800 Jugendliche ließen sich in der IHK beraten

Elfte Berufsinformationsveranstaltung der Rotary-Clubs aus Stadt und Kreis

(PresseBox) (Offenbach am Main, ) Bereits zum elften Mal startete in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main am 9. November 2010 um 19:00 Uhr die jährliche Berufsinformation der Rotary Clubs Dreieich-Neu-Isenburg, Offenbach-Stadt, Offenbach-Dreieich, Offenbach-Einhard und Rodgau.

Über 100 Profis aus unterschiedlichsten Branchen standen in der IHK 800 Jugendlichen Rede und Antwort. Die "alten Hasen" gaben gern und ausführlich Auskunft über Vor- und Nachteile von Berufsbildern.

IHK-Hauptgeschäftsführerin Eva Dude wies in ihrer Begrüßung darauf hin, wie wichtig es sei, "dass interessierte junge Menschen mit gestandenen Führungskräften ins Gespräch kommen." Tipps zu den Berufen seien umso wertvoller, wenn sie von jenen Menschen kämen, die vielfach Branchen wechselten, ihre Lebensplanung immer wieder neu gestalten mussten und die ihre Berufe mit Begeisterung ausüben.

Mit Blick auf die aktuelle Ausbildungssituation erläuterte Dude weiter: "Vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels ist es heute umso dringlicher Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Dies haben unsere Unternehmen erkannt und am Ausbildungsengagement festgehalten. Doch leider wird es gleichzeitig immer schwieriger, Ausbildungsplätze qualifiziert zu besetzen. Als IHK sehen wir uns gefordert, die Schüler besser und direkter anzusprechen." Nur wenn diese über die Angebote informiert seien, könnten sie sich passgenau bewerben. "Jeder Interessent soll die für ihn richtige Lehrstelle und den richtigen Ausbildungsweg finden", so Dude. Die IHK Offenbach am Main habe deshalb ihre Initiativen zur Verbesserung der Berufswahlvorbereitung in den Schulen erheblich ausgeweitet. "Dazu passt auch die heutige Veranstaltung ganz hervorragend."

Der Koordinator der rotarischen Berufsinformation, Dr. Volker Dorsch, erläuterte das Konzept des Abends: "Wir stehen den Schulen mit unserer beruflichen Erfahrung hilfreich zur Seite. Wir plaudern quasi aus dem Nähkästchen, denn nahezu jede erfolgreiche Berufskarriere weist Brüche, Neuorientierungen und Weggabelungen auf. Die Gesprächspartner berichten von Verwerfungen und Glücksfällen ihrer Karrieren. Die Gradlinigkeit einer Berufslaufbahn ist eher die Ausnahme. Wir bestärken die Schüler in ihrem Bemühen, Selbstvertrauen aufzubauen, sich ihrer Stärken bewusst zu werden und mutig Seitenwege zu beschreiten. Jede Erfahrung ist wichtig und eröffnet Perspektiven, die heute noch verschlossen sein könnten."

Wie in den Jahren davor, konnten die Schüler vor der Veranstaltung in Fragebögen angeben, für welche Branchen und Berufsfelder sie sich besonders interessieren. Dies wurde bei der Auswahl und Einteilung der Fachleute, die sich für die Beratungsgespräche zur Verfügung stellten, berücksichtigt. Die beliebtesten Berufsfelder waren Medizin, Psychologie, Sprachen, Naturwissenschaft, Marketing und Luftfahrt.

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