Region will Energieforschung vorantreiben

Interessengemeinschaft Hochschulen (igh)

(PresseBox) (Nürnberg, ) Die Stärkung der Energiewissenschaft durch einen "Energie Campus", der Ausbau der acht Hochschulstandorte in Mittelfranken und die gemeinsame Vermarktung der Hochschul- und Wissenschaftsregion: Das sind wesentliche Ziele, auf die sich die Mitglieder der "Interessengemeinschaft Hochschulen im Kern der Metropolregion Nürnberg" (igh) bei ihrer jüngsten Hochschulkonferenz in der IHK verständigt haben. Der igh gehören die acht Hochschulen in Mittelfranken sowie Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik an; die Geschäftsführung liegt bei der IHK Nürnberg für Mittelfranken.

Bei der mittlerweile 20. Hochschulkonferenz, die von IHK-Präsident Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst geleitet wurde, war der geplante "Energie Campus Nürnberg" (Ar-beitstitel) ein wichtiges Thema. Mit dem Projekt soll die Zusammenarbeit der örtli-chen Spitzenforschung bei energiewissenschaftlichen Fragen forciert werden, ein-gebunden sind u.a. die Universität Erlangen-Nürnberg, die Ohm-Hochschule Nürn-berg sowie die in der Region ansässigen Fraunhofer Institute IIS und IISB. "Insbe-sondere in diesem Themenfeld fehlt der Region die wissenschaftliche Strahlkraft, insofern ist das Projekt angesichts der politisch aktuellen Themen Klimaschutz und Energieeffizienz von herausragender Bedeutung", so igh-Vorsitzender Wübbenhorst. Die hier angesiedelten Energietechnik-Unternehmen machen die Region zu einem der europäischen Kompetenzzentren dieser Branche, dieses Know-how müsse wissenschaftlich noch stärker flankiert werden.

Zum Hochschulausbau und -umbau hat die Interessengemeinschaft beschlossen, ein igh-Zukunftsprogramm "Hochschulen 2020 - Stark in der Wissenschaft" zu erarbeiten. Die Hochschulen in Mittelfranken wollen gemeinsam eine Projektliste vordringlicher Ausbauprojekte erstellen. Auf diese Weise verbessere man die Ab-stimmung zwischen den Hochschulen, zudem entwickle man durch das gemeinsa-me Auftreten eine höhere Durchschlagskraft, um die Vorhaben auch durchzuset-zen. "Spitzenleistungen einzelner Hochschulen stärken die Region. Eine starke Region zieht wiederum gute Köpfe und Studierende an die Hochschulen. Es gilt, diesen Prozess zu verstärken, um die Hochschul- und Wissenschaftsregion Nürn-berg strategisch und zukunftsfähig weiter zu entwickeln", erklärte Wübbenhorst.

Aktuell wird zudem mit einer Studie untersucht, wie stark die acht mittelfränkischen Hochschulen schon vernetzt sind. Daraus sollen Möglichkeiten abgeleitet werden, wie in Bildung und Forschung noch besser zusammengearbeitet werden kann. Die igh-Partner setzen nicht zuletzt einen Akzent auf die gemeinsame Vermarktung der Hochschul- und Wissenschaftsregion.

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