Automatisierungs- und Robotertechnik im Jahr 2015

IHK-Unternehmerforum am 21. Oktober in Weingarten: Vom Großserien-Experten zum Generalisten - und wie Unternehmen heute schon davon profitieren können

(PresseBox) (Weingarten, ) Das Thema der Automatisierungs- und Robotertechnik gewinnt wieder mehr an Aufmerksamkeit. War es bisher vor allem ein Thema für Großunternehmen, so erscheint es nun immer stärker im Rahmen von Produktionssystemgestaltungsprozessen auch in kleineren und mittelständischen Unternehmen. Welche Auswirkungen haben ent-sprechende Prozesse auf das Unternehmen, wie können sie angegangen werden? Damit beschäftigt sich das Unternehmerforum der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) am Donnerstag, 21. Oktober, von 19 bis 21.30 Uhr in der IHK in Weingarten. Es bildet damit den praktischen Fortsetzungspart zum Innovationsforum im Frühjahr.

Die Einführung von Roboter- und Automatisierungstechniken (RAT) stellt speziell kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor schwierige Aufgaben, denn hier fehlen häufig die Ressourcen für eine entsprechende Analyse der Fertigung sowie für die Entwicklung geeigneter Lösungsalternativen. Die Verbesserung der Fertigungsstruktur durch RAT stellt hohe Anforderungen an die Fertigungsanalyse, kleine Losgrößen und eine hohe Flexibilität in der Fertigung erfordern speziell angepasste Lösungen. Dennoch bieten die RAT auch hohe Potenziale, beispielsweise in der Entwicklung vom Spezialisten zum Generalisten. Damit einher geht die Erschließung neuer Marktpotenziale und Aufträge.

Wie könnte ein solcher Prozess in Richtung der RAT für kleinere und mittelständische Unternehmen aussehen? Damit beschäftigte sich unter anderem auch die "Europäische Robotik-Initiative zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Produktionsbetriebe". Infolge des Innovationsforums im April 2010 bildet diese Thematik nun die praktische Fortsetzung, denn sich mit RAT auseinanderzusetzen bedeutet, sich Innovationsprozessen aktiv zuzuwenden.

Martin Hägele, Abteilungsleiter Robotersysteme am Fraunhofer-Institut für Produktions-technik und Automatisierung in Stuttgart wird am 21. Oktober aufzeigen, wie ein Weg vom Spezialisten zum Generalisten beschritten werden kann, in welchen Projektstufen vorgegangen werden sollte und wie dies bereits heute zu Erfolgen und wertschöpfungsrelevanten Ergebnissen führen kann. Erweitert wird dieser Vortrag durch den Einblick in konkrete Projekte aus einem Unternehmen der Region. Welche Kompetenzanforderungen bestehen und wie die Beschäftigten von Unternehmen dar-auf vorbereitet werden können, stellt Ulrich Müller von der TrainAcademy vor, der entsprechende Qualifizierungsprozesse bei der Neugestaltung von Produktionssystemen in vielen Unternehmen begleitet hat.

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