Appell der IHK-Vollversammlung: Heute ausbilden - für den Erfolg von morgen!

(PresseBox) (Freiburg, ) Im Ausbildungsjahr 2009 wird es schwierig werden, erneut so viele Ausbildungsverträge abzuschließen, wie in den vergangenen Jahren oder die Zahlen gar noch weiter zu steigern. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftskrise haben viele Unternehmen deutliche Umsatz- und Ertragseinbußen zu verzeichnen. Viele Unternehmen sind in Kurzarbeit oder müssen sogar Personal abbauen. Um in einem solchen Umfeld dennoch einen Ausgleich auf dem regionalen Ausbildungsmarkt herbeizuführen, ist eine konzertierte Aktion aller Beteiligten notwendig.

Die Vollversammlung der IHK Südlicher Oberrhein hat daher in ihrer Sitzung vom 14. Juli an die Unternehmen am Südlichen Oberrhein appelliert, weiterhin alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um auch in diesem Jahr allen ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu verschaffen. "Damit setzen die Unternehmen ein deutliches politisches Signal und sichern auch die Zukunftsfähigkeit des eigenen Betriebes", betonte IHK-Präsident Karlhubert Dischinger. Die regionale Wirtschaft bekenne sich zu ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung in der beruflichen Ausbildung, so Dischinger weiter. Jeder junge Mensch, der kann und will, soll eine Ausbildungschance erhalten. Alle bestehenden Ausbildungsbetriebe sind in diesem Jahr gefordert, trotz der schwierigen Wirtschaftslage, besondere Anstrengungen für mehr Ausbildungsplätze zu unternehmen. Insbesondere Unternehmen, die bislang nicht ausgebildet haben, sollten nun alle Möglichkeiten überprüfen, erstmalig einen Ausbildungsplatz bereitzustellen.

Ausbildung ist zugleich eine der wichtigsten Formen der Zukunftsvorsorge. Die Schülerzahlen werden schon bald deutlich zurückgehen. Deshalb müssen die Facharbeiter, die in Zukunft dringend benötigt werden, bereits heute ausgebildet werden. Der jetzt von der Krise überlagerte Fachkräftemangel wird im nächsten Aufschwung wieder drastisch spürbar sein, so dass die Unternehmen dann für jeden qualifizierten Mitarbeiter dankbar sein werden.

Zugleich wirbt die Vollversammlung der IHK bei den Unternehmen dafür, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, möglichst viele Ausbildungsabsolventen in anschließende Arbeitsverhältnisse zu übernehmen, um den Jugendlichen eine berufliche Perspektive zu geben. Jugendliche aus Insolvenzbetrieben können von der IHK in andere Unternehmen übermittelt werden.

Allen Unternehmen stehen die Ausbildungsberater der IHK mit Rat und Tat zur Seite. Die Ausbildungsangebote können selbst in die Lehrstellen- und Praktikantenbörse des Internetauftritts der IHK unter www.freiburg.ihk.de/lehrstellen eingestellt werden. Fragen beantwortet Johannes Silberer unter Tel. +49 (761) 3858-160 oder per E-Mail: johannes.silberer@freiburg.ihk.de.

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