Sommersaison und Konsumlaune sorgen für bessere Stimmung im Gastgewerbe

(PresseBox) (Siegen, ) Das Konjunkturklima im regionalen Gastgewerbe (Beherbergung und Gastronomie) hat sich in der zweiten Jahreshälfte spürbar aufgehellt. Die aktuelle Lage wird besser beurteilt als im Frühjahr des laufenden Jahres und auch als im Herbst 2009. Die Erwartungen für die kommenden Monate zeigen sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich freundlicher. Das sind die Hauptergebnisse der jüngsten IHK-Umfrage im Gastgewerbe unter rund 550 Betrieben aus den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe.

Der Konjunkturklimaindex (gebildet aus der Einschätzung der Geschäftslage und den Erwartungen der Befragten) der Branche stieg gegenüber dem Vorjahr von 90 auf 108 Punkten. Er bewegt sich damit zwar unterhalb des Indexes der Gesamtwirtschaft (116 Punkte), liegt aber so hoch wie seit Mai 2007 nicht mehr. Positive Impulse gab es vor allen Dingen in diesem Sommer. Viele Sonnentage in den Monaten Juni und Juli sowie die Fußball-Weltmeisterschaft belebten die Umsätze des Gastgewerbes. Positiv wirkt sich auch der konjunkturelle Aufschwung verbunden mit der gestiegenen Konsumlaune aus. Die Betriebe setzen darauf, dass hiervon auch das Gastgewerbe profitiert.

Der Konjunkturklimaindex für das Beherbergungsgewerbe (Hotels, Pensionen, Fe­rienhäuser oder Campingbetriebe) stieg gegenüber dem Oktober des Vorjahres von 103 auf 116 Punkte. Mehr als ein Drittel der regionalen Beherbergungsbetriebe melden eine gute Lage, nur 16 Prozent eine schlechte. Über 42 Prozent der befragten Unternehmen verzeichneten gegenüber dem Vorjahreszeitraum bessere Umsätze, vor allem aufgrund von steigenden Ausgaben von Geschäfts- und Urlaubsreisenden. Die gesamte Beherbergungsbranche blickt recht zuversichtlich nach vorne: Mehr als ein Viertel der Betriebe erwartet für die nächsten Monate eine günstigere Entwickung "nur" noch 12 Prozent erwarten Rückschritte. Letzteres sagten vor einem Jahr noch 27 Prozent.

Die Gastronomieunternehmen (Restaurants, Cafés, Imbiss, Gastwirtschaften oder Gaststätten) melden auf niedrigem Niveau ebenfalls eine bessere Lage: Fast ein Viertel der Betriebe schätzt die Situation als gut ein. Mit 26 Prozent ist der Anteil der Unternehmen, die ihre Lage als schlecht bezeichnen, nur geringfügig höher. Im Mai dieses Jahres sagten das noch 46 Prozent. Immerhin verzeichneten 38 Prozent der Gastronomen zuletzt Umsatzzuwächse. Nur noch 41 Prozent beklagten Umsatzrückgänge (Mai 2010: 60 Prozent). Die Gastronomiebetriebe setzen im Zuge der allgemein steigenden Konsumlaune auch künftig auf bessere Geschäfte: 22 Prozent erwarten eine positivere Entwicklung, nur 15 Prozent eine schlechtere.

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