Von Schwedt direkt an die Ostsee

Planungen zum Ausbau der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße werden wieder aufgenommen

(PresseBox) (Frankfurt, ) Darüber informieren der Arbeitskreis Nord der IHK Ostbrandenburg, das Brandenburger Verkehrsministerium sowie die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost auf einer gemeinsamen Beratung heute in Schwedt. Die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße soll zwischen Schwedt und der Einmündung in die Westoder auf 55 Meter verbreitert und auf 4,5 Meter vertieft werden. Außerdem will Polen die Klützer Querfahrt vertiefen. Nach dem Ausbau könnten Küstenmotorschiffe zwischen dem Industriestandort Schwedt und der Ostsee bis zur Nordsee verkehren. Die IHK Ostbrandenburg und das Land Brandenburg haben sich mehrfach für eine direkte Ostseeanbindung des Hafens Schwedt ohne Zwischenumschlag der Waren eingesetzt. Vom Projekt würden besonders die Papierindustrie, Logistikunternehmen und die Biochemie in der strukturschwachen Uckermark profitieren. Für das Vorhaben hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde die Planungen aufgenommen.

Der Ausbau der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße ist Bestandteil des Bundesverkehrswegesplanes 2003. Das dafür nötige Planfeststellungsverfahren wurde jedoch 2005 vorläufig beendet. Inzwischen haben sich Deutschland und Polen in einem gemeinsamen Thesenpapier über die Eckpunkte des Ausbaus verständigt.

Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder.

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