Ein starker Antrieb

Resolution der IHK-Regionalkonferenz zu Elektromobilität

(PresseBox) (Osnabrück, ) "Damit wir auch in Zukunft mobil sind, müssen neue alternative Antriebskonzepte entwickelt werden. Die Elektromobilität steht hierbei im besonderen Fokus der Bundesregierung", betonte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, anlässlich der IHK-Regionalkonferenz auf der Transrapid-Versuchsanlage Emsland (TVE) in Lathen. Ziel der Bundesregierung sei es, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Dazu werde in acht Modellregionen die Elektromobilität in der Praxis erprobt.

Die Teilnehmer der IHK-Regionalkonferenz verabschiedeten eine gemeinsame Erklärung. Darin sprachen sie sich für eine dauerhafte Sicherung der TVE aus. Diese solle zu einem Kompetenzzentrum für Elektromobilität ausgebaut und so das Know-how weiter genutzt werden.

"Der hiesige Wirtschaftsraum hat gute Voraussetzungen, das Marktpotenzial der Elektromobilität für sich zu erschließen", erklärte IHK-Präsident Gerd-Christian Titgemeyer. Automobiles Know-how, eine hohe Energieeffizienz und mittelständische Strukturen ermöglichen eine gute Positionierung im neuen Markt der Elektromobilität.

Dr. Olaf Dübel, Leiter Alternative Mobilität bei der Volkswagen AG, betonte, dass Volkswagen Ziel orientiert verschiedene Antriebskonzepte weiter entwickle. "Elektromobilität hat dabei den Vorteil, dass die Technik zeitnah zur Verfügung steht. Dabei brauchen wir für den emissionsfreien Verkehr regenerativ erzeugten Strom", stellte Dübel die Vorzüge dieses Mobilitätskonzeptes heraus. Gerade in den Ballungsräumen könne Elektromobilität einen Großteil des Verkehrsaufkommens abdecken. Diese trage auch zu einer Verbesserung der Umweltsituation in den emissionsbelasteten Innenstädten bei.

Aus Sicht von Dr. Jörg Hermsmeier, Leiter Forschung und Entwicklung bei der EWE AG, Oldenburg, passen Elektromobilität und regenerative Energie gut zueinander: "Die Batterien von Elektroautos können überwiegend in den lastschwachen Nachtstunden aufgeladen werden. Zu diesen Zeiten wird es zunehmend schwieriger, Abnehmer für den erzeugten Strom aus Windenergie zu finden." So können die Autobatterien einen Puffer bilden und die Energie zwischenspeichern.

Unterstützung für Elektromobilität signalisierte auch die Politik. Die Leeraner Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU) sprach sich für die Kompetenzsicherung in der Region aus: "Die TVE erfüllt alle Bedingungen eines Kompetenzzentrums für Elektromobilität. Die Infrastruktur und das Wissen vor Ort müssen wir jetzt langfristig sichern." Hans-Michael Goldmann, FDP-Bundestagsabgeordneter aus Papenburg, warb für unternehmerisches Engagement: "Ich will dazu beitragen, Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter nachhaltiger Mobilität zu entwickeln. Die Förderung und der Aufbau der Elektromobilität in Deutschland und Europa ist deshalb erklärtes Ziel liberaler Politik." Die Meppener Landtagsabgeordnete Karin Stief-Kreihe (SPD) betonte, dass Elektromobilität weitreichende Änderungen mit sich bringt: "Der Weg zu nachhaltiger Mobilität erfordert von allen Beteiligten auch ein Überdenken ihres gewohnten Mobilitätsverhaltens. Unsere Region muss die Chancen nutzen, die sich aus der TVE für Forschung und Entwicklung der Elektromobilität ergeben."

Die Resolution der IHK-Regionalkonferenz zu Elektromobilität kann im Internet unter www.osnabrueck.ihk24.de (Dok.-Nr. 35922) heruntergeladen werden.

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