IHK: Offenlegung der Jahresabschlüsse 2007 nicht versäumen

Bundesamt für Justiz beginnt in wenigen Tagen mit der Versendung von Ordnungsgeldandrohungen

(PresseBox) (Siegen, ) Die Industrie- und Handelskammer Siegen (IHK) weist darauf hin, dass das Bundesamt für Justiz (BfJ) Ende März 2009 seine Ordnungsgeldandrohungen aussenden wird. Unternehmen, die bislang noch nicht ihre Jahres- und Konzernabschlüsse 2007 beim Bundesanzeiger-Verlag eingereicht haben, wird das BfJ ein Ordnungsgeld mit Fristsetzung androhen. Sollte in dieser Frist nicht offen gelegt werden, wird ein Ordnungsgeld in Höhe von mindestens 2.500 Euro festgesetzt.

Wer gehört zum Kreis der offenlegungspflichtigen Unternehmen? Insbesondere Kapitalgesellschaften, so GmbH, AG, aber auch die GmbH & Co KG. Nach Aussage der Siegener Kammer gilt die Offenlegungspflicht auch für (nach einer Gewerbe-Abmeldung) "ruhende" Gesellschaften und solche, die sich in Liquidation oder Insolvenz befinden.

Das Bundesministerium für Justiz hat kürzlich bekannt gegeben, dass für das Geschäftsjahr 2006 bislang über 907.000 Unternehmen ihrer Veröffentlichungspflicht nachgekommen sind. Damit ist eine Offenlegungsquote von ca. 80 Prozent erreicht. Allerdings hatten nur etwa 527.000 Unternehmen, d. h. ca. 46 Prozent der offenlegungspflichtigen Unternehmen, die Veröffentlichung vorgenommen, bevor das Bundesamt für Justiz im Februar 2008 mit der Einleitung von Ordnungsgeldverfahren begann. 68 Prozent der Unternehmen, denen sodann ein Ordnungsgeld angedroht wurde, haben innerhalb der Frist von sechs Wochen die Unterlagen nachgereicht und damit die Festsetzung eines Ordnungsgeldes vermieden. Für das Geschäftsjahr 2007 haben inzwischen schon mehr als 749.000 Unternehmen ihre Veröffentlichungspflicht erfüllt. Es wird erwartet, dass die Zahl der Ordnungsgeldverfahren für das Geschäftsjahr 2007 wesentlich geringer ausfällt als für das Geschäftsjahr 2006.

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