Allheilmittel für Umwelt- und Energieversorgung?

HK-Aktionstag zum Thema Elektromobilität

(PresseBox) (Offenbach am Main, ) Mit einem Aktionstag Elektromobilität am 25. August 2010 informierte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main über die politischen Ziele und Weichenstellungen für die Mobilität der Zukunft.

Nach der Begrüßung durch IHK-Vizepräsident Olaf Michael Mayer und Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider folgten fünf Impulsreferate zum Thema.

Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, sprach über die politischen Weichenstellungen der Bundesregierung für die Mobilität der Zukunft.

Er erklärte: "Mobilität muss nachhaltiger werden. Die Elektromobilität bietet hier große Potenziale. Auf diesem Gebiet eröffnen sich auch für den Wirtschaftsstandort und die Exportnation Deutschland ganz neue Möglichkeiten. Es kommt nun entscheidend darauf an, mit neuen Technologien und sparsamen Fahrzeugen die eigene Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen. Wir wollen Leitmarkt für Elektromobilität werden und bis 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen bringen. Für die Forschung und Entwicklung der Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle stellen wir deshalb gemeinsam mit der Industrie gut zwei Milliarden Euro bereit. Unsere Projekte laufen sehr erfolgreich an, gerade hier in der Modellregion Elektromobilität Rhein-Main."

Volker Hoff, Vizepräsident für Regierungsangelegenheiten der Adam Opel GmbH, sprach über die praktischen Möglichkeiten der Elektromobilität heute.

Dr. Walter Daumann, Technischer Leiter der VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH referierte über das System Elektromobilität - Herausforderungen in Energie- und Kommunikationstechnikmärkten. Volker Lampmann, Leiter der Leitstelle Elektromobilität Modellregion Rhein-Main stellte die Aktivitäten seiner Institution vor und Stefan Pedall, Leiter des Competence Center Automotive von Horváth & Partners in München, gab eine Marktübersicht der Elektromobile.

IHK-Vizepräsident Mayer verdeutlichte in seiner Begrüßung: "Gerade für uns als IHK ist die Mobilität ein wichtiges Feld, gilt es doch auch in der Zukunft, Arbeitsplätze in der Automobil- und der Automobilzulieferindustrie zu sichern und möglichst neue Arbeitsplätze zu schaffen. Neue Techniken und Konzepte, sei es die Batterie- oder die Wasserstofftechnologie, werden, neben dem unzweifelhaften ökologischen Nutzen, die Mobilität in Deutschland und der Welt grundlegend verändern. Nicht heute oder morgen, aber vielleicht in 20 oder 30 Jahren." Dabei zeigte er sich skeptisch, ob Elektromobilität das alleinige Allheilmittel ist, um den Verkehrssektor umweltfreundlicher zu gestalten.

Bild: V.l.n.r.: Volker Lampmann, Leitstelle Modellregion Elektromobilität Rhein-Main, Dr. Walter Daumann, VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH, Stefan Pedall, Horváth & Partner, Dr. Bernhard Mohr, IHK Offenbach am Main, Rainer Bomba, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, und Volker Hoff, Adam Opel GmbH (Foto: Henkel/IHK)

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