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Satellitensystem Galileo kommt: Lukrative Geschäftsfelder für Unternehmer in Mittelfranken
(PresseBox) (Nürnberg, )
Wie sich der Mittelstand mit dem Satellitennavigationssystem Galileo neue Umsatzquellen erschließen kann, zeigt das Bayerische Wirtschaftsministerium auf einer Informationsveranstaltung am Freitag, 2. Dezember 2005 ,
9 bis ca. 14 Uhr, in Nürnberg ("Forschungsfabrik", Nordostpark 93). Im Mittelpunkt stehen Tele-Medizin, Empfänger-Entwicklung und High-End-Positionierung.
Das nach dem Airbus größte Gemeinschaftsprojekt der EU und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) bietet enorme Geschäftspotenziale besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). „Fangen Sie heute an, kreativ zu sein und Systeme oder Dienste zu entwickeln. Dann sind Sie 2010 einer der Innovatoren von Galileo“, so der Appell von Dr.-Ing. Martin Haunschild, Moderator Luftfahrt, Raumfahrt, Satellitennavigation in Bayern.
Einer dieser Innovatoren ist die Nürnberger Posion Systems, die sich auf präzise Positionierungssysteme spezialisiert. Geschäftsführer Dieter Wiedmann hat ermittelt, dass der Bedarf an genauen Daten für Echtzeitpositionierung wächst: vor allem in Marktsegmenten wie Geodäsie, Bauwirtschaft, Ver- und Entsorgung, Verkehrsinfrastrukturen, Land- und Forstwirtschaft. „Es gibt jedoch bisher wenige Unternehmen, die vom Ankommen des Satellitensignals in Referenzstationen bis hin zur Anwendung alles integrieren“, so Wiedmann. Der Grund: Die Einzelkomponenten sind zu teuer und die Schnittstellenproblematik nicht befriedigend gelöst.
Um Abhilfe zu schaffen, entwickelt Posion Systems eine Technologieplattform und stellt Service und Support für Positionierungssysteme aus einer Hand bereit. Erklärtes Ziel ist es, den breiten Einsatz von Echtzeitpositionssystemen mit Satellitendiensten voranzutreiben und hierfür standardisierte Schnittstellen zu schaffen.
Zu den Pionieren für Navigationssysteme in Fahrzeugen und auf Smartphones gehört die Erlanger 3SOFT GmbH. Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität stehen bei den 3SOFT Navigationen im Vordergrund. Deshalb bietet das Unternehmen sowohl Lösungen an, bei denen die Kartendaten on-board auf einem Speichermedium abgelegt sind, als auch Systeme, die von einem externen Server via Mobilfunk mit aktuellen Verkehrsinformationen versorgt werden. 3SOFT Navigationssysteme eignen sich gleichermaßen für den Festeinbau in Fahrzeugen und für den mobilen Einsatz auf Smartphones und PDAs.
Wie sich dieser spannende Markt in den nächsten Jahren entwickeln und welche Rolle Galileo dabei spielen wird, erläutert Dr. Stephan Reitzner, Leiter Navigationssysteme bei 3SOFT.
Im Rahmen der Informationsveranstaltung informieren die Projektpartner des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ferner über den aktuellen Stand von Galileo sowie bereits bestehende Anwenderforen. Als weitere Beispiele aus der Praxis werden Outdoor Patientenführungssysteme und intelligente Mobilität für Verkehr/Logistik präsentiert.
Und das Besondere: Ab Herbst nächsten Jahres wird die Galileo-Testumgebung „GATE“ in Berchtesgaden verfügbar sein, die im Auftrag des DLR aufgebaut wird und europaweit einmalig ist. Auf einer Fläche von 65 Quadratkilometern werden die Galileo-Signale so simuliert, als würden sie von umlaufenden Satelliten ausgestrahlt. Dort können Hersteller ihre Navigationsgeräte, Geoinformationssysteme oder andere Systeme und Dienste bereits unter realen Bedingungen testen.
Die Galileo-Roadshow wird unterstützt von der IHK Nürnberg für Mittelfranken, dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, dem Technologie- und Innovationsnetz Mittelfranken, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen, dem GATE-Konsortium, der EADS, Siemens, ascos und vielen anderen
9 bis ca. 14 Uhr, in Nürnberg ("Forschungsfabrik", Nordostpark 93). Im Mittelpunkt stehen Tele-Medizin, Empfänger-Entwicklung und High-End-Positionierung.
Das nach dem Airbus größte Gemeinschaftsprojekt der EU und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) bietet enorme Geschäftspotenziale besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). „Fangen Sie heute an, kreativ zu sein und Systeme oder Dienste zu entwickeln. Dann sind Sie 2010 einer der Innovatoren von Galileo“, so der Appell von Dr.-Ing. Martin Haunschild, Moderator Luftfahrt, Raumfahrt, Satellitennavigation in Bayern.
Einer dieser Innovatoren ist die Nürnberger Posion Systems, die sich auf präzise Positionierungssysteme spezialisiert. Geschäftsführer Dieter Wiedmann hat ermittelt, dass der Bedarf an genauen Daten für Echtzeitpositionierung wächst: vor allem in Marktsegmenten wie Geodäsie, Bauwirtschaft, Ver- und Entsorgung, Verkehrsinfrastrukturen, Land- und Forstwirtschaft. „Es gibt jedoch bisher wenige Unternehmen, die vom Ankommen des Satellitensignals in Referenzstationen bis hin zur Anwendung alles integrieren“, so Wiedmann. Der Grund: Die Einzelkomponenten sind zu teuer und die Schnittstellenproblematik nicht befriedigend gelöst.
Um Abhilfe zu schaffen, entwickelt Posion Systems eine Technologieplattform und stellt Service und Support für Positionierungssysteme aus einer Hand bereit. Erklärtes Ziel ist es, den breiten Einsatz von Echtzeitpositionssystemen mit Satellitendiensten voranzutreiben und hierfür standardisierte Schnittstellen zu schaffen.
Zu den Pionieren für Navigationssysteme in Fahrzeugen und auf Smartphones gehört die Erlanger 3SOFT GmbH. Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität stehen bei den 3SOFT Navigationen im Vordergrund. Deshalb bietet das Unternehmen sowohl Lösungen an, bei denen die Kartendaten on-board auf einem Speichermedium abgelegt sind, als auch Systeme, die von einem externen Server via Mobilfunk mit aktuellen Verkehrsinformationen versorgt werden. 3SOFT Navigationssysteme eignen sich gleichermaßen für den Festeinbau in Fahrzeugen und für den mobilen Einsatz auf Smartphones und PDAs.
Wie sich dieser spannende Markt in den nächsten Jahren entwickeln und welche Rolle Galileo dabei spielen wird, erläutert Dr. Stephan Reitzner, Leiter Navigationssysteme bei 3SOFT.
Im Rahmen der Informationsveranstaltung informieren die Projektpartner des Bayerischen Wirtschaftsministeriums ferner über den aktuellen Stand von Galileo sowie bereits bestehende Anwenderforen. Als weitere Beispiele aus der Praxis werden Outdoor Patientenführungssysteme und intelligente Mobilität für Verkehr/Logistik präsentiert.
Und das Besondere: Ab Herbst nächsten Jahres wird die Galileo-Testumgebung „GATE“ in Berchtesgaden verfügbar sein, die im Auftrag des DLR aufgebaut wird und europaweit einmalig ist. Auf einer Fläche von 65 Quadratkilometern werden die Galileo-Signale so simuliert, als würden sie von umlaufenden Satelliten ausgestrahlt. Dort können Hersteller ihre Navigationsgeräte, Geoinformationssysteme oder andere Systeme und Dienste bereits unter realen Bedingungen testen.
Die Galileo-Roadshow wird unterstützt von der IHK Nürnberg für Mittelfranken, dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, dem Technologie- und Innovationsnetz Mittelfranken, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), dem Anwendungszentrum Oberpfaffenhofen, dem GATE-Konsortium, der EADS, Siemens, ascos und vielen anderen
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