rund 143.000 Mitarbeiter in 46 Ländern.

INS Systems GmbH

INS gehört zu den führenden mittelständischen IT-Dienstleistern in Deutschland. Das 1992 gegründete, in Oberursel bei Frankfurt am Main angesiedelte Unternehmen verfügt über drei eigene Rechenzentren in Frankfurt, Hannover und Zürich. Ursprünglich als klassisches Systemhaus gestartet bietet die INS-Gruppe seinen Kunden das komplette Spektrum an IT-Services: Consulting, System-Integration, Services, Rechenzentrumsbetrieb sowie Beschaffung. Darüber hinaus entwickelt und implementiert INS IT-Lösungen, mit deren Hilfe sich die Prozesse der Kunden wirtschaftlich und nachhaltig optimieren lassen. INS arbeitet in enger Partnerschaft mit namhaften Hardware- und Softwareherstellern zusammen. Zu den Kunden zählen Wirtschaftsunternehmen unterschiedlicher Branchen sowie große Systemhäuser, die Services und Lösungen von INS in ihre Projekte einbinden.

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