Bildungsinvestition ist Zukunftsinvestition

(PresseBox) (Frankfurt, ) Wissen besser vernetzen, ist das Credo der Wissensregion FrankfurtRheinMain. "Um dieses Ziel zu erreichen, sind künftig noch mehr Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft erforderlich", sagte Karen Hoyndorf, Stellvertretende Präsidentin der IHK Frankfurt am Main, in der TV-Sendung Rhein-Main-Kompass am Dienstag. Hintergrund der Sendung war der Wirtschaftstrend-Report der Helaba, der dieses Mal den Wissensstandort Rhein-Main aus Sicht von rund 400 Führungskräften beleuchtete.

"Innovationen sind Wachstumstreiber. Daher ist es wichtig zu wissen, wo Forschungslücken bestehen", sagte Hoyndorf. Eine engere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sei daher wünschenswert. Weiteren Optimierungsbedarf in der Bündelung von Wissen sah auch Prof. Dr. Werner Müller-Esterl, Präsident der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und Beratendes Mitglied der Vollversammlung der IHK Frankfurt am Main. "Da ist noch Luft nach oben, wenngleich die Wissensregion Rhein-Main bereits gut aufgestellt ist." Schwachstellen, die in der Wissensregion bestehen, würden vor allem im internationalen Vergleich sichtbar. "Im Unterschied zu Skandinavien oder den USA vermissen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland die Praxisnähe zu wissenschaftlichen Einrichtungen", sagte Hoyndorf. Mit gutem Beispiel voran gehe die 2002 von der Goethe-Universität Frankfurt gegründete INNOVECTIS GmbH, die mit der Patentverwertung für den gesamten südhessischen Raum betraut ist. "Um den Wissenstransfer in diesem Bereich aber zu erhöhen, ist eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit weiteren hessischen Universitäten und Fachhochschulen notwendig", sagte Hoyndorf.

In der Umfrage "Rhein-Main-Kompass" wurden 389 Führungskräfte im Ballungsraum zum Wissensstandort Rhein-Main sowie zur Zusammenarbeit von Unternehmen mit wissenschaftlichen Einrichtungen befragt. Untersucht wurden unter anderem die Wissensinfrastruktur, die Qualität von Wissenschaft und Forschung und die Praxisnähe der wissenschaftlichen Einrichtungen im Rhein-Main-Gebiet.

Die Umfrage steht im Internet unter www.frankfurt-main.ihk.de zum Download bereit.

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