Lippische Industrie bleibt auf dem Wachstumspfad

450 zusätzliche Arbeitsplätze

(PresseBox) (Detmold, ) Von Januar bis November 2011 haben die 110 meldepflichtigen Betriebe des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten in Lippe 4,7 Mrd. Euro erwirtschaftet. "Das entspricht einem Plus von 12,1 Prozent", teilt Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) mit. "Nachdem der Oktober im Vergleich zum Vormonat Umsatzrückgänge aufwies, liegt der November wieder leicht über Vorjahresniveau", ergänzt Martens. Während der Auslandsumsatz schon seit Monaten den historischen Höchststand von 2008 überschritten hat, liegt der Inlandsumsatz mit 30 Mio. Euro noch knapp unter dem Vorkrisenjahr.

Das Auslandsgeschäft zog mit +14,2 Prozent (NRW +11,7 Prozent) weit mehr an, als das Inlandsgeschäft (Lippe: +10,4 Prozent; NRW: +11,6 Prozent). Die Exportquote hält sich mit 45,4 Prozent auf einem hohen Niveau, das weit über dem Landesdurchschnitt liegt.

Die Zahl der Beschäftigten stieg um zwei Prozent (NRW +1,8 Prozent) auf 23.240 Personen. Das sind 450 Arbeitsplätze mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Die meisten Arbeitsplätze wurden in der Elektrotechnik geschaffen. Mittlerweile sind fast 8.000 Personen in dieser Branche beschäftigt. Der Umsatz der Elektrotechnik wuchs um 15,6 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro. Fast 60 Prozent der Geschäfte dieser größten Einzelbranche in Lippe werden im Ausland erzielt. Die Auslandsnachfrage wuchs stärker als der Inlandsabsatz.

Die zweitgrößte Branche in Lippe ist die Kunststoffindustrie. Sie liegt mit einem Umsatzplus von 25 Prozent weit über dem Durchschnitt der lippischen Industrie. Traditionell ist in dieser Branche das Inlandsgeschäft weit bedeutender als der Export. Die Zahl der Beschäftigten stieg um sechs Prozent auf knapp 3.000 Personen an. Im Maschinenbau wurde ein Umsatzplus von elf Prozent erreicht. Dieses Wachstum war allein vom Inland getragen, das Auslandsgeschäft lag nur leicht über dem Vorjahresniveau. In der chemischen Industrie war es genau umgekehrt. Das Wachstum war ausschließlich auf den Export zurück zu führen. Die Inlandsnachfrage ging leicht gegenüber dem Vorjahr zurück.

Die einzige Branche, die über Rückgänge informieren musste, war die Möbelindustrie. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ging ebenfalls zurück (-4,1 Prozent). Knapp 2.200 Personen sind in Lippe in dieser Branche beschäftigt.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.