Laborkonzept nicht von der Stange

Infraserv Höchst realisiert spezielle Laborflächen für die Neuansiedlung vom Spezialchemikalienhersteller Rohm and Haas

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Der Industriepark Höchst ist um eine weitere Standortgesellschaft reicher: Der Spezialchemikalienhersteller Rohm and Haas, ein Tochterunternehmen von Dow Chemical, hat mit sechs Mitarbeitern seine neuen Laborräume im Industriepark Höchst bezogen. Die rund 1.200 Quadratmeter Gesamtfläche, die Rohm and Haas im Süden des Industrieparks angemietet hat, wurden von Infraserv Höchst nach den individuellen Bedürfnissen des Unternehmens geplant und ausgestaltet. Einen Teil seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten verfolgt Rohm and Haas jetzt außerdem im nahegelegenen Technikum von Technion im Industriepark Höchst.

Das Rohm and Haas-Laboratorium im Industriepark Höchst betreut die weltweiten Kautschukaktivitäten und ist das technische Zentrum für die Gummi-Metall Verbund-Technologie des Geschäftsfeldes Transportation. Hier werden hitzereaktive Gummi-Metall-Bindemittel entwickelt, die überwiegend in der Automobilindustrie zum Einsatz kommen. Basierend auf einem kompletten Portfolio der Kautschukmisch- und Vulkanisationstechnologien bietet das Labor zusätzlich technischen Service für die Kunden und unterstützt außerdem das Qualitätssystem der übrigen europäischen Fertigungsstätten.

Optimale Bedingungen am Standort

"Der Umzug aus unseren alten Laborräumen in Frankfurt wurde notwendig, weil unser bisheriger Vermieter eigene Forschungsaktivitäten ausbaut und wir damit akuten Bedarf an geeigneten Laborflächen hatten", erläutert Dr. Stefan Dehnicke, weltweiter Leiter Technologies Transportation, die Gründe für den Umzug, "dennoch sollte der Standort Frankfurt erhalten bleiben, weil wir hier sehr qualifizierte Mitarbeiter haben. Die Wahl fiel auf den Industriepark Höchst als neuen Standort, weil wir hier ideale Rahmenbedingungen für unsere Arbeitsaktivitäten vorfanden, eine perfekte Infrastruktur und mit Infraserv Höchst einen kompetenten Partner, der uns ein sehr flexibles Laborkonzept erstellt hat, das all unseren Wünschen gerecht wurde."

Nicht alltägliche Anforderungen des Kunden

Das Besondere für die Konzeption der Räumlichkeiten war der Umstand, dass Rohm and Haas eine spezielle Kombination von Laboren, Prüfräumen, explosionsgeschützten Bereichen und zusätzlich Raum für besonders große und schwere Maschinen benötigte. Nicht gerade die Standardausstattung für Laborräume, denn diese mussten viele verschieden Anforderungen erfüllen: beispielsweise Lackierräume, die als explosionsgeschützte Bereiche angelegt werden mussten, Räume mit sehr stabilen Arbeitsflächen für das Anrühren großer Mengen Gummimischungen oder eine Salzsprüh- und Klimawechselkammer, wie Dr. Philipp Zutavern, Laborleiter von Rohm and Haas, berichtet: "Hier testen wir Witterungseinflüsse und Salznebeleinwirkungen auf Lager im Achsbereich und im Motorraum von Autos. Für unsere Testapparaturen und die Raumumgebungen, die austretendes Salz und extreme Temperaturwechsel aushalten müssen, hat Infraserv Höchst für uns eine Raum-in Raum-Lösung realisiert. Oder unsere Lackierkabine: Hier können durch die die eingesetzten Lösemittel und die feinen Lackpartikel Explosionen drohen. Deshalb musste dieser Raum als EX-geschützter Bereich angelegt werden. Durch die Beratung des Sicherheitsexperten von Infraserv konnten wir die für uns optimalste Lösung verwirklichen. Auch um die Genehmigungen rund um diese Sonderbauten hat sich Infraserv gekümmert."

Die Zusammenarbeit zwischen Infraserv und Rohm and Haas verlief während der Planungs- und Bauphase reibungslos: Ein gemeinsames Projektteam plante die neuen Räumlichkeiten individuell entlang der Prozesse des Kunden und Infraserv Höchst führte die bauliche Umsetzung in dem knappen Zeitfenster von nur acht Monaten durch. "Das kurze Zeitfenster von nur acht Monaten zwischen Erstkontakt und Einzug war für das gemeinsame Projektteam eine große Herausforderung, aber am Ende konnten wir den geplanten Einzugstermin auf den Tag genau eingehalten", berichtet Dr. Thorsten Strube vom Standortsansiedlung Infraserv Höchst nicht ganz ohne Stolz.

Für Neuansiedler hat der Industriepark Höchst viele Vorteile: die vorhandene effiziente Infrastruktur und die zentrale Lage im Rhein-Main-Gebiet, die guten Anbindungen an das Autobahnnetz, an Schienen-, Luft- und Wasserwege. Der Industriepark bildet zudem ein Netzwerk, in dem sich die einzelnen Unternehmen als Hersteller und Kunden, Produzenten und Dienstleister optimal ergänzen und von dem neue Unternehmen profitieren können. So wird Rohm and Haas im Zuge seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auch das Technikum von Technion, dem Technikumsdienstleiter im Industriepark Höchst nutzen. Hier wurde ein Reaktor für weitere Versuche zur Herstellung von Spezialpolymeren platziert.

Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main betreibt anspruchsvolle technische Infrastrukturen für Chemie, Pharma und verwandte Prozessindustrien und ist Betreiber des Industrieparks Höchst. Infraserv Höchst versorgt Unternehmen mit Energien und Medien, übernimmt Entsorgungsleistungen und stellt Flächen sowie Infrastrukturen zur Verfügung. Von Umwelt-, Schutz- und Sicherheitsleistungen über Angebote aus dem Gesundheitsbereich bis hin zu Kommunikations- und IT-Services reicht das Leistungsspektrum. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv-Höchst-Gruppe.

Die Technion GmbH ist Spezialist für Verfahrens- und Produktentwicklungen und unterstützt ihre Kunden bei der Realisierung ihrer Forschungsprojekte. Das Unternehmen ist spezialisiert auf das Übertragen von Laborverfahren in Produktionsverfahren, Scale-up und Batch-to-Conti-Verfahrensentwicklung und betreibt für Kunden aus der chemischen Industrie, der Polymerindustrie und der Biotechnologie Pilotanlagen in einem breit konzessionierten Kundentechnikum.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 128 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 159 Auszubildende. Infraserv Höchst erzielte inklusive der Tochtergesellschaften im Jahr 2008 mehr als eine Milliarde Euro Umsatz.

Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2008 insgesamt über 600 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 3,7 Milliarden Euro.

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