Ingenieurdienstleister rüsten sich für die Zukunft

Virtueller Projektraum soll Abstimmungsprozesse vereinfachen

(PresseBox) (Hamburg, ) Um gemeinsam die Herausforderungen des globalen Wettbewerbes zu bewältigen, rücken die Hamburger Ingenieurdienstleister der Luftfahrtindustrie noch enger zusammen, reell und virtuell. In einem von EADS Innovation Works und der Initiative Luftfahrtstandort Hamburg initiierten CAE Forum (CAE = Computer Aided Engineering) treffen sich rund ein Dutzend Ingenieurdienstleister und diskutieren gemeinsam über die Vereinfachung und Beschleunigung von Prozessen, um so Produktivitätsvorteile zu gewinnen. Als erstes Projekt haben sie gerade beschlossen, für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit von Teams mithilfe der Software IQWeb einen hoch sicheren virtuellen Projektraum aufzubauen und zu testen. Dadurch können Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse erheblich beschleunigt werden.

"Die webbasierte Kommunikations- und Abstimmungsplattform ist für die Ingenieurdienstleister am Luftfahrtstandort Hamburg eine wirkungsvolle und sichere Methode, um mit Kunden und Partnerunternehmen auf der ganzen Welt Konstruktions- und Berechnungsdaten auszutauschen", sagt Walter Birkhan, Projektmanager Initiative Luftfahrtstandort Hamburg. Die Initiative Luftfahrtstandort Hamburg finanziert gemeinsam mit Case4de GmbH das halbjährige Pilotprojekt mit der Software IQWeb der Firma IPEQ.

"Von dem Test der IQWeb Plattform versprechen wir uns, dass wir in Zukunft die Projektdurchführungszeiten noch effizienter gestalten können", kommentiert Veysi Karaca, Geschäftsführer von Case4de GmbH. Der mittelständische, international aufgestellte Ingenieurdienstleister aus Hamburg berät und unterstützt die Flugzeugbauindustrie unter anderem mit Machbarkeitsstudien und Entwicklungsspezifizierungen.

Bei IQWeb sorgt ein digitales Rechtemanagement für die Sicherheit in dem virtuellen Projektraum, bei dem der Projektleiter die Rechte für den Zugriff auf die Daten vergibt und diesen auch nach dem Download der Daten kontrollieren kann. So entsteht eine geschützte und flexible Kommunikations- und Kollaborations-Drehscheibe, die nicht nur den einzelnen Unternehmen, sondern dem gesamten Luftfahrtcluster der Metropolregion Hamburg zugute kommt. Denn hier werden neben firmeninternen Projekten auch Ideen und Konzepte zur

Diskussion gestellt, um gemeinsam innovative Methoden zu ermitteln und Lösungen für den Datenaustausch zwischen der Konstruktion und Berechnung von Bauteilen zu finden. Erfahrungen werden gesammelt und objektiv bewertet.

Objektiv beurteilen wollen die Ingenieurdienstleister künftig auch die Software-Tools, die neu auf dem Weltmarkt angeboten werden. Auf diese Weise wollen sie eine optimale Software für die Lösung ihrer Aufgaben finden. Darüber hinaus wurde im CAE Forum beschlossen, in Zukunft die Ressourcen und Entwicklungswerkzeuge am Luftfahrtstandort Hamburg gemeinsam zu nutzen.

Initiative Luftfahrtstandort Hamburg

Im Jahr 2001 schlossen sich die Unternehmen der Hamburger Luftfahrtindustrie mit den Verbänden, Institutionen, Hochschulen und Behörden zur gemeinsamen "Initiative Luftfahrtstandort Hamburg" zusammen. Daraus entwickelte sich das partnerschaftliche Netzwerk "Luftfahrtcluster Metropolregion Hamburg". Die größten Arbeitgeber dieses technologiegetriebenen Netzes sind Airbus, Lufthansa Technik und der Hamburger Flughafen. Daneben gibt es 300 kleinere und mittlere Unternehmen, die als Zulieferer oder Dienstleister in der Branche aktiv sind. Mit der ganzheitlichen Strategie, die Luftfahrt zukünftig ökonomischer, ökologischer, komfortabler, zuverlässiger und flexibler zu gestalten hat das Luftfahrtcluster Metropolregion Hamburg im September 2008 den branchenübergreifenden Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung gewonnen. Die Entwicklung zum Kompetenzzentrum für "Neues Fliegen" wird von der Bundesregierung nachhaltig abgesichert, in dem sie rund 40 Millionen Euro Fördergelder in zukunftsweisende Projekte der norddeutschen Luftfahrt investiert.

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