Medizin für den Standort Dreieich und Deutschland

Wettbewerbsfähigkeit sichern mit Innovationen

(PresseBox) (Offenbach am Main, ) "Medizin für Mensch und Markt - Ohne Forschung keine Zukunft" lautete das Thema des Offenbacher Dialogs in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main am 23. Juni 2009. Hierzu referierte als Gastredner Professor Dr. Gregor Schulz, Vorsitzender des Vorstands der Biotest AG mit Sitz in Dreieich.

Schulz machte deutlich, dass auch ein Mittelständler durch innovative Forschung und Entwicklung sowie Investitionen in modernste Produktionstechnologien im inter-nationalen Wettbewerb erfolgreich bestehen kann. "Biotest exportiert lebensrettende Arzneimittel und wichtige Diagnostiksysteme in 83 Länder. Der Exportanteil beträgt mittlerweile fast 75 Prozent. Dadurch hat die Weltwirtschaftskrise bisher relativ wenig Einfluss auf das Geschäft des hessischen Pharmaunternehmens nehmen können. Es konnten sogar auch in 2009 weitere Arbeitsplätze am Standort Dreieich ge-schaffen werden."

Alfred Clouth, Präsident der IHK Offenbach am Main, erklärte in seinem Grußwort: "Nur wenn wir technologisch Spitze bleiben, können wir auf Dauer in den globalisier-ten Märkten bestehen. Dafür brauchen wir aber entsprechende Rahmenbedingungen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft."

Clouth warnte davor, in neuen Technologien immer zuerst mögliche Risiken zu se-hen. "Natürlich können wir vor Risiken nicht die Augen schließen. Forschung und Entwicklung bedeuten aber vor allem die Chance, in neue Bereiche vorzudringen, neue Produkte zu entwickeln oder zu verbessern, die dem Menschen helfen können. Dies gilt gerade für die Pharmazie."

Der Wandel der Kundenanforderungen, der Marktbedingungen, des Wettbewerbs und der Technologien müsse genutzt und zum eigenen Vorteil mitgestaltet werden. Die IHK unterstütze dabei, die richtigen Partner in einem Netzwerk aus Hochschulen, externen Kooperationspartnern und Unternehmen zu finden. "Gerade mittel-ständische und vor allem Familienunternehmen verfügen über die notwendige Flexi-bilität und sind dank flacher Hierarchien schneller und beweglicher: eine Chance, die uns gerade jetzt gegenüber Großkonzernen stark macht", betonte Clouth.

Zu den Rahmenbedingungen, welche die Innovationsprozesse fördern beziehungs-weise wenigstens nicht behindern, forderte Clouth: "Staatliche Innovationsförderung muss nicht zwangsläufig Staatsgeld bedeuten. Fast durchgängig wäre es schon sehr hilfreich, den Firmen hinreichende Freiräume zu belassen. So werden oftmals von unseren Politikern in den Parteiprogrammen oder Sonntagsreden zwar Innovations-schübe gefordert und versprochen, heraus kommen dann oft neue Gesetze und Verordnungen, die den verbleibenden Innovationswillen dann noch ausbremsen."

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