Bodensee-Tourismus bleibt wachsender Wirtschaftsfaktor

Die Region benötigt auch in der Krise eine starke IBT GmbH - Stellungnahme der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben

(PresseBox) (Weingarten, ) Vor dem Hintergrund der Forderung in der vergangenen Woche, die touristische Destination Bodensee benötige geänderte Strukturen und eine bessere finanzielle Ausstattung, weist die Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) darauf hin, dass bei den nach wie vor in der Region schwelenden Diskussionen um die Aufgaben und Struktur der IBT GmbH nicht vergessen werden darf, dass alleine im unmittelbaren Einzugsbereich des Bodensees 15 000 bis 20 000 Menschen von der Tourismus- und Freizeitwirtschaft leben. Damit gehört die Tourismuswirtschaft nach der Industrie und der Gesundheitswirtschaft zu den großen Arbeitgebern unserer Region, was vielfach unterschätzt wird, da sich diese Arbeitsplätze auf etliche hundert Arbeitgeber verteilen - von der Hotellerie und Gastronomie angefangen bis zu den Freizeitparks und Kultureinrichtungen.

Da dem Inlandstourismus in Deutschland für die kommenden Jahre hervorragende Entwicklungsperspektiven vorausgesagt werden, hat auch der Bodensee, der unter die TOP 10 Destinationen in Deutschland gehört, hervorragende Perspektiven. "Gerade in Zeiten, in denen die Fahrzeugzulieferindustrie in unserer Region durch ein Tal schreitet, müssen die Beschäftigungschancen, die in der regionalen Freizeit- und Tourismuswirtschaft noch schlummern, deutlich besser genutzt werden", betont Bernhard Nattermann, Referent für Tourismus bei der IHK.

Dazu werde auch eine starke IBT GmbH benötigt, die in der Tat mehr Finanzmittel und Personal benötige, um sich im Wettbewerb der nationalen und internationalen Urlaubsgebiete behaupten zu können. Auch die Aufgabenverteilung zwischen der IBT und den zahlreichen örtlichen Touristinformationen sollte nach Überzeugung der IHK in Zukunft neu strukturiert werden.

Seit Dezember 2008 erarbeitet der Münchner Tourismusberater Dr. Peter Zimmer, der von den drei Bodensee-Landkreisen beauftragt worden ist, Lösungsvorschläge, wie die Strukturen optimiert werden können und wie hoch der zusätzliche finanzielle Bedarf der jeweiligen Lösung sein wird. Bei der ersten Gesellschafterversammlung der IBT GmbH im April werden bereits konkrete Vorschläge auf dem Tisch liegen. Die Gretchenfrage wird dann natürlich lauten, wie der zusätzliche Finanzbedarf gedeckt werden kann.

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