Lawson Software veröffentlicht die Ergebnisse für das 4. Quartal 2009

(PresseBox) (Hilden, ) Lawson Software, Inc. (Nasdaq: LWSN) gab am 9. Juli seine Geschäftsergebnisse für das am 31. Mai 2009 beendete 4. Quartal des Geschäftsjahres 2009 bekannt. Das Unternehmen weist für das Quartal einen Umsatz von 186,2 Mio. USD aus, was einen Rückgang um 20 Prozent gegenüber dem Umsatz im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2008 bedeutet (wechselkursbereinigt 11 Prozent). Durch Währungsschwankungen verschlechterten sich die Umsätze, da im letzten Jahr Fremdwährungen gegenüber dem US-Dollar deutlich schwächer wurden. Die Umsätze aus Lizenzgebühren gingen um 19 Prozent bzw. währungsbereinigt um 12 Prozent zurück, was auf einen niedrigeren Softwareumsatz bei Kunden aus dem Bereich der Produktion in Europa, dem Nahen Osten und Afrika zurückzuführen ist. Die Erlöse aus Beratungsleistungen sanken um 34 Prozent bzw. währungsbereinigt um 25 Prozent, worin sich hauptsächlich die geringeren Software-Lizenzverkäufe und ein Rückgang im Bereich der weiterbelastbaren Berater während des gesamten Jahres widerspiegeln. Dies zog wiederum eine verminderte Nachfrage nach Beratungs- und Implementierungsleistungen nach sich. Die Wartungserlöse gingen um 4 Prozent währungsbereinigt zurück, wuchsen aber um 4 Prozent wechselkursbereinigt.

Der Nettogewinn nach US-GAAP im 4. Quartal betrug 9,8 Mio. USD bzw. 0,06 USD pro Aktie, einschließlich aller Abschwächungseffekte, verglichen mit einem Nettogewinn von 3,7 Mio. USD bzw. 0,02 USD pro Aktie, einschließlich aller Abschwächungseffekte, im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2008. Der Hauptgrund dafür besteht in einem Steuervorteil von 3,4 Mio. USD aus einer Wertberichtigung des Unternehmens in Bezug auf Auslandssteuern. Diese Berichtigung erhöhte den Nettogewinn pro Aktie auf 0,02 USD einschließlich aller Abschwächungseffekte. Weitere Auswirkungen auf den Wert der Aktie hatten:

- Die Bruttomarge als Anteil an den Umsätzen in Höhe von 55 Prozent erhöhte sich im Vergleich zu 53 Prozent vor einem Jahr, denn ein höherer Anteil der Umsätze aus Wartung gegenüber den Gesamtumsätzen glich eine niedrigere Marge bei den Beratungsleistungen aus.

- Betriebskosten einschließlich der Kosten für Forschung und Entwicklung sowie für Vertrieb und Marketing, Gemein- und Verwaltungskosten und Abschreibungen auf erworbene immaterielle Vermögenswerte sanken um 25,8 Mio. USD, aber wurden durch Restrukturierungskosten in Höhe von 8,9 Mio. USD im Quartal teilweise ausgeglichen.

- Die Zinseinnahmen sanken um 2,4 Mio. USD oder 84 Prozent aufgrund niedrigerer Zinsen aus Investitionen, im Einklang mit dem Rückgang der Zinssätze auf dem Markt.

- Die sonstigen Aufwendungen verminderten sich, da im 4. Quartal 2008 eine außerordentliche Abschreibung in Höhe von 6,1 Mio. USD auf auktionierte Zinspapiere ausgewiesen wurde.

Das Unternehmen schätzt die positiven Auswirkungen der Währungsschwankungen im 4. Quartal auf den Nettogewinn unter Berücksichtigung aller Abschwächungseffekte auf ungefähr 0,01 USD pro Aktie.

Im Nettogewinn und Gewinn je Aktie nach US-GAAP sind Aufwendungen vor Steuern in Höhe von insgesamt 14,9 Mio. USD für die Restrukturierung, Abschreibung erworbener immaterieller Güter, geldwerte Vorteile sowie aktienbezogene Mitarbeitervergütungen, die Abschreibung erworbener Wartungsverträge und außerdem die Auswirkungen der Erwerbsmethode auf die Beratungskosten und Berichtigungen von Rückstellungen für Ansprüche, die vor dem Zusammenschluss entstanden sind, enthalten. Ohne diese Kosten und Aufwendungen und mit einem nach der Erwerbsmethode bilanzierten Ertrag in Höhe von 0,1 Mio. USD belief sich der Nettogewinn (nicht nach US-GAAP) für das 4. Quartal des Geschäftsjahres 2009 auf 17 Mio. USD bzw. 0,10 USD pro Aktie, einschließlich aller Abschwächungseffekte. Dieser Nettogewinn pro Aktie enthält Rückstellungen für Steuern (nicht nach US-GAAP) in der geschätzten Höhe von 35 Prozent. Das Unternehmen schätzt die Auswirkungen der Währungsschwankungen im 4. Quartal auf den Nettogewinn unter Berücksichtigung aller Abschwächungseffekte als unwesentlich ein. Der Gewinn (nicht nach US-GAAP) pro Aktie, einschließlich aller Abschwächungseffekte, entsprach dem des 4. Quartals 2008.

"Mit unserem vierten Quartal konnten wir trotz der aktuell wirtschaftlich schwierigen Situation ein insgesamt erfolgreiches Jahr abschließen", so Harry Debes, Präsident und CEO von Lawson. "Wir haben in diesem Geschäftsjahr in neue Produkte und Services investiert, um unseren Kunden Mehrwert aus ihren bestehenden Lawson-Lösungen zu bieten. Mit Lawson Smart Office und Lawson Enterprise Search haben wir den Bereich Benutzererfahrung neu definiert. Zudem verstärkten wir unseren Fokus auf die vertikalen Märkte und führten unsere branchenspezifische Lösung für Equipment Service Management and Rental erfolgreich ein. Angesichts der internationalen Wirtschaftskrise haben wir unsere Kosten schon in einem frühen Stadium des Geschäftsjahres angepasst. Durch alle diese Maßnahmen konnte Lawson eine jährliche Umsatzrendite von 12 Prozent und einen Gewinn pro Aktie von 0,35 USD (jeweils nicht nach US-GAAP) erreichen. In unserer gesamten Firmengeschichte haben wir nie höhere Werte erreicht."

Zwölf-Monats-Ergebnisse zum 31. Mai 2009

Der Gesamtertrag für die zwölf Monate des am 31. Mai 2009 beendeten Geschäftsjahres ging um 11 Prozent auf 757,3 Mio. USD zurück (um Währungseffekte bereinigt um 6 Prozent) während dieser im Vergleichszeitraum 2008 noch 852 Mio. USD betrug. Der Nettogewinn nach US-GAAP belief sich auf 18,9 Mio. USD bzw. 0,11 USD pro Aktie, einschließlich aller Abschwächungseffekte, während im Vergleichszeitraum des Vorjahres 13,7 Mio. USD bzw. 0,08 USD pro Aktie verzeichnet wurden. Auswirkungen auf den Wert der Aktie hatten des Weiteren:

- Die Bruttomarge als Anteil an den Umsätzen in Höhe von 52 Prozent erhöhte sich im Vergleich zu 51 Prozent vor einem Jahr, denn ein höherer Anteil der Umsätze aus Wartung und ein Zuwachs der Marge im Bereich Wartungen gegenüber den Gesamtumsätzen glichen eine niedrigere Marge bei den Beratungsleistungen aus.

- Betriebskosten einschließlich der Kosten für Forschung und Entwicklung sowie für Vertrieb und Marketing, Gemein- und Verwaltungskosten und Abschreibungen auf erworbene immaterielle Vermögenswerte sanken um 54,7 Mio. USD, wurden aber durch Restrukturierungskosten in Höhe von 20 Mio. USD teilweise ausgeglichen.

- Die Zinseinnahmen sanken um 13,8 Mio. USD oder 69 Prozent aufgrund niedrigerer Zinsen aus Investitionen, im Einklang mit dem Rückgang der Zinssätze auf dem Markt.

- Die sonstigen Aufwendungen sanken, da im 4. Quartal 2008 eine außerordentliche Abschreibung in Höhe von 18,4 Mio. USD auf auktionierte Zinspapiere ausgewiesen wurde.

Das Unternehmen schätzt die positiven Auswirkungen der Währungsschwankungen für die zwölf Monate auf den Nettogewinn unter Berücksichtigung aller Abschwächungseffekte auf ungefähr 0,01 USD pro Aktie.

In den Zwölfmonatsergebnissen nach US-GAAP enthalten sind Aufwendungen vor Steuern in Höhe von 46,1 Mio. USD für die Restrukturierung, die Abschreibung erworbener immaterieller Güter, geldwerte Vorteile und aktienbezogene Mitarbeitervergütungen, die Abschreibung erworbener Wartungsverträge, Auswirkungen der Erwerbsmethode auf die Beratungskosten und Berichtigungen von Rückstellungen für Ansprüche, die vor dem Zusammenschluss entstanden sind. Ohne diese Kosten und Aufwendungen und mit einem nach der Erwerbsmethode bilanzierten Ertrag von 0,5 Mio. USD belief sich der Nettogewinn (nicht nach US-GAAP) für die zwölf Monate bis einschließlich 31. Mai 2009 auf 58,7 Mio. USD bzw. 0,35 USD pro Aktie, einschließlich aller Abschwächungseffekte. Das Unternehmen schätzt die positiven Auswirkungen der Währungsschwankungen auf den Nettogewinn (nicht nach US-GAAP) in diesen zwölf Monaten des Geschäftsjahres 2009 auf ungefähr 0,01 USD pro Aktie, einschließlich aller Abschwächungseffekte. Dieser Nettogewinn pro Aktie enthält Rückstellungen für Steuern (nicht nach US-GAAP) in einer geschätzten Höhe von 35 Prozent. Der Gewinn (nicht nach US-GAAP) pro Aktie, einschließlich aller Abschwächungseffekte, ist im Jahresverlauf von 0,33 USD in den zwölf Monaten bis einschließlich 29. Februar 2008 auf jetzt 0,35 USD gestiegen.

Ertragsprognose

Die Prognose für das 1. Quartal 2010 bis einschließlich 31. August 2009 wurde anhand der Wechselkurse von Ende Juni 2009 erstellt. Lawson Software rechnet mit Gesamterträgen in Höhe von 160 bis 165 Mio. USD und einem Gewinn je Aktie (nach US-GAAP, einschließlich aller Abschwächungseffekte) zwischen 0,01 und 0,03 USD. Für den nicht nach GAAP ermittelten Gewinn je Aktie wird mit 0,05 USD gerechnet. Hierin nicht enthalten sind Aufwendungen vor Steuern in Höhe von ca. 9 Mio. USD für die Amortisierung erworbener immaterieller Güter, geldwerte Vorteile und aktienbezogene Mitarbeitervergütungen, Mehrkosten nicht ausgabenwirksamen Zinsaufwandes in Zusammenhang mit Wandelschuldverschreibungen und die Abschreibung erworbener Wartungsverträge. Das Unternehmen rechnet mit weiteren Nettokosten von ungefähr 1, 2 Mio. USD pro Quartal und einem effektiven Steuersatz für das 1. Quartal (nicht nach US-GAAP) von 37 Prozent, der durchgängig für das gesamte Geschäftsjahr gelten dürfte. Eine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2010 mit Ende zum 31. Mai 2010 wird nicht erstellt, jedoch rechnet Lawson Software mit einem geringfügigen Zuwachs der Umsatzrendite nicht nach US-GAAP über das Geschäftsjahr 2009 hinaus.

Implementierung von FSP APB 14-1

Der für das 1. Quartal prognostizierte Gewinn je Aktie nach US-GAAP einschließlich aller Abschwächungseffekte beinhaltet 2,1 Mio. USD Mehrkosten nicht ausgabenwirksamen Zinsaufwandes aufgrund der Implementierung eines neues Bilanzierungsstandards in Zusammenhang mit Wandelschuld­verschreibungen von Lawson Software. Dieser Zinsaufwand ist nicht Teil der nicht nach US-GAAP ermittelten Ergebnisse des Unternehmens. Für das Geschäftsjahr 2010 werden die Mehrkosten nicht ausgabenwirksamen Zinsaufwandes in Zusammenhang mit den Wandelschuldverschreibungen des Unternehmens auf 8,3 Mio. USD prognostiziert.

Wichtige Kennzahlen für das 4. Quartal des Geschäftsjahres 2009:

- Wichtigste Neukunden in:

EMEA - K Lund Offshore AS und Reynolds Catering Supplies Ltd.

Nord- und Südamerika - Alternative Apparel; CML Healthcare; HealthEast Care System; Manitoba Lotteries Corporation; Oklahoma State University Medical Center; United Radio, Inc. und Wheeler Machinery Co.

Asien-Pazifik - Ryco Hydraulics; South Island Garment Sdn Bhd und Teknicast Sdn Bhd.

- Zusätzliche Kennzahlen sind unter folgender Website www.lawson.com/investor abrufbar.

Telefonkonferenz und Webcast

Das Unternehmen führte am 9. Juli 2009 eine Telefonkonferenz mit Webcast zu den Ergebnissen des 4. Quartals und den Zukunftsprognosen durch. Eine Aufzeichnung dieser Telefonkonferenz steht eine Woche lang zur Verfügung. Die Nummer für die Einwahl in die Aufzeichnung lautet 001-800-294-2480 oder 001-203-369-3227 für internationale Anrufer. Der Webcast wird unter www.lawson.com/investor etwa eine Woche lang zugänglich sein.

Infor Global Solutions Deutschland AG

Lawson Software liefert Software- und Servicelösungen für die Bereiche Equipment Service Management and Rental, Fashion, Food & Beverage, Healthcare, Manufacturing & Distribution, staatliche und öffentliche Unternehmen (USA), Serviceunternehmen und Strategic Human Capital Managment an 4.500 Kunden aus Produktion, Handel, Wartung und Service in über 40 Ländern. Softwarelösungen von Lawson beinhalten Enterprise Performance Management, Human Capital Management, Supply Chain Management, Enterprise Resource Planning, Customer Relationship Management, Manufacturing Resource Planning, Enterprise Asset Management und branchenspezifische Anwendungen. Lawson unterstützt mit seinen Softwarelösungen Unternehmen dabei, Geschäftsvorgänge zu rationalisieren, Kosten zu senken und die Leistungsfähigkeit zu verbessern. Lawson hat seinen Hauptsitz in St.Paul, Minnesota/USA und Niederlassungen weltweit. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.lawson.com. Remium AB vertritt Lawson an der First North in Schweden als Certified Adviser.

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