IHK gegen überproportionale Parkgebührensteigerung in der Essener City

(PresseBox) (Essen, ) Das geplante neue Essener Parkraumbewirtschaftungskonzept muss nach Meinung der Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) noch einmal sorgfältig überprüft werden. Dies hat die IHK in gleichlautenden Schreiben an Kommunalpolitiker und Stadtverwaltung gefordert. Würde der Rat der Stadt Essen der aktuellen Verwaltungsvorlage Ende Juni unverändert zustimmen, verteuerte sich das citynahe Parken auf den kommunalen Parkplätzen um bis zu 240 Prozent.

Grund: Die 680 City-Parkplätze der Parkzone II mit einer aus heutiger Sicht eher günstigen Parkgebühr von 0,25 Euro für eine halbe Stunde bzw. 0,50 Euro für eine Stunde Parken sollen der teuren Parkzone I zugeordnet werden und kosten dann 0,70 Euro für eine halbe Stunde (plus 180 Prozent) bzw. 1,70 Euro für eine Stunde (plus 240 Prozent). Durch eine einheitliche teure Parkzone I für die gesamte City zwischen Kruppstraße / Hindenburgstraße / Frohnhauser Straße / Hans-Böckler-Straße / Altendorfer Straße Friedrich-Ebert-Straße / Schützenbahn würde die Möglichkeit, in noch akzeptabler fußläufiger Entfernung zu den Einkaufsstraßen in der Essener City (z. B. in der Hollestraße gegenüber dem Bürgeramt und der Stadtbibliothek oder in der Maxstraße, Henriettenstraße, Rottstraße) günstig kurz zu parken, entfallen.

Der Wegfall von 680 "preiswerten" citynahen Parkplätzen wird nach Einschätzung der IHK das Image der Stadt Essen als attraktive Einkaufsadresse belasten. Dies wird auch durch die kürzere Taktung der Parkgebühren, die aus Sicht des Einzelhandels zu begrüßen ist, nicht kompensiert.

Keine Bedenken gibt es aus Sicht der Wirtschaft gegen eine Verschiebung der Parkraumbewirtschaftungszeiten in der City von heute 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr auf einen Zeitraum von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr und in den Stadtteilzentren an Samstagen von 10:00 Uhr bis 14:30 Uhr. Geplant ist aber eine Verlängerung der Parkgebührenpflicht montags bis samstags in der City bis 20:00 Uhr und an Samstagen in den Stadtteilzentren bis 16:00 Uhr. Zur Unterstützung des Einzelhandels in der Essener City und in den Stadtteilzentren im Wettbewerb gegen die nahen parkgebührenfreien Einkaufszentren in Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Bochum sollte deshalb aus Sicht der IHK keine Verlängerung sondern lediglich eine Verschiebung der Parkraumbewirtschaftungszeiten beschlossen werden.

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