Wirtschaftskrise ist abgehakt

Arbeitsmarkt-Monitor Juni 2010 liegt vor

(PresseBox) (Osnabrück, ) Die Spuren der Wirtschaftskrise sind am Arbeitsmarkt der Region Osnabrück-Emsland weitgehend verschwunden. Die regionale Arbeitslosenquote sank im Juni auf 5,3 % und damit deutlich unter den Wert des Vorjahres (5,7 %). Einzelne Teilregionen wie die Agenturbezirke Meppen (3,2 %) oder Lingen (3,6 %) steuern sogar bereits wieder auf Vollbeschäftigung zu. Insgesamt waren in der Region im Juni 26.521 Personen arbeitslos gemeldet, knapp 7 % weniger als ein Jahr zuvor. Dies zeigt die aktuelle Ausgabe des Arbeitsmarkt-Monitors, den IHK, HWK und Arbeitsagenturen jetzt veröffentlicht haben.

Ein weiteres Signal dafür, dass die Wirtschaftskrise überwunden ist, ist die Entwicklung der Kurzarbeit. Die Nachfrage der Unternehmen nach diesem Instrument zur Beschäftigungssicherung ist seit über einem Jahr stark rückläufig. Im Juni wurde nur noch für 0,1 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Kurzarbeit neu angezeigt. Ein Jahr zuvor lag diese Quote noch um das Zehnfache höher.

Die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland bestätigt, dass die regionale Handwerkswirtschaft die Folgen der Wirtschaftskrise insgesamt gut gemeistert hat. Nach neusten Daten der amtlichen Statistik war 2009 sogar ein Betriebszuwachs von rund 2 % und ein leichtes Beschäftigungsplus von 0,6 % zu verzeichnen. Die IHK Osnabrück-Emsland geht für ihre Mitgliedsunternehmen ebenfalls von einer weitgehend stabilen Beschäftigungsentwicklung im Jahr 2009 aus und meldet einen Betriebszuwachs von gut 5 %.

Für Juli ist saisonbedingt mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu rechnen, da sich in den Sommerferien vermehrt Schulabgänger und Ausbildungsabsolventen arbeitslos melden. Insgesamt sind die Arbeitsmarktaussichten für den weiteren Jahresverlauf aber positiv. So zeigen die regelmäßigen Konjunkturumfragen der IHK, dass sich die Personalpläne der Unternehmen seit Jahresbeginn schrittweise verbessert haben. Vor allem unternehmensnahe Dienstleister wollen demnach neue Stellen schaffen. Dazu zählen etwa Zeitarbeitsunternehmen, Ingenieurbüros und IT-Anbieter. Auch der Einzelhandel möchte sein Personal aufstocken.

Der Arbeitsmarkt-Monitor kann unter www.osnabrueck.ihk24.de/arbeitsmarkt abgerufen werden.

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