Die Krise mit Staatshilfe für Innovationen nutzen

Industrie- und Handelskammern Bodensee-Oberschwaben und Ulm informieren am 24. März in Bad Waldsee über Fördermöglichkeiten und -voraussetzungen

(PresseBox) (Weingarten / Bad Waldsee, ) Innovationen sind Markttreiber. Dies gilt in der Hochkonjunktur und in der Rezession. Innovationen zu entwickeln ist risikobehaftet und kostet Geld, das in Krisenzeiten und bei gestörten Finanzmärkten knapp ist. Öffentliche Förderprogramme helfen den Unternehmen, das finanzielle Risiko zu begrenzen. In einer kostenlosen Informationsveranstaltung der Industrie- und Handelskammern (IHK) Bodensee-Oberschwaben und Ulm am Dienstag, 24. März, von 14 bis 17 Uhr in Bad Waldsee im Haus am Stadtsee können sich Fach- und Führungskräfte von kleinen und mittleren Unternehmen über Fördermöglichkeiten und Fördervoraussetzungen informieren.

Nach dem Aufschwung ist vor dem Aufschwung. Mit dieser Erfahrung denken Unternehmen an die Zukunft und entwickeln in der Krise für die Zeit nach der Krise innovative Produkte, Verfahren und technische Dienstleistungen. Mit der Erweiterung des Zentralen Innovationsförderprogramm (ZIM) im Rahmen des Konjunkturpaket II in den Jahren 2009 und 2010 hilft der Staat innovativen Unternehmen bei der Finanzierung von risikoreichen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, stabilisiert in den Betrieben die Beschäftigung von qualifizierten Ingenieuren und Technikern und verbessert die Wachstumschancen der Unternehmen. Das ZIM-Programm wird für 2009 und 2010 um 900 Millionen Euro aufgestockt, für Unternehmen bis 1000 Beschäftigte geöffnet und die einzelbetriebliche Förderung wird auf die ganze Bundes-republik ausgedehnt. Die Personalkosten, Fremdkosten und Sachkosten von Entwicklungsprojekten werden bis zu einer maximalen Höhe von 350.000 Euro bis zu 45 Prozent bezuschusst.

Das ZIM-Programm ist das Nachfolgeprogramm von PRO INNO, bei dem in den Jahren 2004 bis 2008 in Deutschland 5005 Unternehmen für 6831 Projekte insgesamt 670 Millionen Euro an Fördermitteln erhielten. Den größten Anteil unter den Bundesländern hatte Baden-Württemberg: 843 Unternehmen erhielten für 1195 Projekte 119 Millionen Euro Förderung.

Optimal ergänzt wird das Bundesprogramm ZIM durch das Förderprogramm Innovationsgutscheine der Landesregierung Baden-Württemberg. Für wissenschaftliche Tätigkeiten und Dienstleistungen von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen im Vorfeld der Entwicklung von neuen Produkten und Produktionsverfahren erhalten Unternehmen aus Baden-Württemberg mit bis zu 100 Beschäftigten 80 Prozent oder maximal 2500 Euro Förderung.

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