Novellierung Ballungsraumgesetz FrankfurtRheinMain - Chance zur Stärkung der Region

(PresseBox) (Frankfurt, ) Die Hessische Landesregierung wird das Ballungsraumgesetz neu fassen. Die Wirtschaft in der Region begrüßt jede Initiative, die der Stärkung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dient, so auch die Diskussion über die richtige Form der Kooperation in der Metropolregion FrankfurtRheinMain. "Unsere Unternehmen sind auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Sie benötigen gut ausgebildete Fachkräfte, leistungsfähige Verkehrswege, Sicherheit in der Flächenplanung, und Kommunen, die ihre Bedürfnisse schnell und unbürokratisch erledigen", sagt Hartwig Rohde, Geschäftsführer des IHK-Forums Rhein-Main, in dem die zehn Industrie- und Handelskammern der Region FrankfurtRheinMain verbunden sind.

Immer öfter können Unternehmen freie Stellen nicht mit den benötigten Fachkräften besetzen. Ein Engagement zugunsten der Wissensregion FrankfurtRheinMain und eine Stärkung der weichen Standortfaktoren können dazu beitragen, dem Mangel entgegenzuwirken. Um klare und transparente Strukturen mit einer zentralen koordinierenden Stelle in der Metropolregion zu gewährleisten, kann die Schaffung des Regionalverbandes der richtige Weg sein. Es wird nicht notwendig sein, dass dieser Verband über die Flächenplanung hinaus in eigener Verantwortung operativ tätig wird. Vielmehr sollten die regionalen Aufgaben durch bereits bestehende, privatwirtschaftliche Initiativen oder Gesellschaften erledigt werden. Diese Organisationsform ermöglicht die Mitwirkung weiterer gesellschaftlicher Gruppen wie der Wirtschaft. Wichtig ist eine klare und transparente Struktur mit einer zentralen koordinierenden Stelle, die der Regionalverband ausfüllen könnte.

Das Gebiet des Ballungsraumes bildet nur einen Teil der Metropolregion ab. Zukünftig sollten Maßnahmen aber im Sinne der weitaus umfangreicheren Metropolregion gedacht werden, die in Hessen über den räumlichen Rahmen des jetzigen Ballungsraumes hinausgeht und auch bayerische und rheinlandpfälzische Landesteile umfasst. Aufgaben und auch Nutzen erstrecken sich über den engen Ballungsraum hinaus, etwa eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur von Flughafen, über Straßen, Schiene bis zu den Wasserwegen Rhein und Main sowie ein schlagkräftiges Verkehrsmanagement, die für Unternehmen einen wesentlichen Standortfaktor der Region bilden.

Um die flächendeckende regionale Zusammenarbeit in der über den Ballungsraum hinausgehenden Metropolregion erreichen zu können, plädiert das IHK-Forum Rhein-Main für eine Beteiligung der mitwirkenden Kommunen. Diese kann zu den Randbereichen der Metropolregion hin mit einem gestaffelten finanziellen Beitrag organisiert werden, da die Kommunen unterschiedlich von der Zusammenarbeit profitieren.

Die Region FrankfurtRheinMain verfügt durch ihre Vielfalt an Landschaften und ihre breit aufgestellten, erfolgreich operierenden Unternehmen über hervorragende Voraussetzungen für einen innovativen Wettbewerb sowohl innerhalb der Region als auch europa- und weltweit. Die Industrie- und Handelskammern sehen die Novellierung des Ballungsraumgesetzes als eine Chance, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Sie sind der Auffassung, dass strategische Projekte die weitere Zusammenarbeit voranbringen werden. Die Industrie- und Handelskammern werden den weiteren Prozess begleiten und an Lösungsentwicklungen arbeiten.

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