Erfolgreicher Bürokratieabbau in der Region

Aufenthaltserlaubnis bis zu drei Jahren für ausländische Führungskräfte

(PresseBox) (Offenbach am Main, ) Kleine, aber erfolgreiche Schritte zum Bürokratieabbau erzielte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main. In gemeinsamen Gesprächen mit den Vertretern der Ausländerbehörden in Stadt und Kreis Offenbach sowie den Agenturen für Arbeit in Frankfurt und Offenbach, wurde eine Vereinfachung bei der Aufenthaltserlaubnis für ausländische Mitarbeiter vereinbart.

IHK-Geschäftsführer für den Bereich Starthilfe und Unternehmensförderung Markus Weinbrenner erklärt: "Unter bestimmten Voraussetzungen ist es von nun an möglich, eine Aufenthaltserlaubnis gleich beim ersten Antrag für drei Jahre zu erhalten und nicht, wie bisher üblich, nur für ein Jahr. Die internationalen Unternehmen ersparen sich die Prozedur der Verlängerung in vielen Fällen, weil die ausländischen Mitarbeiter meistens nach drei Jahren wieder ins Heimatland zurückkehren."

Jens Richter, Geschäftsführer der MNB-Minebea GmbH in Langen unterstreicht: "Wir profitieren von dieser neuen Möglichkeit, weil wir in wirtschaftlich guten Jahren drei bis fünf Zugänge aus Japan zu verzeichnen haben." Die deutsche Niederlassung des japanischen Unternehmens vertreibt, mit seinen mehr als 100 Beschäftigten, Kugel- und Gelenklager sowie Motoren und Lüfter hauptsächlich für die Automobil- und Flugzeugindustrie in ganz Europa. "Unsere Expats aus Japan sind meistens Ingenieure oder Fachkräfte mit höheren Bildungsabschlüssen, die aus dem Konzern kommen und die Produkte vor Ort zusammen mit den deutschen Kollegen entwickeln. Sie koordinieren auch die Abläufe zwischen Vertrieb und Werken", so Richter weiter.

Weinbrenner: "Wir schätzten die Zahl dieser Fälle auf 150 pro Jahr in Stadt und Kreis Offenbach. Damit werden nicht nur die Unternehmen von Bürokratie entlastet, auch die zuständigen Behörden können ihren Aufwand reduzieren."

Diese Erleichterung gelte für Fach- und Führungskräfte aus Australien, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Korea und den USA. "Vorausgesetzt, es handelt sich um leitende Angestellte oder Fachkräfte, die zur Ausübung ihrer Beschäftigung über besondere, unternehmensspezifische Spezialkenntnisse verfügen", ergänzt Weinbrenner.

In einem Merkblatt erläutert die IHK die Voraussetzungen sowie die einzureichenden Unterlagen. Zudem stellt sie Textbausteine für eine Begründung zur Verfügung.

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