Schüler zwischen Theorie und Praxis

Schüler präsentieren die Ergebnisse ihrer Umfrage zu Echtzeit-Fahrgastinformationsanzeigen

(PresseBox) (Karlsruhe, ) "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir." Diesen Leitsatz verwirklicht die Schülerakademie Karlsruhe gemeinsam mit dem Karlsruher Telematikspezialisten INIT und dem TheoPrax Zentrum des Fraunhofer ICT. Vor diesem Hintergrund hat eine Schülergruppe der Oberstufe des Karlsruher und Ettlinger Heisenberg-Gymnasiums den Auftrag erhalten, eine Image- und Nutzungsanalyse der Anzeigensysteme an Straßenbahnhaltestellen des Karlsruher Verkehrsverbunds und der Münchner Verkehrsgesellschaft durchzuführen. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden heute im Rahmen einer Projektabschluss-Präsentation bei der INIT GmbH offiziell vorgestellt.

Mehr als Schule

Ziel des Projektes war es, für die Schüler erfahrbar zu machen, wie Arbeiten in der freien Wirtschaft funktioniert und sie in den berufsrelevanten Kompetenzen zu fördern. Dazu gab INIT, der Projektpartner aus der Wirtschaft, der sechsköpfigen Schülergruppe das Thema "Image- und Nutzungsanalyse elektronischer Echtzeit-Anzeigetafeln an Straßenbahnhaltestellen in Karlsruhe und München" vor. Die Schüler mussten dann, wie in der Wirtschaftswelt üblich, zunächst ein Konzept und ein Angebot für die Erstellung der Analyse ausarbeiten und sich bei der INIT GmbH um den "Auftrag" bewerben. Bei der Durchführung des Projektes galt es für die Schüler zum einen die gestellte Aufgabe zu realisieren und eine möglichst repräsentative Befragung und deren Ergebnisauswertung durchzuführen. Wesentlicher Bestandteil des Lernkonzeptes war zum anderen aber auch die Koordination aller beteiligten Partner sowie die Überwachung des Budgets.

Mit Übernahme dieser Managementaufgaben haben die Schüler gelernt, was es heißt Verantwortung im Beruf zu übernehmen - eines der zentralen Anliegen des TheoPrax Ansatzes. Dr. Gottfried Greschner, Vorstandsvorsitzender der INIT, führte diesen Punkt in seiner Begrüßung anlässlich der Abschlusspräsentation aus: "Wirtschaftliche Zusammenhänge und wirtschaftliches Arbeiten lassen sich am besten in der Praxis erlernen. Mit diesem Auftrag wollten wir Schülern die Möglichkeit bieten, ein Projekt selbständig und verantwortlich zu realisieren." Er betonte, dass das gesamte Projekt - vom Entwurf der Fragebögen über die Fahrgastbefragung an Haltestellen bis hin zur Auswertung und professionellen Darstellung der Umfrageergebnisse eigenständig von der Schülergruppe "gemanagt" wurde. Diese Arbeit zeigt ein sehr gutes Projektergebnis und darüber hinaus für die Schüler ein hohes Lernergebnis, das sich durch abiturrelevante Benotung im Zeugnis niederschlagen wird.

Gute Ergebnisse

Die Projektpartner lobten im Anschluss an die Präsentation die professionelle Arbeit der Schüler und konnten bestätigen, dass sich die präsentierten Ergebnisse durchaus mit vorliegenden Zufriedenheitsanalysen vergleichen lassen. Die Schüler zeigten mit ihrer Umfrage, dass Echtzeit-Fahrgastinformationen an der Haltestelle von 96% der Fahrgäste (München) bzw. 98% (Karlsruhe) genutzt werden. Jeweils 84% der Befragten nutzen die Anzeigen sogar bei jeder ihrer Straßenbahnfahrten.

Drei Viertel der Befragten zeigten sich zufrieden bzw. sehr zufrieden mit den Fahrgastinformationsanzeigen im Allgemeinen. Als Hauptvorteile der Anzeigen wurden vor allem die schnelle und einfache Informationsvermittlung aufgeführt.

Die Informationen an der Haltestelle werden als gut verständlich und notwendig wahrgenommen werden. Gefragt nach zusätzlichen Informationen, die sie sich auf den Anzeigetafeln vorstellen könnten, schlugen die Befragten vor, neben Störungsmeldungen auch die aktuelle Uhrzeit, die aktuelle Wetterlage, Nachrichten sowie Sport- und Eventmeldungen anzuzeigen.

Die allgemeine Zufriedenheit mit den Anzeigen zeigt sich auch darin, dass sich die Befragten beider Städte dafür aussprachen, die Echtzeit-Fahrgastinformation auf weitere Haltestellen auszudehnen.

Praktischer Nutzen

Im Anschluss an die Präsentation betonte Magdalena Pogoda, Marketingrefe-rentin des Karlsruher Verkehrsverbunds, "dass die Ergebnisse der Schüler einen interessanten Einblick in die Gewohnheiten und Wünsche unserer Fahrgäste eröffnet haben. Wir freuen uns, dieses wirtschaftsnahe Projekt zu unterstützen". Auch Dr. Michael Plantsch, verantwortlich für die Marktforschung der Münchner Verkehrsgesellschaft, ist sich sicher, "dass wir mit den Anregungen der Schüler in Zukunft unseren Service für die Fahrgäste noch weiter verbessern können."

initions innovative IT solutions AG

Als weltweit führender Anbieter auf dem Gebiet der Telematik- und elektroni-schen Zahlungssysteme für Busse und Bahnen unterstützt INIT Verkehrsbe-triebe dabei, den Öffentlichen Personenverkehr attraktiver, schneller, pünktli-cher und effizienter zu gestalten. Heute verlassen sich mehr als 300 zufriedene Kunden in über 400 Projekten weltweit auf INITs innovative Hard- und Softwaretechnologie.

Wettbewerbsvorteil des integrierten Telematiksystems MOBILE von INIT ist die Verbindung der Funktionen eines Intermodal Transport Control System - ITCS (ehemals rechnergesteuertes Betriebsleitsystem) und weiterer zentralseitiger Softwarelösungen zur Betriebsvorbereitung, -durchführung, -analyse und -optimierung mit den mobilen Telematiksystemen im Fahrzeug sowie den elektronischen Zahlungssystemen. Die Verbindung zu den Fahrzeugen wird über eigene Funklösungen oder über öffentliche Telekommunikationsnetzwer-ke hergestellt.

INIT-Produkte überzeugen durch State-of-the-art-Technologie. Ihr modularer Aufbau und ihr hoher Standardisierungsgrad erlauben es, sie autonom einzu-setzen oder sie, je nach Anforderung des Verkehrsbetriebes, individuell zu einer intelligenten Gesamtlösung zu integrieren. Auch eine stufenweise Sys-temerweiterung ist möglich.

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