Offenlegungspflichtig? Frist beachten!

(PresseBox) (Freiburg, ) Unternehmen, die ihre Pflicht zur Rechnungslegung verletzen, riskieren hohe Ordnungsgelder. Ende März 2009 wird das Bundesamt für Justiz (BfJ) wieder eine Vielzahl an Ordnungsgeldandrohungen versenden. In den Schreiben wird zugleich eine Nachfrist von sechs Wochen für die Offenlegung gesetzt. Sollte in dieser Frist nicht offen gelegt werden, wird das angedrohte Ordnungsgeld in Höhe von mindestens 2.500 Euro (und mehr bei wiederholter Nicht-Offenlegung) festgesetzt. Betroffen sind Unternehmen, die ihre Jahres- und Konzernabschlüsse 2007 noch nicht offen gelegt haben. Offenlegungspflichtig sind insbesondere Kapitalgesellschaften, GmbH & Co KGs, sehr große Personenhandelsgesellschaften und sehr große Einzelkaufleute.

Wird die vom BfJ gesetzte Nachfrist nur geringfügig überschritten, kann das Ordnungsgeld im Fall eines Einspruchs des Unternehmens auf (derzeit) 250 Euro herabgesetzt werden. Als geringfügiges Überschreiten wertet das BfJ einen Zeitraum von maximal zwei Wochen.

Oft führt die Frage, wo einzureichen ist, zu Missverständnissen: Die Jahres- und Konzernabschlüsse müssen an den Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers, dies ist der Bundesanzeiger-Verlag mit Sitz in Köln, und nicht an das Bundesamt für Justiz oder das Handelsregistergericht gesendet werden. Weitere Informationen dazu finden unter http://www.ebundesanzeiger.de

Anfragen aus dem IHK-Bezirk Südlicher Oberrhein beantworten Andrea Buhl-Kaiser, Tel. 0761 / 3858-130 oder per E-Mail: andrea.buhl-kaiser@freiburg.ihk.de und Jasmina Tutic-Lindemer, Tel. 07821 2703-660 oder per E-Mail: jasmina.tutic@freiburg.ihk.de.

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