Zum Beschluss des EU-Parlaments zur Revision der Eurovignetten-Richtlinie erklärt

Wansleben: Stau-Maut für Spediteure verhindern!

(PresseBox) (Brüssel, ) Die europäischen Pläne für eine Stau-Maut müssen umgehend gestoppt werden! Das fordert Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK): "Die Bundesregierung muss in Brüssel die Notbremse ziehen! Mauterhöhung, Spritkosten, Umweltzonen - Speditionen stehen oft schon jetzt am Abgrund. Kommt auch noch die Stau-Maut hinzu, ist das für viele das Ende."

Das EU-Parlament hat mit dem heutigen Beschluss zur Revision der Eurovignetten-Richtlinie den Weg für eine solche Zusatzsteuer geebnet. Danach sollen LKWs zukünftig auf besonders staubelasteten Strecken mit bis zu 65 Cent/km zur Kasse gebeten werden können. Allein in Deutschland kommen dafür über 1000 Autobahn-Kilometer infrage. Würden 10 % der Lkw-Fahrleistung mit der zusätzlichen Stau-Maut belastet, ergäben sich nach DIHK-Berechnungen Mehrkosten von jährlich 1,8 Mrd. Euro.

"Nicht die LKWs sind Schuld am Stau. Sie gehören zu den Verlierern einer Verkehrs- und Umweltpolitik, die auf das zunehmende Aufkommen nicht mit dem notwendigen Ausbau reagiert hat," kritisiert Wansleben. Denn jeder Stau verursache allein durch den Zeitverlust und die Notwendigkeit von Zusatzfahrzeugen erhebliche Kosten für die Wirtschaft .

Ansprechpartner: Dr. Ralf Geruschkat, Tel: +32 (2) 286 1628

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