Der Wettbewerb um Konzessionsverträge: Kommunen entscheiden sich neu

22. September 2010, Mercure Hotel Düsseldorf Seestern / 10. November 2010, Holiday Inn Heidelberg

(PresseBox) (Köln, ) Etwa ein Zehntel der ca. 20.000 langfristigen Strom- und Gaskonzessionsverträge in Deutschland sind bisher ausgelaufen und die Verhandlungen um die verbleibenden Konzessionsverträge intensivieren sich. Hierbei spielen neben der Höhe der Konzessionsabgabe auch strategische Gründe für die Wahl des langfristigen Partners für die Netze eine gewichtige Rolle.

Für Altkonzessionäre bedeutet dies, dass sie nicht mehr der einzige Bewerber um das Netz sind. Viele der neuen Bewerber kommen aus dem Bereich kommunaler Unternehmen, die nicht nur den Trend zur Rekommunalisierung erkannt haben, sondern auch Effizienzvorteile durch die Vergrößerung des Netzgebietes oder Synergieeffekte durch den Betrieb eines zusätzlichen Netzes sehen. Und schließlich sind die Kommunen daran interessiert, auch nach der Vergabe noch Einfluss auf die Entwicklung des Netzes bzw. Netzgebietes zu nehmen, insbes. bzgl. Stadtentwicklung, Klimaschutz und Arbeitsplätze.

Daher setzt die Innovation Congress GmbH ihre erfolgreiche Veranstaltungsreihe zu diesem Thema fort und beleuchtet neben den rechtlichen und technischen sowie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch das Interesse und den Nutzen von Kommunen und Bewerbern an neuen Konzessionsverträgen.

Schwerpunktthemen:

- Aufgaben der Kartellbehörden bei den Konzessionsvergaben
- Vorgehen bei der Neuvergabe und Akquisition von Konzessionen
- Bewertung und Übernahme des Netzes
- Zusammenhang zwischen Bewertungsanlass und Kaufpreisbasis
- Sachzeitwertermittlung
- Aspekte der Entflechtung in der Anreizregulierung
- Indikative Wirtschaftlichkeitsberechnung
- Aktuelle Beteiligungsmodelle
- Perspektiven für einen etablierten kommunalen Versorger: Wann lohnt sich die Bewerbung um einen Konzessionsvertrag?
- Gründung eines Stadtwerks mit einem Partner und Übernahme der Konzession
- Der bisherige Konzessionär als zuverlässiger Partner

Referenten:

- Dr. Michael Maxelon, SWK Netze GmbH
- Peter Mussaeus, PricewaterhouseCoopers Legal AG
- Christian Liebaug, PricewaterhouseCoopers AG
- Dr. Götz-Friedrich Schau, Landeskartellbehörde, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
- Peter Drausnigg, ENBW Gas GmbH (angefragt)

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