IHK: Unternehmen müssen erstmals ihre Verpackungsmengen registrieren lassen

(PresseBox) (Essen, ) Nach der Novelle der Verpackungsverordnung sind Unternehmen erstmals verpflichtet, in einer sogenannten Vollständigkeitserklärung (VE) die Menge ihrer Verkaufsverpackungen in einem Register der IHK zu hinterlegen. Sie sollen so belegen, dass für diese die Rücknahme- und Verwertungsanforderungen erfüllt wurden. Für die Verpackungsmengen aus dem Jahr 2008 muss die VE bis zum 1. Mai 2009 vorgelegt werden.

Die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) weist jedoch darauf hin, dass dies in erster Linie für Unternehmen gilt, die bestimmte Mengenschwellen überschreiten. Diese liegen bei 80 Tonnen für Verpackungsmaterial aus Glas, 50 Tonnen für solche aus Pappe, Papier und Karton sowie 30 Tonnen für sonstige Verpackungen bspw. aus Aluminium oder Kunststoffen. Aufgrund der hohen Mengenschwellen betrifft die Pflicht vor allem große Unternehmen. Kleine und mittelständische Betriebe werden geschont. Eine VE kann bei kleineren Mengen allerdings auch aufgrund einer behördlichen Anordnung verlangt werden.

Die Vollständigkeitserklärungen müssen von einem Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, vereidigtem Buchprüfer oder unabhängigen Sachverständigen testiert und anschließend der IHK übermittelt werden.

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